Starkes Beben in Taiwan
Artikel zum Thema
Stichworte
Nach Berichten lokaler Medien gab es mehrere Verletzte. Die Erdstösse brachten noch in der 400 Kilometer weiter nördlich gelegenen Hauptstadt Taipeh Häuser zum Schwanken und verursachten Stromausfälle. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.
Das Epizentrum lag nach Angaben der seismologischen Behörde nahe der Stadt Jiashian in einer Tiefe von rund fünf Kilometern. In Tainan im Süden der Insel brach nach dem Beben in einer Textilfabrik ein Feuer aus. Mindestens ein Zug in der Region entgleiste, die Behörden stellten den Bahnverkehr in der gesamten Gegend aus Sicherheitsgründen ein. Auch die U-Bahn in der Stadt Kaohsiung fuhr vorübergehend nicht. In Jiashian, das im vergangenen August von einem Wirbelsturm heimgesucht worden war, stürzten einige Behelfsunterkünfte ein, wie der Sender CTI meldete. Berichten zufolge wurde eine Person in Kaohsiung von herabfallenden Trümmern verletzt, in der Stadt Chiayi gab es zwei Verletzte.
Der Direktor des seismologischen Zentrums, Kuo Kai Wen, sagte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen dem Beben in Taiwan und dem in Chile am Wochenende. Die Insel wird häufig von meist kleineren Erdstössen erschüttert. Jedoch kamen bei einem Beben der Stärke 7,6 im Jahr 1999 mehr als 2300 Menschen ums Leben. (cpm/ddp)
Erstellt: 04.03.2010, 08:34 Uhr
Ausland
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!




