Schweinegrippe: In Australien beginnt die Massenimpfung
Aktualisiert am 18.09.2009 3 Kommentare
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Die Arzneimittelbehörde billigte nach Abschluss der Tests einen Impfstoff des Herstellers CSL. Zunächst werden Risikogruppen behandelt: Schwangere, chronisch Kranke, Übergewichtige, Aborigines in entlegenen Regionen des Landes, behinderte Kinder auf Sonderschulen sowie Ärzte und Krankenpfleger.
Die USA beginnen Mitte Oktober mit der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe, die Bundesregierung hat noch kein Datum für Massenimpfungen festgelegt.
Schweiz: Bundesrat stellt Weichen
In der Schweiz werden die geplanten Impfungen gegen die Schweinegrippe von den Kantonen organisiert und kostenmässig auf Bund, Kantone und Krankenversicherung aufgeteilt.
Der Bundesrat hat heute die Weichen gestellt und den entsprechenden Vertrag genehmigt, wie das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) bekannt gab. Pro Impfung wird den Kantonen von den Krankenkassen ein Pauschalbetrag von 17.15 Franken vergütet; eine Franchise oder ein Selbstbehalt zulasten der Versicherten wird nicht erhoben.
Wie das EDI schreibt, wurden bei den Firmen Novartis und GlaxoSmithKline insgesamt 13 Millionen Impfdosen gegen das Virus H1N1 gekauft. Diese werden ab Ende September in mehreren Tranchen geliefert. Zu den Personen, die zeitlich prioritär geimpft werden sollen, gehören das Gesundheitspersonal sowie Risikogruppen wie Schwangere und Personen mit chronischen Herz- und Lungenkrankheiten.
Hinsichtlich der Organisation der freiwilligen Impfungen bleibt es den Kantonen überlassen, ob sie diese in Arztpraxen oder in Impfzentren durchführen wollen. Die Kosten des Impfstoffs werden vom Bund getragen. (bru/ap)
Erstellt: 18.09.2009, 11:32 Uhr
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