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Taliban-Führer Mehsud ist laut CIA doch tot

Aktualisiert am 04.02.2010

Die Taliban bestreiten den Tod ihres Führers Hakimullah Mehsud in Pakistan. Amerikanische Geheimdienste sehen dies anders.

Propagandaschlacht um sein Schicksal: Hakimullah Mehsud.

Propagandaschlacht um sein Schicksal: Hakimullah Mehsud. (Bild: Keystone)

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Die USA gehen nach Angaben aus Geheimdienstkreisen davon aus, dass der pakistanische Taliban-Führer Hakimullah Mehsud bei einem Drohnenangriff getötet wurde. Es ist der erste Hinweis aus Washington über Mehsuds Schicksal nach dem US-Angriff im Januar. Die pakistanischen Streitkräfte hatten am Sonntag erklärt, sie prüften entsprechende Berichte. Der Taliban-Führer soll demnach den Verletzungen erlegen sein, die er vor drei Wochen erlitten hatte.

Ein ranghoher US-Geheimdienstvertreter sagte am Mittwoch, die vorliegenden Informationen liessen den Schluss zu, dass Mehsud tot sei. Konkrete Hinweise darauf nannte der Gewährsmann nicht. Die pakistanischen Taliban hatten angekündigt zu beweisen, dass der 28-Jährige noch am Leben ist. Zuletzt erklärten sie jedoch, dafür seien keine Beweise nötig.

Der Drohnenangriff erfolgte nach der Veröffentlichung eines Videos, in dem Mehsud zu sehen war. Er folgte dem früheren pakistanischen Taliban-Führer Baitullah Mesud nach, der im vergangenen August bei einem US-Drohnenangriff getötet wurde. (vin/ddp)

Erstellt: 04.02.2010, 10:41 Uhr

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