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Affäre Berlusconi: Jetzt spricht erstmals Noemi

Der italienische Premier Silvio Berlusconi soll mit der minderjährigen Noemi Letizia ein Verhältnis gehabt haben. Diese erklärt, warum sie ihn Papi nennt.

1/8 Geniesst ihre Auftritte: Noemi Letizia.
Bild: Keystone

   

Die mittlerweile 18-Jährige aus Neapel sagt: «Es ist ein grosser Skandal, aber die Realität ist ganz anders.» Sie sei nicht der Grund für das Scheitern der Ehe des Ministerpräsidenten. «Berlusconi ist ein Freund meines Vaters. Ich habe ihn immer zusammen mit der Familie getroffen. Veronica sollte bestens wissen, dass es nicht nötig war zu sagen, was sie gesagt hat.» Das Interview wurde vom italienischen TV-Sender Sky TG24 ausgestrahlt.

Veronica Lario, die Noch-Ehefrau von Berlusconi, hatte Anfang Mai angekündigt, sie wolle die Scheidung. Als Grund gab sie die Schwäche ihres 72-jährigen Mannes für junge Frauen an. Vollends die Nase voll hatte sie laut Medienberichten, als der italienische Premier am 26. April beim Fest zu Noemis 18. Geburtstag auftauchte.

Sie sei eben «so süss»

Sie erzählt auch, wieso sie Berlusconi den leicht verdächtigen Spitznamen «Papi» gegeben hat. Sie sei eben «so süss» und würde alle in ihrer Nähe stets mit Spitznamen versehen.

Die italienische Zeitung «La Repubblica» jedoch will wissen, dass Berlusconi den Teenager nicht über einen Freund der Familie kennengelernt hat. Er soll von sich aus den Kontakt gesucht haben, als er Fotos von ihr bei einem seiner Mitarbeiter gesehen hat. (sam)

Erstellt: 07.09.2009, 11:16 Uhr

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