Ausland

Taliban wettern gegen Afghanistan-Konferenz

Aktualisiert am 27.01.2010

Kurz vor Beginn der Afghanistan-Konferenz am morgigen Donnerstag in London haben die Taliban die Beratungen als sinnlos kritisiert.

Sie würden ebenso wenig zu Ergebnissen führen wie andere von «den Invasoren» organisierte Konferenzen zuvor, erklärten die radikalislamischen Extremisten am Mittwoch auf ihrer Website. Finanzielle Anreize könnten die Taliban nicht spalten, hiess es weiter: Sie kämpften nicht für «Geld, Besitz und Status», sondern für den Islam und ein Ende der Anwesenheit ausländischer Soldaten in Afghanistan.

Von dem vor acht Jahren begonnenen Militäreinsatz habe niemand profitiert ausser «Drogenhändler, korrupte Menschen, Leute, die Menschenrechte verletzen und die Landbesetzer in Regierungsbüros», erklärten die Taliban weiter. Sollten sie wieder an die Macht kommen, werde Afghanistan keine Bedrohung für irgendein Land darstellen. (sam/ddp)

Erstellt: 27.01.2010, 15:52 Uhr

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