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Die Serie blutiger Anschläge im Irak seit Juni

Aktualisiert am 25.10.2009

Ende Juni haben sich die US-Truppen aus den grossen Städten des Iraks zurückgezogen. Die Gewalt ist seitdem nicht weniger geworden. Eine Chronik der schwersten Anschläge seit Anfang Juni:

10. Juni: Bombenexplosion auf einem Markt nahe der überwiegend schiitischen Stadt Nassirija - 30 Tote.

20. Juni: Detonation einer Lastwagenbombe nahe der schiitischen Moschee in Tasa bei Kirkuk - 82 Tote.

24. Juni: Bombenexplosion auf einem belebten Markt in Bagdads schiitischem Stadtteil Sadr City - 78 Tote.

30. Juni: Am Stichtag des US-Rückzugs explodiert eine Autobombe auf einem Gemüse- und Geflügelmarkt in Kirkuk - 27 Tote.

9. Juli: Zwei Selbstmordanschläge in der nördlichen Stadt Tal Afar - 38 Tote. Am selben Tag detonieren vier Bomben in Bagdad - 18 Tote; insgesamt 56 Tote.

7. August: Ein Selbstmordattentäter zündet eine Autobombe vor einer schiitischen Moschee in Mossul - 44 Tote. Am selben Tag folgt eine Serie von Anschlägen auf schiitische Pilger und Polizisten in Bagdad - 13 Tote; insgesamt 57 Tote.

10. August: Serie von Bombenanschlägen in Mossul und Bagdad - 50 Tote.

19. August: Serie von Bombenexplosionen in Bagdad - mindestens 78 Tote.

25. Oktober: Zwei Autobomben detonieren vor dem Justizministerium und der Regionalverwaltung in Bagdad - mindestens 91 Tote. (bru/ap)

Erstellt: 25.10.2009, 13:34 Uhr

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