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Regierung Sri Lankas will Fonseka als Präsidenten verhindern

Unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl in Sri Lanka hat die Regierung überraschend erklärt, dass Oppositionskandidat Sarath Fonseka ihrer Ansicht nach nicht neuer Staatschef werden könne.

Plötzlich nicht mehr wählbar: Sarath Fonseka.

Plötzlich nicht mehr wählbar: Sarath Fonseka.
Bild: Reuters

Fonseka sei nicht in den Wählerlisten aufgeführt, sagte Aussenminister Rohitha Bogollagama am Dienstag vor Journalisten. Deshalb könne der frühere Armeechef, selbst wenn er die Wahl gewonnen haben sollte, nicht neuer Präsident des Landes werden.

Die Regierung werde deshalb die Justiz anrufen, kündigte der Aussenminister an. Diese solle erklären, dass Fonseka nicht wählbar sei.

Acht Monate nach Ende des blutigen Bürgerkriegs waren die Bürger des Landes am Dienstag aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Beobachter rechneten mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Mahinda Rajapakse und dem Oppositionskandidaten Fonseka. (sam/sda)

Erstellt: 26.01.2010, 17:03 Uhr

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