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«Das ist eine völlig bizarre Debatte»

Roger Köppel verteidigte bei «Anne Will» den unter Druck geratenen deutschen Aussenminister Guido Westerwelle – mit wohl bekannten Argumenten.

Roger Köppel: «Es geht bloss darum, Guido Westerwelle systematisch unglaubwürdig zu machen».

Roger Köppel: «Es geht bloss darum, Guido Westerwelle systematisch unglaubwürdig zu machen».
Bild: ARD

Thema der hochkarätigen Polit-Talkshow «Anne Will» der ARD waren am Sonntagabend die mutmasslichen Verfehlungen des deutschen Aussenministers Guido Westerwelle, der «Günstlinge» und Freunde zu Auslandterminen mitgenommen haben soll. «Hau den Guido! Schlammschlacht gegen Westerwelle?» lautete der Titel der Sendung.

Während die einen fanden, Westerwelles Auswahl an Reisebegleitern mache ihn unglaubwürdig und schade Deutschlands Ansehen im Ausland, sagte FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms, man führe eine Kampagne gegen Westerwelle. Das fand auch Roger Köppel: Er sieht die Anfeindungen gegen Westerwelle darin begründet, dass der mit seinen klaren Aussagen zum deutschen Sozialstaat ein Tabu gebrochen habe.

«Die meisten von denen zahlen bei Ihnen die Steuern»

Die Debatte darum, wen Westerwelle auf seine Reisen mitnehme, sei «völlig bizarr», sagte Köppel bereits in seinem Anfangsvotum. Es sei doch völlig normal, dass ein deutscher Politiker auf seine Auslandsreisen Unternehmer mitnehme – schliesslich wolle er der Wirtschaft nutzen. Eine Nachbemerkung konnte sich der «Weltwoche»-Chefredaktor nicht verkneifen: Die FDP, so Köppel sei ja «vermutlich die einzige Partei, die Sie in Deutschland als Unternehmer noch wählen können».

Das brachte ihm eine ebenso spitze Bemerkung des Ex-Volkswagen-Vorstands und Kommunikationsexperten Klaus Kocks ein. Es sei ja klar, dass er, Köppel, Westerwelles Parteikreise unterstütze: «Die meisten von denen zahlen bei Ihnen die Steuern, nicht bei uns.» In der Folge ging die Diskussion erstmal lange Zeit ohne Köppel weiter – was wieder einmal die Frage aufwarf, was er als Schweizer zu innerdeutschen Debatten zu sagen hat.

«Man darf das in der Öffentlichkeit nicht aussprechen»

In der zweiten Hälfte meldete sich Köppel jedoch wieder zu Wort – und zwar deutlich. Es gehe doch zurzeit darum, Westerwelle «systematisch unglaubwürdig» zu machen. «Und warum ist das so? Weil er das grösste Tabu gebrochen hat: Er hat sich erlaubt, die Probleme des deutschen Sozialstaats beim Namen zu nennen.» Mit seinen Aussagen zu «spätrömischer Dekadenz», zu welcher der Sozialstaat verleite, sei Westerwelle «zum Abschuss freigegeben» worden. Eine ganze Reihe von Politikern aus allen Richtungen wisse zwar um die Probleme. «Aber man darf das in der Öffentlichkeit offenbar nicht aussprechen.»

Die Grüne Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Bundestags, liess dieses oft gehörte Argument nicht gelten. «Welches Tabu soll er gebrochen haben?», fragte sie ungeduldig. «Wir sprechen seit Jahren und Jahren über den Sozialstaat.» Darum gehe es Westerwelle nicht. Er wolle vielmehr aus Eigeninteresse das Land spalten. Das sei für einen Parteichef, der zehn Prozent der Menschen vertrete, akzeptabel, nicht aber für einen Vizekanzler, der das Land einen müsste.

«Das ist ganz furchtbar»

Kommunikationsexperte Kocks wiederum gab Köppel zwar Recht in der Aussage, dass Westerwelle seit seinen Aussagen hart kritisiert werde. Dies aber seiner Meinung nach zu Recht: Es sei ein Punkt, ob man etwas anspreche, und der andere, wie man es anspreche. «Westerwelle hätte seine Rolle als Vizekanzler und Aussenminister nicht beschädigen sollen.» Köppel blieb bei seiner Argumentationslinie, sagte, er möge Politiker, die provozieren und nannte die CDU/CSU «sozialdemokratisierte Konservative».

Dem «Süddeutsche»-Journalisten Hans Leyendecker ging Köppels Argumentation irgendwann auf die Nerven. «Sie führen immer Kulturkämpfe ohne Details, das ist ganz furchtbar», sagte er zu seinem Schweizer Kollegen. Gleichzeitig deutete der renommierte Investigativjournalist Aufklärung über Westerwelles Reisebegleiter an: Über «den einen oder anderen» könne vielleicht «in sieben Wochen» eine Geschichte irgendwo erscheinen, die unangenehme Wahrheiten ans Licht bringen könnte.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.03.2010, 11:25 Uhr

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65 Kommentare

Alex Boensch

23.03.2010, 19:14 Uhr
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@Max Spörri -- manchmal muss ich schmunzeln. Wenn jemand sagt, KMU muss entlastet werden, damit sich Arbeit wieder lohnt. Der Mittelstand sind 10% der Arbeitenden in DE - für die anderen 90% muss es sich genauso lohnen, sonst muss Westerwelle bei Schweizer Banken weiter Vorträge halten und Provisionen einstecken. Dann ist er nicht mehr lange Viezekanzler. Antworten


Bert Hermann

23.03.2010, 19:05 Uhr
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@Markus Steiner - glauben sie mir, was sie galuben ist nicht die repräsentative DE Mehrheit. Die sieht Herrn Köppel als den typischen Schweizer Querkopf. Sich in Dinge einmischen, die ihn nichts angehen und bei denen er KMU Minderheiten vertritt. Das schürt Ablehnung gegen Schweizer - mehr nicht! Als Westerwelle Freund kennt er Probleme der Niedriglohnpolitik und deren Folgen in DE nicht. Antworten


Sandra Peterhans

22.03.2010, 20:23 Uhr
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@ Herr Spörri: Falsch, wir könnten es uns sogar leisten, dass niemand auf der Welt verhungern müsste oder sterrben,weil er sich die biligsten Medikamente nicht leisten kann, wenn die Vermögen nicht in den Händen eines kleinen Kreises wären wie in den mittelalterlichen Feudalsystemen. Das würde ich als Dekadenz bezeichnen! Antworten


Urs Stotz

22.03.2010, 20:22 Uhr
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Die Politiker wenden in dieser Diskussion den alt bekannten Trick an, man spricht nicht über das was, sondern über das wie, so können sie vom eigentlichen Problem, das Westerwelle angesprochen hat, ablenken, und die Diskusion darauf lenken, wie er es gesagt hat. Dabei profilieren sie sich als die moralisch Guten. Antworten


Alex Bönsch

22.03.2010, 20:04 Uhr
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@Willi Widmer danke für ihre Vorschläge. Zeugen leider von 0 Kenntnis der DE-Materie. DE ist Exportgrössus aufgrund der jahrelangen Niedriglohnpolitik. Dafür würde in CH niemand arbeiten. Das muss sich ändern dann steigt der Konsum am Binnenmarkt. Die Steuerprogression muss sich ändern nicht die EK-Steuersätze. Diese liegen nach Grundfreibetrag bei 14-47% in DE. Da ist normaler EU-Schnitt. Antworten


Marc Wedel

22.03.2010, 17:46 Uhr
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@ Nils Leuzinger: Sie zitieren da Westerwelle. Selbstverständlich konnte man im antiken Rom problemlos die soziale Schicht wechseln, aber leider nur in eine Richtung: von oben nach unten. Genauso wie heute. Bemerkenswert ist hierbei, dass die kapitalen Fehler schon damals von der Führungsschicht begangen wurden. Genauso wie heute. Weltreiche stürzten schon immer durch Dummheit und Gier. Antworten


Nathalie Baud

22.03.2010, 17:07 Uhr
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@ Nils Leuzinger: Was an Westerwelles Verwedelsprüchlein so falsch ist? Alles, denn: 1. hat nie jemand versprochen, dass keine Anstrengungen punkto Arbeit geleistet werden müssen, denn: 2. die Reformen unter Peter Harz (ein Neoliberaler) entstanden unter Gerd Schröder und 3. wer arbeitet denn Ihnen zufolge tagtäglich hart in den Fabriken oder Dienstleistungsbetrieben? Etwa die Führungsschicht?? Antworten


Nils Leuzinger

22.03.2010, 16:34 Uhr
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Zitat Westerwelle: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein. An einem solchen Denken kann Deutschland scheitern." Jetzt soll mir mal bitte einer erklären, was an dieser Äusserung so verdammenswert sein soll. Und übrigens ist es heute keineswegs mehr so, dass wie in Rom nur "die Unterschicht" arbeitet - häufig eher umgekehrt. Antworten


Markus Steiner

22.03.2010, 16:14 Uhr
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Es war wohltuend, wie sachlich und ruhig Köppel argumentiert hat. Er ist wahrscheinlich einer der ganz wenigen Schweizer, die in Deutschland die Finger auf den wunden Punkt legen dürfen. Es ist für uns aber auch wichtig, Personen mit CH-Selbstvertrauen in diesen Diskussionen zu wissen. Mitglieder, welche dem sagenhaften Club Hélvétique angehören, würden unser Land ja wohl eher verbal "verkaufen". Antworten


Andy Holmes

22.03.2010, 15:57 Uhr
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@Alex Huber: Im Gegenteil, Herr Huber. Wäre Herr Westerwelle Mitglied der Linken, würde sich niemand getrauen, ihn so zu attackieren und so zu denunzieren. Die vereinigte Gleichmacherpresse hat Schwarz-Gelb nie wirklich eine Chance gegeben, weil alle das Allheil in Rot-Grün sehen. Was für ein Trugschluss. Aber eben, Köppel angreifen ist halt sehr simpel und proletarisch. Antworten


Max Spörri

22.03.2010, 15:56 Uhr
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Guido Westerwelle erklärt nichts anderes, als was er schon im Wahlkampf zum Thema gemacht hat, nämlich dass der Mittelstand steuerlich entlastet werden muss, damit sich Arbeit wieder lohnt. Dass der heutige Sozialstaat in Deutschland wie auch der Schweiz nicht mehr finanzierbar ist, sollten auch die Linken endlich zur Kenntnis nehmen. Roger Köppel ist für sein mutiges Auftreten zu danken. Antworten


Mike Kluge

22.03.2010, 15:39 Uhr
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@Leuzinger: das Thema ist eben zu komplex um es mit Köppels Worten oder mit 400 Zeichen angehen zu wollen. Es ist billig, dass Köppel auf den Schwächsten herumhackt, und diese diffamiert, indem er die 'spätrömische Dekadenz' nochmals bemüht. Erinnern wir uns richtig: dekadent war die Oberschicht und für den Zusammenbruch des Reiches konnten arme Sklaven nun wirklich nichts, und heute ebenso nicht. Antworten


Hans J. Rohrer

22.03.2010, 15:37 Uhr
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Wer die Sendung gesehen hat weiss, dass Köppel keineswegs ein Ärgernis war, sondern im Vergleich zu Leyendecker und Kocks, die Karikaturen ihrer selbst waren, geradezu erfrischend argumentierte. Und was viele wohl am meisten ärgert, er hatte recht: Westerwelle wurde von den Linken und Grünen zum Abschuss freigegeben, weil er den Mut hatte, den deutschen Sozialstaat zu hinterfragen Antworten


Alex Huber

22.03.2010, 15:28 Uhr
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Weshalb der schmallippige Köppel nun auch noch in deutsche Talkshows eingeladen wird, ist mir schleierhaft. Seine Statements sind so absehbar wie das Amen in der Kirche. Wäre Westerwelle Mitglied der "Linken" würde er ihn so wenig verteidigen, wie die Linke Westerwelle zur Zeit in die Pfanne haut. Unglaublich, wie wenig es braucht, um für viele als "klügster Kopf der Schweiz" zu gelten. Antworten


Edith Ruth Lagler

22.03.2010, 15:11 Uhr
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Köppel bedient perfekt das Bild des 'Ugly Swiss' und mit ihm lassen sich die Deutschen jetzt gerne ihr Bild von der hässlichen Schweiz bestätigen. Weshalb Leute, wie de Weck oder Schawinsky u.a. einladen, die ev. ein differenzierteres Bild der Schweiz zeichnen. Wäre Köppel tatsächlich so intelligent, wie er sich gibt, würde er dieses Spiel durchschauen und verweigern. Antworten


Willi Widmer

22.03.2010, 14:51 Uhr
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Anstelle von Forderungen nach Mindestlöhnen und Lohnerhöhungen sollte Deutschland endlich eine gerechte Steuer-, und Abgabenreform, nicht über 40% verabschieden,und nicht weiterhin die Arbeitende und Tragende Bevölkerung mit räuberischen über 53% abkassieren, damit Arbeitsscheue und Betrüger (mind. 30%) mitge- tragen werden müssen !!! (dazu gehören auch die, die nicht in Sozialwerke einz.) Antworten


Nils Leuzinger

22.03.2010, 14:44 Uhr
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@Kluge Ich habe nichts dagegen wenn man sich sachlich mit Köppels Äusserungen auseinander setzt. Aber zeigen Sie mir bitte EINEN EINZIGEN Kommentar unten, der das versucht. Statt dessen wir er durchs Band beleidigt: "Niveaulos, daherquasseln, heisse Luft, billig, Kindergartenstil etc. etc." Ich hätte gerne eine konkrete Replik auf Köppels Kritik am Sozialstaat resp zu "Sozialabbau", bitte. Antworten


Tamara Ott

22.03.2010, 14:38 Uhr
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@Tamara Vudjanovic: Weshalb landet überhaupt jemand auf der Empfängerseite? Schaden uns diese Menschen? J.L. Nordmann wurde einmal gefragt, weshalb jeder Arbeitslose so strikte kontrolliert wird und im Gegenzug Firmen (die oft unberechtigt Geld beziehen für Kurzarbeit) nur sehr lasch. Antwort: "Ich habe dazu zuwenig Mitarbeiter." Wie würden Sie als Arbeitslose urteilen? Haben Sie noch eine Frage? Antworten


Tamara Vujadinovic

22.03.2010, 14:08 Uhr
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Frau Ott, geben Sie sich doch ein wenig Mühe, so schwierig ist es nicht zu verstehen. Aber ist schon klar, wenn man auf der Empfängerseite steht, dann stellt man sich notfalls taub und blind. Fakt ist, dass viele Leute Herrn Köppel attackieren, weil er den Nagel wieder einmal mehr auf den Kopf trifft. Ihre Aussage mit "einfach etwas daherquasseln" ist sehr respektlos...aber eben halt verständlich. Antworten


Tamara Ott

22.03.2010, 13:44 Uhr
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@Tamara Vujadinovic: ich kann Ihrer Logik nicht ganz folgen. Wenn Köppels Aussagen kritisiert werden, bedeutet dies, dass er richtig liegt? Wenn ja, dann werde ich in Zukunft einfach etwas daherquasseln und alle die nicht einverstanden sind damit, müssten mir dann Recht geben? Hmmm... ein verlockendes Rezept... Antworten


Samuel Zbinden

22.03.2010, 13:37 Uhr
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Das kurzfristig Angenehme ist oft das langfristig Unangenehme, sei das nun bei Staatsausgaben, (viel) Essen; (viel) Geld ausgeben. Jetzt werden sogar die wenigen intelligenten Politiker mundtot gemacht! Ohne Kürzungen bei den Ausgaben können viele Staaten langfristig nicht überleben. Man wird nicht wohlhabend, indem man Geld ausgibt, das man nicht hat! Auch ein Staat nicht. Ganz im Gegenteil...... Antworten


Mike Kluge

22.03.2010, 13:37 Uhr
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@N. Leuzinger: kehren wir doch Köppels Aussagen einfach um und behaupten (wie er auch, stets ohne Fakten) das Gegenteil. Dann schreien Sie auf. Nun sehen Sie, wie einfach die Sache gestrickt ist. Es ist gut, Sachlagen kritisch (positiv oder negativ) zu bedenken. Nur fundiert sollte es sein. Das schöne an der Demokratie ist doch, dass jeder quatschen kann, was er will. Glauben kanns auch jeder ;-) Antworten


Susanne Märki

22.03.2010, 13:04 Uhr
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Es ist wirklich stossend, wenn Arbeitnehmer nicht mehr oder nicht viel mehr als Hartz-IV Empfänger verdienen, doch wenn man weiss, dass Hartz-IV gerade so knapp zum Überleben und zum Dahinvegetieren reicht, der sollte wohl eher die Arbeitgeber anprangern, die nicht höhere Löhne bezahlen oder noch tiefere Löhne und dann den Arbeitnehmern sagen, sie können ja noch Sozialhilfe beziehen. Antworten


Ernst kiel

22.03.2010, 12:49 Uhr
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Nachdem der vorherige Aussenminister Steinmeier die Vorwürfe an Westerwelle als haltlos bezeichnet hatte, wäre eigentlich die Diskussion zu Ende und deckt auf wie die Medien funktionieren. Köppel hat also Recht. Antworten


Tamara Vujadinovic

22.03.2010, 12:44 Uhr
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Ja, das lautstarke Aufgekreische der Köppel-Gegner zeigt ja nur wieder einmal mehr, wie recht der Mann hat. Aber so läuft das heutzutage halt: Die Staatsabhängigen verteidigen das, was sie bekommen mit Hilfe der linksgrünen Parteien (Die Abzocker, die nicht bei der UBS im VR sitzen, dafür sonst überall die hohle Hand machen) und den gleichgeschalteten Medien. Was für Zeiten. Antworten


Peer Hölderlin

22.03.2010, 12:34 Uhr
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Soso, für Herrn Köppel ist die CDU/CSU eine "sozialdemokratisierte Konservative". Würde Herr Köppel dann folgerichtig die SVP auch als "mumifizierte Konservative" bezeichnen? Antworten


peter baldinger

22.03.2010, 12:21 Uhr
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Viel Geld verteilen gilt als fortschrittlich und bringt viele Wählerstimmen.(siehe zB. Wahlresultat Zürich). Defizite ausgleichen gilt als konservativ und benötigt unsymphatische Sparmassnahmen. Resultat: zB. Griechenland Antworten


Hans Meier

22.03.2010, 12:21 Uhr
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@Wolfgang Hauert Die Landwirtschaftssubventionen sind nicht anderes als staatliches Arbeitsprogramm für "Arbeitslose". Vom Staat leben eben immer die anderen! Wer immer nur bei den anderen sparen will, wie die SVP, aber bei den eigenen Wählern nicht, ist ganz einfach unglaubwürdig. Antworten


Nils Leuzinger

22.03.2010, 11:54 Uhr
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Die schrillen Reaktionen der Köppel-Gegner zeigen einmal mehr, dass er ins Schwarze getroffen hat. Wer beliebt sein will, muss artig zu allem JA sagen und Geschenke verteilen. Doch wer unangenehme Fragen stellt, wird sofort von Links als Sozialabbauer diffamiert - obwohl der Sozialstaat nachweislich(!) jedes Jahr mehr aufgebläht wird (Zahlen gefällig?). In Griechenland sehen wir, wohin das führt. Antworten


Patrick Zanini

22.03.2010, 11:50 Uhr
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Wer die deutsche Politik mitverfolgt kommt (leider) nicht umhin einzusehen, dass weite Kreise der FDP nichts, aber auch gar nichts aus der Krise gelernt haben. Heisse Luft zu produzieren und (angebliche) Tabus zu benennen ist einfach und billig, über den eigenen Schatten zu springen und mit Taten für das Gemeinwohl einzustehen dagegen erfordert Format. Köppel und Guido, Relikte der Vergangenheit. Antworten


Peter Broger

22.03.2010, 11:49 Uhr
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Ich habe die Sendung gestern mit Interesse verfolgt. Tatsache ist doch, dass Köppel einer der wenigen objektiven Gesprächtsteilnehmer war und nicht mit populistischen Bemerkungen strozte. Seinen Sachverstand hat er wieder bewiesen und das nicht nur von seinem Gedankengut (Freisinn, ich bin aber mehr für sozial-liberal, das am Rande). Gut gemacht Roger Köppel, hoffentlich bald wieder bei Anne Will. Antworten


Matthias Müller

22.03.2010, 11:28 Uhr
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@johann meier (und weitere). Und wo steht die Schweiz auf Ihrer Liste? Ist doch schön, können wir hier über die Ferne diskutieren. Wir haben ähnliche Probleme!?... Antworten


Joachim Schippers

22.03.2010, 11:26 Uhr
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Merkwürdig ist, dass die CDU/FDP immer verantwortlich waren für die allergrössten Defizite und die grössten Steuererhöhungen in der Geschichte der Bundesrepublik - und nicht die SPD. Bei Waigel waren es 40, jetzt offizielle 80, inoffizielle > 120Mrd. Euro. Die Ausgaben des Deutschen Staates müssen runter. 80Mrd. Euro Zuschuss für die Rentenkasse und 35.Mrd. für Zinszahlungen sind absurd. Antworten


Heinz Köhli

22.03.2010, 11:24 Uhr
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Führen heisst eben auch Dinge ansprechen, die gelöst werden müssen. Aber die "Nehmer" von staatlichen Leistungen sind in der Ueberzahl, es gilt nach wie vor als unanständig, gewisse Dinge beim Namen zu nennen und Merkel selbst moderiert anstatt dass sie regiert. Soziale Wohlfahrtsstaaten werden alle an die Wand gefahren, früher oder später. Deutschland etwas früher als die Schweiz. Köppel: Bravo ! Antworten


Anna Waldner

22.03.2010, 11:05 Uhr
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@Lidija Jametti: vergessen Sie einfach nicht, dass, wer von einem 8-Eurojob leben soll, keine Wirtschaftskraft besitzt und nur äusserst begrenzt konsumiert. Billigstjobs mit Staatsgeldern zu subventionieren, wie Westwave dies nur zu gerne möchte, funktioniert nicht, vorallem nicht, wenn er seine Klientel noch grosszügig beschenkt! Weder extrem kommunistische noch erzliberale Modelle funktionieren. Antworten


Peter Betschart

22.03.2010, 11:00 Uhr
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@Dieter Wundrig. Sie haben wohl lieber Journalisten und Politiker die ihre Meinung jeden Tag ändern. Herr Köppel wird wohl in solche Sendungen eingeladen weil er wirklich etwas zu sagen hat und kompetent ist. Dass seine Argumente bei den linken die das Geld verteilen aber bei den Einnahmen keine Verantwortung übernehmen, nicht ankommen ist irrelevant. Antworten


Carl Vandegrift

22.03.2010, 10:50 Uhr
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@Peter Betschard: finden Sie es nicht unglaublich zynisch, nachdem geierige Manager Millionen von Jobs und Milliarden von Arbeitsstunden vernichtet haben, von Faulpelzen zu sprechen? Es gibt Menschen, die nicht arbeiten wollen, richtig. Aber lohnt sich Arbeit so, wenn 50-70 Euro mehr rausspringen und sich mit einem no future job die Gesundheit zu ruinieren, als wenn Sozialgeld bezogen wird??? Antworten


Urs Huggentobler

22.03.2010, 10:49 Uhr
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@ P. Betschart: Absolut richtig! Westerwelle nennt nur die unbequemen Wahrheiten, die im übrigen auch für die CH gelten. Ich arbeite in einem staatlichen Bereich, bei dem ich täglich sehe, dass die wirklich Kranken oft nichts erhalten und die Faulen bei genügend langem Jammern die Tausender nur so hinterher geworfen bekommen. Das muss aufhören, soll der soziale Frieden langfristig erhalten bleiben Antworten


Olga Baumgartner

22.03.2010, 10:48 Uhr
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Ich habe die Sendung verfolgt. Bis vor kurzem habe ich nicht Interesse gehabt an deutscher Politik. Seit der Geld- Affaire ist es anders geworden. Die Unterstützung von Herr Köppel an Herr Westerwelle ist auch klar. Dieser ist der Erste der deutschen Regierung, der der Schweizer Banken- " Gesellschaft " näher gekommen ist. - Gibt es keinen anderen Chef einer Schweizer Zeitung? OBJEKTIV! Antworten


Lidija Jametti

22.03.2010, 10:41 Uhr
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Was für Deutschland nicht gelten darf, dass die Leute mit Hartz4 nie mehr arbeiten gehen mit Euro 1600.-- per Monat und dem Staat auf dem Puckel auf alle Zeiten sitzen bleiben. Das ist das Problem das Westerwelle ansprach. Man will über den Schröderskopf nicht akzeptieren wollen, dass Hartz 4 die BRD auffrist, der "Linke" zu liebe. Die BRD ist doch keine DDR oder? Köppel hat vollkommen recht. Antworten


Peter Betschart

22.03.2010, 10:23 Uhr
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Alle die Köppel und Westerwelle kritisieren sollen einmal erklären wie sie künftig die überrissenen Sozialausgaben finanzieren wollen. Was Westerwelle gesagt hat ist völlig richtig. Wer Arbeitet soll davon leben können und soll mehr verdienen als jener der Sozialhilfe bezieht. Was ist daran denn falsch? Die Hängematten- mentalität muss aufhören. Die echt bedürftigen werden nicht hängen gelassen. Antworten


Nils Leuzinger

22.03.2010, 10:22 Uhr
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Wer Westerwelles Zitat genau liest, kann wohl nichts ernsthaft dagegen einwenden. Leider trifft es auch immer mehr auf die Schweiz zu: Rundum-Versorgung für alle - ohne jegliche Anstrengung. Ich halte Köppel für eines der wenigen wirtschaftsliberalen Leuchtfeuer. Er gibt sich nicht einfach dem akzeptierten und bequemen Mainstream hin. Dass seine Aussagen viele nerven, ehrt Köppel. Antworten


Wolfgang Hauert

22.03.2010, 10:18 Uhr
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@Hans Meier: In der Landwirtschaft wird schon genug gespart. Leute die so schwer schuften wie die Landwirte verdienen ein heute bereits zu tiefes Einkommen. Leute hingegen, die nur vom Staat profitieren wollen, denen kann man ruhig weniger geben. Kleiner aber wichtiger Unterschied. Antworten


Dieter Wundrig

22.03.2010, 10:16 Uhr
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@ Hanspeter Dolder-Bizarr war die Debatte schon. Aber von welchem Niveau sprechen Sie überhaupt? Hat Hr. Köppel überhaupt ein Niveau? Mit immer den gleich abgespulten Argumenten und Gleichnissen in D-Fernsehsendungen aufzutreten ist doch eher peinlich. Und Hr. Westerwelle, ganz sicher kein Aushängeschild als Aussenminister und in seiner Wortwahl doch eher ungeschickt und beleidigend. Antworten


Paul Thürig

22.03.2010, 10:02 Uhr
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@ Dan Wunderli bringt es auf den Punkt! Bin derselben Meinung.Merkel sollte eben nicht nur im Hintergrund meckern,wie dies damals in der "DDR" zum Politstil gehörte... Antworten


Andreas Meier

22.03.2010, 10:01 Uhr
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Tja, und so fischt Köppels PR-Sololauf im Deutschen Sprachraum nach poteziellen Neukunden und nach ewig Unzufriedenen. Er fischt im Trüben und es wird nichts bringen im Kindergartenstil aus Prinzip die andere Meinung vertreten zu wollen, vorallem, wenn er den Deutschen Gesprächspartnern rethorisch und eindeutig unterlegen ist. Antworten


Georg Haenggi

22.03.2010, 09:53 Uhr
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Wie da im Deutschen Fernsehen mit vollem Einsatz solche absolut nebensächlichen Ereignisse diskutiert werden... In Anbetracht der riesigen Gesamtverschuldung des Landes und den kommenden Zeiten, welche von bisher nicht gekannten Sozialkürzungen und Arbeitskämpfen geprägt sein werden, lässt sich dies nur mit einem bewussten Ausblenden der Realität erklären. Antworten


Anna Heischrek

22.03.2010, 09:51 Uhr
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Als Deutsche in der Schweiz lebend spreche ich Herrn Koeppel meine Hochachtung aus und freue mich immer wieder, dass er den beruehmten Nagel auf den Kopf getroffen hat. Deutsche moegen so etwas nicht gerne hoeren, sie verdraengen und werden persoenlich. Machen Sie weiter so. Antworten


Peter Müller

22.03.2010, 09:49 Uhr
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@majo naef: Sie haben absolut Recht: die Schweiz ist m.u. so erfolgreich, weil hier die Leute noch recht gute Löhne bekommen und so der Binnenkonsum ordentlich ist. Leider meint Westerwelle das Gegenteil: Hartz-4 soll niedriger werden, damit das Abstandsgebot zum Niedriglohn wieder hergestellt wird. Niemals würde er als Arbeitgebervertreter höhere Löhne fordern.... Antworten


Hans Schenk

22.03.2010, 09:32 Uhr
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Habe die Sendung angesehen. Herr Köppel machte hier eine sehr schlechte "Figur". Das A. Will diese Person Eingeladen hat ist unklug. Sollte das letzemal gewesen sein. Herr Köppel soll nur noch in die ARENA im CH TV. Für hier reicht es noch! Antworten


Gustav Natterer

22.03.2010, 09:22 Uhr
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Was gehen Köppel Westerwelles Aeusserungen überhaupt an? Will die SVP jetzt das Arbeitslosengeld und die Fürsorge in der Schweiz zusammenlegen, kürzen und ein Franken Jobs einführen, z.Bsp. als Erntehelfer bei den Bauern? Ausserdem, Hartz 4 soll das Existenzminimum sichern und das tut es, von Spätrömischer Dekadenz keine Spur, folglich muss man die Löhne erhöhen und nicht Hartz 4 kürzen. Antworten


Heinrich Tischhauser

22.03.2010, 09:19 Uhr
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Roger Köppel bleibt sich selber treu. Er spricht auch im Nachbarland das aus, was er sagen muss. Ob das passt oder nicht bleibt zweitrangig. Er kann auch einstecken, was dazu gehört. Ein Dialog dieser Art tut beiden Ländern nur gut. Die Grösse des Landes spielt da keine Rolle, wir lernen uns besser zu verstehen. Unser Kultrurraum ist der gleiche, ob wir wollen oder nicht. . Antworten


Fritz Nussbaumer

22.03.2010, 08:58 Uhr
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Andersrum wird ein Schuh draus: Westerwelle hat nichts gegen Harz-IV Empfänger gesagt. Er hat gesagt, dass jemand der arbeitet mehr verdienen sollte als Harz-IV Empfänger. Wer kann denn dieser Aussage widersprechen? Er hat aber leider auch nicht gesagt, wo die Jobs wären, die von Harz-IV Empfängern ausgefüllt werden könnten. Antworten


Hans Meier

22.03.2010, 08:33 Uhr
Melden

@Edy Gerber Auch die SVP will nicht sparen, siehe Landwirtschaft! Antworten


Emil Gross

22.03.2010, 08:31 Uhr
Melden

Es ist ein ganz heisses Eisen für Politiker, über den Sozialstaat e h r l i c h zu sprechen. Aber es ist doch ganz klar; diejenigen die nicht arbeiten w o l l e n, bekommen viel zu viel! Jedoch die wirklich nicht arbeiten k ö n n e n, (Krankheit, zu alt u.s.w.) die bekommen zu wenig und denen geht es oftmals dreckig! Das ist so in D, wie in der CH ! Bravo Herr Köppel & Herr Westerwelle ! ! Antworten


Marcel Zufferey

22.03.2010, 08:12 Uhr
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Klar, dass die Sozialhilfe mittlerweile höher ausfällt, als 1 Euro-Jobber verdienen. Westerwelles Sozialstaatsschelte hat damit etwas ganz besonders Bizarres, das stimmt. Dass Roger Köppel- ebenfalls bar jeder Sachkenntnis in Arbeitsmarktbelangen- da mitmacht, ist rein ideologisch begründet. Mit dem "freien" Markt lockt man heute keinen müden Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Antworten


Ulrich Scheidegger

22.03.2010, 08:08 Uhr
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Eines müssen die Herren Westerwelle und Köppel einfach und endlich begreiffen - Sozialismus und Armut kann und darf nicht einfach in Luft aufgelöst werden. Antworten


Alexandra Hamilton

22.03.2010, 07:43 Uhr
Melden

Tja, die Debatte ist wirklich völlig bizarr, vor allem wenn man Spätrom mit Sozialstaat in Verbindung bringt. Nicht erstaunlich, die Haltung der FDP, denn sie Vertritt ja die Interessen der Capitalisten, seine Haltung ist also völlig logisch. Köppel ist von gleichem Schlag. Wer das nicht merkt ist selber schuld. Antworten


majo naef

22.03.2010, 07:32 Uhr
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Deutschland ist das 2. grösste Exportland der Welt. Das ist nur machbar mit niedrig Löhnen. Deutschland schadet damit anderen EU Länder. Westerwelle hat Recht, wer arbeitet sollte genügend verdienen. Auch die 1 Euro Jobs riechen stark nach moderner Sklaverei. Antworten


Edy Gerber

22.03.2010, 07:25 Uhr
Melden

In der Schweiz haben wir in abgeschwächter Form ähnliche Probleme. Linke und Mitläufer aus der Mitte wollen ständig mehr Staatsausgaben. Nur die Rechte will mehr sparen und spricht reale Probleme im Klartext an, die andere lieber verschleiern würden. Darum der Hass auf die SVP. Antworten


Rolf Iseli

22.03.2010, 06:30 Uhr
Melden

Die Wahrheit tut meistens weh und scheinbar sind die Bürger in Deutschland nicht sehr empfänglich für Westerwelle's Schelte. Einige Politiker scheinbar auch nicht und dies zeigt auf wie schlecht auch dieses Regierungssystem mit Regierung und Opposition ist. Schlussendlich gehts ja wieder nur um Wählerstimmen statt um die Sache und dies bringt früher oder später jedes Land in die Wirtschaftsklemme. Antworten


Hanspeter Dolder

22.03.2010, 01:26 Uhr
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Was soll man den bei diesem Sender anderes erwarten als eine einseitige Debatte? Beim ZDF wird die Meinung vom Sender vorgegeben und Argumente dagegen werden nicht akzeptiert. Herr Köppel war deshalb hier nur als Beilage gedacht. Schade dass er sich auf dieses Niveau herunterlässt . Antworten


johann meier

22.03.2010, 01:12 Uhr
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Politiker, die Klartext sprechen können nicht beliebt sein. Sie werden abgewählt oder ersetzt durch jemanden, der viel verspricht. Dieser hat zwei Optionen; entweder kann er das Versprochene nicht halten oder er führt das Land in den wirtschaftlichen Abgrund. Es gibt genug Beispiele: Griechenland und Frankreich, Italien und Portugal sind auf dem Weg dazu. Deutschland steht auch nah am Abgrund. Antworten


Christoph Geiser

22.03.2010, 01:02 Uhr
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Na dann, warten wir mal sieben Wochen. Klingt ja schon mal spannend.... Antworten


Dan Wunderli

22.03.2010, 00:22 Uhr
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Es ist doch sonnenklar was läuft: Westerwelle versucht auf Dialog im Steuerstreit mit der Schweiz zu setzen. Und er sagt wohl zu Recht, dass man lieber mal den verschwenderischen Sozialstaat reformieren sollte, anstatt Leute, die ihr Geld ins Ausland bringen, mit kriminellen Methoden (Datenklau) zu verfolgen. Merkel & Co gefällt das nicht, jetzt soll er abgeschossen werden. So einfach ist das. Antworten



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