Ausland

Tausende Chinesen liefern sich Schlacht mit der Polizei

Aktualisiert am 12.08.2011 28 Kommentare

Im Südwesten Chinas begannen gestern Abend heftige Proteste, nachdem ein Beamter der Stadtverwaltung einer Frau das Velo wegnehmen wollte. Bereits Ende Juli ist es in diesem Gebiet zu Krawallen gekommen.

Heftige Strassenschlachten: Bezirk Qianxi, Provinz Guizhou. (Bild: AFP )

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Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, steckten aufgebrachte Demonstranten im Bezirk Qianxi der Provinz Guizhou Autos in Brand und errichteten auch Strassenbarrikaden. Mindestens zehn Polizisten wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

Auslöser war den Berichten zufolge ein Einsatz von Ordnungshütern der Stadtverwaltung, die versucht hatten, das Fahrrad einer Falschparkerin zu beschlagnahmen. Dabei sei die Frau verletzt worden.

Übertriebene Gewalt?

Bereits Ende Juli war es nach dem Tod eines behinderten fliegenden Händlers in einer anderen Stadt in Guizhou zu Ausschreitungen gekommen. Für den Tod des einbeinigen Obstverkäufers wurden ebenfalls sogenannte Chengguan-Beamten verantwortlich gemacht.

Den städtischen Sicherheitskräften, die in China allgemein sehr unbeliebt sind, wird immer wieder übertriebene Gewalt vorgeworfen. (bru/sda)

Erstellt: 12.08.2011, 13:10 Uhr

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28 Kommentare

Gregor Fischer

12.08.2011, 13:47 Uhr
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Hoffentlich werden die Bürger Chinas immer öfter ausstehen, und sich gegen diesen diktatorischen Partei- und Polizeistaat auflehnen. USA und Europa sollten sich nach und nach aus diesem Land zurückziehen, und wieder in ihren Staaten produzieren. Solange wir den ganzen Ramsch abkaufen, wird eine Veränderung eben schwierig sein, in Peking. Antworten


Adrian Haegele

12.08.2011, 13:20 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Wann begreifen unsere sogenannten Politiker und Wirtschäfteler endlich, dass man mit den Chinesen, welche gegen jegliche Menschenrechte verstossen, nicht handeln darf. Dieses Regime muss man solange boykottieren und ausbluten lassen, bis es endlich auf den richtigen Weg kommt. Antworten



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