Pakistan zieht gegen die Taliban in den Krieg
Nach einer Serie verheerender Anschläge in Pakistan machen die Streitkräfte ihre seit langem geplante Bodenoffensive gegen Extremisten wahr. Rund 28'000 Soldaten würden in der Unruheprovinz Süd-Waziristan gegen bis Kämpfer von Taliban und al-Qaida vorrückten.
Die 10'000 bis 15'000 Kämpfer seien gut ausgebildet, erklärte die Armee am Samstag weiter. In Erwartung der Offensive hatten die islamistischen Militanten in jüngster Zeit ihren Terror gegen die Sicherheitskräfte verstärkt. Dabei starben in den vergangenen eineinhalb Wochen etwa 150 Menschen.
Angriff aus drei Richtungen
Bodentruppen würden unterstützt von der Luftwaffe an mehreren Stellen gegen die Aufständischen vorrücken, zitierte der Fernsehsender Sama den Sicherheitschef für die Stammesgebiete, Tariq Hayyat Khan.
Nach Angaben eines Geheimdienstoffiziers rücken die Sicherheitskräfte aus drei Richtungen gegen Verstecke der Aufständischen vor. «Taliban haben sich in den Bergen versteckt und haben unsere Truppen von unterirdischen Bunkern in den Wäldern aus ins Visier genommen», sagte er. (oku/sda)
Erstellt: 17.10.2009, 10:39 Uhr
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