«Ich hoffe, dass Nordkorea das Tor zu einer neuen Zukunft öffnet»
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Bei den Gesprächen vom Donnerstag in Seoul stand der Atomstreit mit Nordkorea im Mittelpunkt. Er und Barack Obama seien sich darin einig, dass der Atomstreit im Rahmen des von ihm vorgeschlagenen «grossen Handels» in einem einzigen Schritt beigelegt werden sollte, sagte Lee am Donnerstag nach Gesprächen mit dem US-Präsidenten. Nordkorea könne auf massive Wirtschaftshilfe hoffen, wenn es auf Atomwaffen verzichte.
«Ich hoffe, dass Nordkorea den Vorschlag akzeptiert und dadurch seine eigene Sicherheit garantiert, die Lebensqualität seiner Bürger verbessert und das Tor zu einer neuen Zukunft öffnet.»
Muster durchbrechen
Obama betonte, dass er sich mit Lee darin einig sei, das «Muster» früherer Vereinbarungen im Atomstreit zu durchbrechen. Diese hätten Nordkorea erlaubt, sich von den Verhandlungen zurückzuziehen und erst wieder in der Erwartung zusätzlicher Konzessionen zurückzukehren.
Die Tür für eine «friedliche Lösung» des Streits mit der Führung in Pyongyang stehe offen, sagte Obama. Die Verhandlungen könnten zu einer Integration Nordkoreas in die internationale Staatengemeinschaft beitragen.
Letzte Station der Asien-Reise
Um die Verhandlungen mit Nordkorea voranzubringen wird die US- Regierung laut Obama am 8. Dezember einen Spitzendiplomaten nach Nordkorea zu direkten Gesprächen schicken.
Der geplante Besuch des US-Gesandten für die Nordkorea-Politik, Stephen Bosworth, in Pyongyang soll den Weg zu einer Wiederaufnahme der Sechs-Länder-Atomgespräche ebnen, die Nordkorea im April abgebrochen hatte.
Südkorea ist die letzte Station von Obamas Asien-Reise. Zuvor war er in Japan, in Singapur, wo er am Gipfel der Pazifik-Anrainerstaaten (Apec) teilgenommen hatte, und in China. (etr/sda)
Erstellt: 19.11.2009, 08:52 Uhr











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