Ausland
China stellt chinesischen Künstler unter Hausarrest
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Der berühmte chinesische Künstler Ai Weiwei ist unter Hausarrest gestellt worden. Die Polizei habe ihn am Freitag aufgefordert, sein Haus in Peking nicht zu verlassen, berichtete Ai Weiwei telefonisch in Peking.
Hintergrund ist sein Vorhaben, am Wochenende in Shanghai wegen der zwangsweisen Schliessung seines Studios ein Fest zu veranstalten, zu dem hunderte Gäste kommen wollten. «Ich darf nicht hingehen», sagte Ai Weiwei, der als berühmtester chinesischer Gegenwartskünstler gilt. «Es sind Zwangsmassnahmen. Meine persönliche Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt.»
Aktionskünstler wollte Flusskrebse servieren
Sein Hausarrest folgt auf die Unterdrückung von einigen Dutzend anderer Aktivisten und Dissidenten nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an den inhaftierten chinesischen Bürgerrechtler Liu Xiaobo vor vier Wochen.
Auf dem Fest hatte der Aktionskünstler tausende Flusskrebse servieren wollen. Auf Chinesisch heissen diese Krebse «Hexie», ähnlich wie das ideologische Konzept von Staats- und Parteichef Hu Jintao von der «Harmonie» (Hexie) in der Gesellschaft.
Kritiker benutzen Worte wie «harmonisieren» oder «harmonisiert werden» im übertragenen Sinne für «zensieren», «unterdrückt werden» oder Verfolgung allgemein. (ske/sda)
Erstellt: 05.11.2010, 11:03 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




