Araber wegen Holocaust-Karikatur verurteilt
Aktualisiert am 19.08.2010 21 Kommentare
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Das Gericht in Arnheim verurteilte die niederländische Organisation der Arabisch-Europäischen Liga zu einer Geldstrafe von 2500 Euro. Von dieser Summe wurden allerdings 1500 Euro zur Bewährung ausgesetzt.
Die Gruppe hatte auf ihrer Website eine Karikatur gezeigt, in der zwei offenbar jüdische Männer an einem Berg von Skeletten herumhantieren. Dabei diskutieren sie die Frage, ob auch Nicht-Juden mitgezählt werden könnten, um damit die Zahl der Holocaust-Opfer zu erhöhen. Das Berufungsgericht sah darin eine Beleidigung der Juden. Ein untergeordnetes Gericht in Utrecht dagegen hatte im April erklärt, die Publikation liege noch innerhalb der Grenzen der freien Meinungsäusserung. (sam/dapd)
Erstellt: 19.08.2010, 23:21 Uhr
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21 Kommentare
@C. Roost &G. Zimmer: Schön Sie sind also das Mass der Dinge. Was Sie als kreativen Witz betrachen und was nicht hat auch für den Rest der Welt als Gültig zu gelten. Aber um es deutlich zu machen, auch ich finde die Holocaustbilder nicht witzig. Nicht im Ansatz. Entweder dürfen Karikaturen gemacht werden oder nicht - sie sollen zum Nachdenken anregen. Das Urteil dient nicht der Kulturverständigung Antworten
Wenn im Namen der Religion täglich Menschen umgebracht werden, müssen sich die Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft schon die Frage gefallen lassen, ob es da strukturelle Ursachen gibt. Auch wenn es in Form einer Satire wie den Karikaturen geschieht. Das ist Meinungsfreiheit. Keine Sache der Meinung, sondern historisches Faktum ist dagegen der Holocaust. Nichts woran man glauben kann oder nicht. Antworten
Ich habe mit religion gar nichts am Hut, bin der Meinung dass wir alle auf einem viel besseren Planeten leben würden ohne diese ganzen Religionen und imaginären Freunde. Wenn aber Karikaturen über Mohammed erlaubt sind, dann sollen sie es auch über Juden oder was auch immer sein. Antworten
Intressant, mein Blog wurde nicht freigegeben, musste etwas ansteossiges geschrieben haben, ach ja Juden wurden zu tode gefoltert, Jesus wurde zu tode gefoltertgefoltert, aber Mohammed der Prophet wie verstarb er eigentlich? Jetzt faellt mir ein was ich schrieb ja Jesus , es ja heutzutage ein Verbrechen an Jesus zu galuben, geschweige von ihm zu schreibem. Antworten
@Georg Zimmer: Was war dann verwerflich an den Mohammed-Karrkikaturen? Wissen Sie denn, wie diese aussehen oder müssen Sie zuerst auf Google gehen? :-) Fakt ist, dass die Karikaturen richtig klassifiziert werden müssen. Während bei den Mohammed-Karrikaturen die Satire und der Witz durchzudringen vermag, betrachte ich die Holocaust-Karrikatur als deplatziert Antworten
Dass diese Karrikatur despektierlich dem Holocaust gegenübersteht, ist klar. Die Strafe für diese Verachtung der jüdischen Geschichte ist spannend. Während im EU-Raum von Revision, auf Bewährung etc. gesprochen wird, frage ich mich, was mit dem Mohammed-Karrikateur geschehen wäre, falls er in muslimische Hände gefallen wäre... Antworten
@Dario Capaldo: Sie reden an der Sache vorbei. Natürlich gillt es den Holocaust nicht zu verarlbern. Allerdings, darf aber im gleichem Atemzug die Verarlberung von Mohamend nicht bestraft werden. Das erinnert mich genau an die Geisteshaltung während des Holocaust. Zweierlei Mass für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Ein Skandal in meinen Augen. Antworten
Ich finds erschreckend, dass die meisten Kommentatoren offenbar nicht in der Lage sind zwischen einer harmlosen Karrikatur (Mohammed mit Bombe im Turban - wir erinnern uns wieviele schreckliche Attentate im Namen dieses Mannes heute noch verübt werden) und einer fiesen Verunglimpfung welche sich über hunterttausende Mordopfer lustig macht, zu unterscheiden! Antworten
@Mustafa Yildirim: Ich denke, Herr Capaldo ist versucht zu sagen, dass nicht mit gleichen Ellen gemessen wird. Der Holocaust ist eine bewiesene Tatsache, welche durch diese Karrikatur eine komische Note erhalten soll, was ich für deplatziert halte. Ausserdem ist die Explosivität dieser Karrikatur mit den Mohammed-Karrikaturen vom geschichtsneutralen Punkt aus nicht zu vergleichen Antworten
Was ist die Definition von Doppelmoral? Für die gleiche Tat wird der eine bestraft und der andere geht straffrei aus. Im Gegenteil, wird sogar fast als Held verehrt weil er sein Recht auf Meinungsfreiheit durchsetzt. Und dann wundern sich die Christen, wieso sie in den islamischen Staaten ein so schlechtes Ansehen haben. Dies wäre doch die Gelegenheit gewesen das Gegenteil zu beweisen, oder nicht? Antworten
@Beatrice Schellenberg: wollen Sie dem Richter etwa eine Überempfindlichkeite betreffend der Thematik Holocaust vorwerfen, weil er so entschieden hat? Wie sehr muss ihr subjektives Empfinden von Vorurteilen geprägt sein. Irgendwie erinnern Sie ich an eine Persönlichkeit die zur Zeit des Holocaust solche Vorurteile streute... Antworten
Verstehe wer will. Die Mohamedkarikaturen wurden doch unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit nicht verboten, oder? Aber handkehrum wird hier für das Gleiche eine Strafe ausgesprochen. Verstehe ich da etwas falsch oder wird hier mit zweierlei Mass gemessen? Kann mir jemand den Unterschied erklären? Antworten
Der Richter ist sicher ein Anhänger der jüdischen Religionsideologie. Kann mich noch gut an die Mohamed Karikaturen erinnern. Da hiess es: Ist doch nicht so schlimm.......... Aber sobald es um die Juden geht, dann sieht alles immer anders aus. Antworten
Diese Strafe ist in meinen Augen zu milde, v.a. sollte der Normalbürger einiges mehr empört sein ab dieser Karikatur...Analog zu dieser Karrikatur möchte ich die Mohamed Karikaturen in Erinnerungen rufen, welche in der arabischen Welt zu Aufständen gegen die westliche Welt führten Antworten
Das beweist doch mal wieder die Doppelmoral der westlichen (christlichen) Gesellschaft. Beleidigende Mohammedkarikaturen sind durch die Meinungsfreiheit geschützt, aber wehe Muslime nehmen sich heraus das gleiche Recht zu beanspruchen. Allah weiss, was passiert wäre, wenn sie auch noch Jesus verunglimpfen würden Antworten
Was mich aber erstaunt, ist dass die moslemische Kritik betr.Monhammed Karik. anstössig empfunden wird. Was mich erschreckt, ist, dass im Falle der Mohammed Karik. die freie Meinungsäusserung als Maxime hervorgehoben wird, während hier rechstsstatliche Gerichte die Meinungsäusserung behindern, sobald es um jüdische Interessen geht. Wo ist die Grenze?Alle Völker und Ihre Rechte sollten gleich sein. Antworten


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Mustafa Yildirim
Weil viele Terroristen Muslime sind, müssen alle Muslime Terroristen sein. Das ist der Tenor einiger Kommentarschreiber hier! Wenn man dies nun auf Christen ummünzen würde, käme folgendes dabei heraus: Weil viele Pädophile Pfarrer und Priester sind, müssten demnach alle Christen pädophil sein. Aber das behauptet ja niemand, oder? Weil wir's besser wissen. Antworten