Ausland

Kälte tötet in Indien über 100 Menschen

Aktualisiert am 11.01.2011

Eine Kältewelle in Nordindien hat in der Nacht zum Dienstag mindestens neun weitere Menschen das Leben gekostet. Die Bewohner der Hauptstadt haben gefroren wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

1/10 Frauen wärmen sich an einem Feuer in den Strassen von Neu Dehli. Die Bewohner der indischen Hauptstadt haben am Sonntag gefroren wie seit 40 Jahren nicht mehr. Das Thermometer fiel auf drei Grad Celsius.
Bild: AFP

   

Die Zahl der Menschen, die aufgrund der niedrigen Temperaturen in den vergangenen drei Wochen ums Leben kamen, stieg damit auf 116. Von der Kältewelle am schlimmsten betroffen war nach Polizeiangaben der Unionsstaat Uttar Pradesh, wo rund 90 Menschen der Kälte zum Opfer gefallen seien. Bei den Toten handelte es sich meist um Arme und Obdachlose.

Die Bewohner der indischen Hauptstadt Neu Delhi haben am Sonntag gefroren wie seit 40 Jahren nicht mehr. Wie der Wetterdienst am Montag mitteilte, fiel das Thermometer am Vortag auf drei Grad Celsius. (sam/dapd)

Erstellt: 11.01.2011, 14:36 Uhr

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