NYT: Pakistan liess China Helikopter der US-Armee untersuchen
Aktualisiert am 15.08.2011 23 Kommentare
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Chinesische Militärtechniker durften in Pakistan angeblich einen bei der Tötung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden beschädigt zurückgelassenen Hubschrauber der US-Armee untersuchen. Wie die «New York Times» gestern Abend unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise berichtete, war der Helikopter mit einer speziellen Geheimtechnik ausgerüstet, um nicht vom Radar erfasst werden zu können. Auf Einladung pakistanischer Geheimdienstvertreter hätten Experten aus Peking Fotos von dem abgetrennten Heck des Hubschraubers vom Typ Black Hawk machen dürfen.
US-Vertreter sagten der Zeitung, es gebe keine «endgültigen Beweise» für den Besuch der Chinesen in Abbottabad. Die Vorwürfe stützen sich demnach auf abgehörte Gespräche, in denen Pakistaner darüber sprechen, die Chinesen auf die Absturzstelle einzuladen. Ein US-Vertreter sagte der Zeitung, Geheimdienstmitarbeiter seien sich «sicher», dass die Chinesen den Helikopter fotografieren und sogar Teile des Wracks mitnehmen durften.
Chinesen zweifeln Meldung an
Ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte heute der Nachrichtenagentur AFP, er habe «grosse Zweifel» an der Geschichte. «So etwas würde nie passen», sagte er. Aussenamtssprecher Jiang Yu hatte Berichte über eine angebliche Bitte aus Peking, das Wrack sehen zu dürfen, schon im Mai als «lächerlich» bezeichnet.
Bin Laden war Anfang Mai von einer US-Spezialeinheit in Abbottabad getötet worden. Berichten zufolge mussten die Soldaten der Navy Seals einen der Helikopter, mit denen sie auf dem Anwesen gelandet waren, wegen technischer Probleme zurücklassen. Sie hätten zwar noch versucht, den beschädigten Helikopter zu zerstören, das Heck sei aber weitgehend intakt geblieben.
Die Beziehungen zwischen Pakistan und den USA hatten sich nach der Kommandoaktion deutlich verschlechtert. Der Einsatz gegen den Al-Qaida-Chef hatte aufgedeckt, dass Bin Laden schon lange unbehelligt in Pakistan lebte. Die Regierung in Islamabad zeigte sich wiederum verärgert, dass die USA ihre Behörden nicht vorab über die Aktion informiert hatten. (ami/AFP)
Erstellt: 15.08.2011, 08:42 Uhr
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23 Kommentare
Pakistan ist voll von radikalen Islamisten. Das beginnt bei den Politikern, zieht sich durchs Militär und den Geheimdienst ISI und endet beim normalen Volk, das einen Islam befürwortet, in welchem das Wort Toleranz nicht mal buchstabiert werden kann. Dass die USA ein solches Land anstatt mit politischer und wirtschaftlicher Isolation mit Milliarden beglücken, ist einfach nur dumm. Antworten
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