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«Deutsche Aussenpolitik ist Friedenspolitik»

In seiner ersten Rede im neuen Amt im Bundestag, hat Guido Westerwelle die Eckwerte und Ziele der künftigen deutschen Aussenpolitik erläutert.

Führungsduo in bester Laune: Westerwelle und Merkel im deutschen Bundestag.

Führungsduo in bester Laune: Westerwelle und Merkel im deutschen Bundestag.
Bild: Keystone

«Deutsche Aussenpolitik ist Friedenspolitik, sie ist interessensgeleitet, aber sie ist auch ausdrücklich werteorientiert», sagte Westerwelle am Dienstag in seiner ersten Rede im neuen Amt im Bundestag. Der FDP-Chef gab ein klares Bekenntnis zum transatlantischen Verhältnis ab. «Ausserhalb von Europa sind die Vereinigten Staaten von Amerika unser stärkster, aber auch unser treuester Verbündeter», sagte er.

Westerwelle bekräftigte, dass er engere Beziehungen zu Osteuropa und zu den kleineren EU-Mitgliedern suchen werde. «In Europa gibt es keine kleinen Länder», sagte er. Der Aussenminister war bewusst zu seinen ersten Antrittsbesuchen nach Polen und in die Niederlande gereist. «Wir wollen, dass die Freundschaft, die zum Beispiel im deutsch-französischen Verhältnis gewachsen ist, dass das auch selbstverständlich wird für das deutsch-polnische Verhältnis.» (cpm/ap)

Erstellt: 10.11.2009, 16:41 Uhr

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