Kim Jong Il soll Schlaganfall erlitten haben
Aktualisiert am 10.09.2008 14 Kommentare
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Nach südkoreanischen Geheimdienstinformationen erlitt der 66-jährige Kim Jong Il einen Schlaganfall. Sein Leben sei jedoch nicht in Gefahr, Kim Jong Il werde sich wieder erholen, sagte der südkoreanische Abgeordnete Won Hye Young nach einer Sitzung mit Geheimdienstvertretern.
Kim war am Dienstag nicht bei den Feiern zum 60. Jahrestag der Gründung Nordkoreas aufgetreten, was den bereits umlaufenden Spekulationen über seinen angeschlagenen Gesundheitszustand neue Nahrung gab.
Wohl kein Machtvakuum in Nordkorea
Der südkoreanische Abgeordnete Won sprach von einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung, die Kim erlitten habe. Kim Jong Il sei deshalb nicht fit genug für öffentliche Auftritte, könne jedoch ohne Probleme sprechen, zitierte er Vertreter des südkoreanischen Geheimdienstes NIS. Demnach drohe kein Machtkvakuum in dem stalinistisch regierten Staat.
Eine NIS-Sprecherin bestätigte, der Geheimdienst habe Informationen, dass Kim sich nach «intensiver Behandlung» erhole. Wann Kim den Anfall erlitt, sei unklar. Südkoreas Präsident berief nach Angaben seines Büros eine Krisensitzung ein, um über die Lage im Nachbarstaat zu sprechen.
Nordkorea spricht von westlicher Propaganda
Nordkorea wies Spekulationen über eine Erkrankung Kim Jong Ils zurück. Die Nummer zwei des verarmten Landes, Kim Yong Nam, sagte am Mittwoch in einem Interview mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, es gebe keine Gesundheitsprobleme.
Er räumte jedoch ein, dass der Staatschef der Militärparade am Dienstag unplanmässig ferngeblieben sei. «Obwohl wir den 60. Geburtstag unseres Landes mit Generalsekretär Kim Jong Il feiern wollten, mussten wir alleine feiern», sagte Kim Yong Nam. Er ist der Vorsitzende der Obersten Volksversammlung Nordkoreas.
Der nordkoreanische Botschafter in Südkorea, Song Il Ho, sprach von einer Verschwörung westlicher Medien. Die staatlichen nordkoreanischen Medien berichteten von einem Geburtstagstelegramm, das Kim Jong Il am Mittwoch an seinen syrischen Kollegen Baschar el Assad geschickt habe.
Gesundheitszustand als Staatsgeheimnis
Der Gesundheitszustand Kim Jong Ils wird in Nordkorea wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Es ist es verboten, öffentlich darüber zu sprechen. Nach Angaben südkoreanischer Geheimdienste leidet Kim Jong Il jedoch unter Diabetes und hat Herzprobleme.
Er war früher ein starker Trinker und Raucher. Kim steht seit 1994 an der Spitze Nordkoreas. Er folgte seinem Vater Kim Il Sung nach. Einen Nachfolger hat er bislang öffentlich nicht benannt. (vin/bru/sda)
Erstellt: 10.09.2008, 16:15 Uhr
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14 Kommentare
Bei Gelegenheit sollte die Schweiz Kim Jong Il einladen. Ich würde gerne dabei sein, wenn er in Bern aus seinem Zug steigt. Während er im Bundeshaus gebührend empfangen wird, könnte er seinen Zug für eine öffentliche Besichtigung zur Verfügung stellen. Mit dem eingenommenen Geld kann er Nahrungsmittel nach Hause bringen. Antworten
Hoffentlich ist diese Schreckensherrschaft bald vorbei. Der Kommunismus hat auf dieser Welt schon viel zu viel Schaden angerichtet. Vergleichbar mit der Zeit in Deutschland während 1933 - 1945. Keine Extremisten haben politische Macht verdient. Die Leute welche den Kommunismus hochpreisen sind ähnlich schlimm wie die rechtsrextremen. Sie haben keine Ahnung wie schlimm der Kommunismus ist. Antworten
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