EU-Minister zum Steuerstreit: «Schweiz kommt da nicht heraus»

Die Finanzminister der EU haben sich heute auf eine gemeinsame Position für das G20-Gipfeltreffen im April geeinigt. Auch zur Schweiz haben sie eine ungemütlich klare Meinung.

Klare Worte: Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück, links, mit Lars Lokke Rasmussen, Mitte, und Jyrki Katainen, den Kollegen aus Dänemark und Finnland, heute in Brüssel.

Klare Worte: Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück, links, mit Lars Lokke Rasmussen, Mitte, und Jyrki Katainen, den Kollegen aus Dänemark und Finnland, heute in Brüssel.
Bild: Keystone

Die EU-Finanzminister haben sich geeinigt, dass «unkooperative Rechtssysteme» in Zukunft auf einer Liste aufgeführt werden sollen. Gemeint sind damit Staaten, die beim Informationsaustausch über ausländische Bankkonten nicht wie gewünscht kooperieren. Wer das ist, darüber liess der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück heute keine Zweifel: Er forderte die Schweiz, Österreich und Luxemburg erneut zur Lockerung des Bankgeheimnisses auf.

Niemand wolle diese Länder schwarz anmalen, blamieren oder schlecht behandeln, sagte er am Dienstag nach Beratungen der EU- Finanzminister. «Nur die bisherigen sehr zarten Informationen, die ich höre für eine grössere Kooperation, die möchte ich gerne belegt haben.»

Steinbrück freut sich über «Zug im Kamin»

Er freue sich, «wie viel Zug in den Kamin gekommen ist», sagte der deutsche Finanzminister in Hinblick auf die öffentliche Diskussion um Steueroasen und das Bankgeheimnis. Die betreffenden Länder müssten selbst klären, ob sie «kooperativ» beim Datenaustausch seien. Länder mit Bankgeheimnis würden aber derzeit unter den derzeitigen ökonomischen Entwicklungen unter Druck geraten.

Der Luxemburger Premier und Finanzminister Jean-Claude Juncker habe dabei erklärt, dass sich diese Länder nicht als Steueroasen sehen würden, sagte Steinbrück. Dies ändere aber nichts daran, dass die Staaten auch in Hinblick auf das G-20-Treffen mehr Wert auf einen Informationsaustausch legten, um nicht nur Steuerbetrug sondern auch Steuerhinterziehung zu bekämpfen.

Es sei wohltuend, dass die von Berlin angestossene Diskussion so weit geführt habe, sagte der deutsche Finanzminister. «Alle Länder, insbesondere Liechtenstein und die Schweiz wissen, dass sie aus dieser Fragestellung nicht mehr herauskommen.» Steinbrück: «»Das Fenster war noch nie so weit geöffnet um ein Verhalten herbeizuführen, das im Sinne eines fairen Steuerwettbewerbs zwingend erforderlich ist.»

Kein Eingriff in Souveränität

Der deutsche Minister verwahrte sich gegen Vorwürfe der Schweiz, dies wäre ein Eingriff in die staatliche Souveränität. «Wenn man billigend in Kauf nimmt, Modelle zu haben, die zu Steuerhinterziehung und zu Steuerbetrug einladen, dann betrifft das die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland in ihrer Steuererhebung.»

Auch den Vorwurf, die G-20 setzten sich über die drei verbündeten Staaten mit Bankgeheimnis hinweg, wies Steinbrück zurück. Alle diese Länder seien zu der Konferenz von 17 OECD- Mitgliedstaaten im Oktober in Paris eingeladen gewesen. «Da spiele ich den Ball mal sauber zurück ins Spielfeld der Beteiligten.» (oku/sda)

Erstellt: 10.03.2009, 19:31 Uhr

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61 Kommentare

Sandro Bassola

12.03.2009, 18:51 Uhr
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Was die Ausländer im Ausland als Steuererklärungen ausfüllen geht weder die Schweiz noch die Schweizer Banken etwas an noch sind sie dafür verantwortlich. Wenn die Deutschen zu faul sind, ihre Steuerbetrüger selbst zu suchen, dann ist das nicht das Problem der Schweiz - gilt für alle anderen Staaten auch. Wenn sie Konkretes haben, können sie Rechtshilfegesuche stellen - existiert alles. Antworten


Gerhard Fatzer

12.03.2009, 03:20 Uhr
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Steinbrück der Ablenker. Peter Spuhler hat richtigerweise betont, dass es sich beim Steuerstreit um einen Wirtschaftskrieg handelt mit dem Ziel, den Schweizer Finanzplatz zu schwächen. Drastische Retorsionsmassnahmen gegenüber Deutschland sind nötig,zb. Transiterschwerung für Lastwagen. Der preussische Ueberwachungsstaat lässt grüssen. Gelassen bleiben, es ist Wahlpropaganda des Rüpelministers. Antworten


Peter Beutler

11.03.2009, 21:52 Uhr
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In vielen dieser Beiträge steht kein Wort darüber,was eigentlich das Bankgeheimnis ist.Aber umso mehr Aversionen gegen Steibrück,als ob er der einzige wäre,dem unseren Banken sauer aufstossen.Tatsache:Mia wurden von reichen Ausländern am Fiskus vorbei auf unsere Banken geschleust.Am meisten betroffen davon sind die Ärmsten überall in Europa.Das schlägt dem elementarsten Anstand ins Gesicht. Antworten


Björn Haldemann

11.03.2009, 20:21 Uhr
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Wenn die liebe EU und Genosse Steinbrück finden, dass die Schweiz eine Steueroase ist, dürfen sie gerne meine nächste Steuerrechnung haben. Ich habe bei jeder Ratenzahlung eher das Gefühl, dass ich in einer Steuerhölle lebe. Antworten


Alain Mohler

11.03.2009, 17:42 Uhr
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Das ist Erpressung in Reinkultur. Die Schweiz hat sich in der Vergangenheit immer sehr erfolgreich gegen solche Angriffe gewehrt. Antworten


Peter Lenz

11.03.2009, 17:39 Uhr
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Nicht aufregen Eidgenossen! Bald ist das Thema vom Tisch! D aber drohen Staatsbankrott und soziale Unruhen wie in den 30igern. Die NPD + Links Partei werden dadurch stärker und machen alles noch viel schlimmer. Wenn D dann ganz am Boden ist, kann man wieder normal mit ihnen reden! Was jetzt passiert sind Ablenkungsmanöver, um von eigenen Versagen abzulenken. Das nützt den D Politiker im Wahljahr. Antworten


Swen Graser

11.03.2009, 15:26 Uhr
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Hallo liebe Schweizer, hier spricht das Herrenvolk: Einige Kommentare hier sind einfach unbezahlbar. Der Vorschlag, die boesen Nachbarn einfach mit ueberhoehten Transportzoellen von der Aussenwelt abzuschneiden ist, nicht zuletzt angesichts der 'Insellage' der CH, atemberaubend. Ich persoenlich erklaere schon mal vorsorglich meine Kapitulation: Ich kann einfach nicht mehr vor Lachen... Antworten


Georg Stamm

11.03.2009, 15:15 Uhr
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In Zeiten der Milliarden-Staatsdefizite sucht halt jeder gierig nach Geld, D wie die USA wie F usw.. Die Schweiz muss sich bewegen. Aber: Nicht nur geben, lieber BR Merz (z.B. Amtshilfe auch bei Steuerhinterziehung), sondern fordern: Steueroasen in UK (Kanalinseln, Ile of Man, Gibraltar), in F (Monaco), in den USA (zahlreiche!) usw usw müssen ebenfalls weg. EU: Auch vor der eigenen Türe wischen! Antworten


Stephan Gujer

11.03.2009, 14:31 Uhr
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Naja, die ganze Diskussion um sog. Steueroasen (seien es nun Inseln oder BinnenEU-Länder) hört sich für mich an, als wenn da nun ganz lautstark von Wasser gepredigt wird und hintenrum weiterhin Wein kredenzt wird. Aber er verkauft sich gut in diesem Super-Wahljahr 09 der Deutschen, dieser Peer *schmunzel*, so wie der Insel-Gordon lustige Ansprachen hält, während er sein Land in den Ruin treibt... Antworten


Hans Herzog

11.03.2009, 10:39 Uhr
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Willkommen im Musterland! Musterland liegt in Europa, ist EU-Mitglied. Dort stehen grosse Banken und Unternehmen vor dem Ruin. Im Musterland erfährt man, wenn Sicherungsnetze reissen. Der Staat hat Milliarden in Banken gesteckt. Das kostet Geld. Was macht Peer Steinbrück, er nimmt sich die kleine Schweiz vor, da hat es genug Geld. Antworten


Ulrich Kumli

11.03.2009, 10:23 Uhr
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Solange Länder wie GB - die sich vom Saulus zum Paulus gebärden - zu den Forderungsstellern gehören, sollten wir darauf gar nicht eingehen. Denn geben wir diesem Moloch den kleinen Finger, so will er von uns schon bald die ganze Hand. Und Deutschland ist doch bereits pleite. Die deutschen Bürger wurden während Jahren ausgesaugt, wie sollen die die neuen Ausgabeschulden jemals wieder tilgen können? Antworten


Martin Schneeberger

11.03.2009, 10:17 Uhr
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@ sascha zahnd: 15 % Flattax wäre genial, nur wird Steinbrück keine Landsleute in die Schweiz lassen, ausser sie haben ihr Vermögen dem deutschen Staat übertragen. Steuergesetze des „grossen Kantons“ zeugen vom Willen der Politik, sich das Volksvermögen anzueignen, um nach eigenem Gutdünken die Industrie zu stützen. Dafür ist ein direkter Zugriff des Steuervogtes aufs Bankkonto Voraussetzung! Antworten


Pierre Rappazzo

11.03.2009, 10:13 Uhr
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@Steinbrück: Gerade grosse Länder sollten vorsichtig sein, wenn sie kleine Länder zu Handlungen zwingen und über deren Souveränitätsempfinden urteilen. So geht man nicht mit Freunden um. Pierre Rappazzo, Präsident SORGIM Antworten


Emil Burger

11.03.2009, 09:44 Uhr
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Der Fall des Steuerhinterziehungsgeheimnisses wird nicht das letzte Zugeständnis gewesen sein. Wir werden in Zukunft noch viel mehr internationale Gesetze und Richtlinien nachvollziehen müssen. Es wird endlich Zeit, dass wir unsere Scheuklappen ablegen und die Diskussion um einen EU-Beitritt neu und unverkrampft führen. Immer mehr nachvollziehen aber nicht mitreden können -- was soll das? Antworten


Raimund Vogl

11.03.2009, 09:06 Uhr
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Unter der Leitung von Steinbrück haben die Finanzminister gemerkt, dass bei den Verträgen mit der Schweiz Nachholbedarf besteht. Das Geschrei, das sie darob veranstalten, soll uns nicht veranlassen die Geduld zu verlieren. Also, ruhig Blut wahren und nachverhandeln. Dabei nicht vergessen, dass auch wir Forderungen haben (kein Durchgangsverkehr der über 40zig Tönner). Antworten


Alain Mohler

11.03.2009, 08:09 Uhr
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Der Bundesrat ist zu schwach, die CH-Stimmbürger zu blöd - das Bankgheimnis wird fallen. Wir wissen gar nicht wie viel uns, einem Land ohne Rohstoffe, damit verloren geht. Das kommt vom grosszügigen und unnötigen Geld verteilen. Kohäsionsmilliarde, freiwillige Zahlungen an die EU, sofortige Aufbauhilfe sobald sich ein Land für unabhängig erklärt. Alle Vorteile die wir je hatten sind verspielt. Antworten


Dieter Kuser

11.03.2009, 07:43 Uhr
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>>> .. verwahrte sich gegen Vorwürfe der Schweiz, dies wäre ein Eingriff in die staatliche Souveränität. «Wenn man billigend in Kauf nimmt, Modelle zu haben, die zu Steuerhinterziehung und zu Steuerbetrug einladen, dann betrifft das die Souveränität der Bundesrepublik ...» ... es ist also die "Souveränität" des einen, hoeher zu Gewichten als diese des anderen ... echt "souverän"!? Antworten


W. Vogt

11.03.2009, 07:23 Uhr
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Das verhalten von Hr. Steinbrück erinnert an frühere Zeiten. Diese überhebliche, arogante Art ist typisch für Deutschland. Schliesslich sind sie das Herrenvolk und alle haben nach ihrem Willen zu folgen. Die ganze EU muss nach Deutscher Ordnung funktionieren. Es ist erstaunlich wie sich alle nach diesem Diktat beugen. Im Gegensatz zu früher, wird die Herrschaft über Europa eben so erzwungen. Antworten


jan houtsma

11.03.2009, 01:44 Uhr
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@farnwall: in prinzip versteuert man dort wo man wohnt. ich kenne z.b. auch einer der bei der uni Konstanz arbeitet und in Thurgau wohnt. Der versteuert natürlich in der Schweiz. Antworten


Rolf Müller

11.03.2009, 00:43 Uhr
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Das Bankgeheimnis wird in Steuerfragen fallen. Die Schweiz kann das überleben, ob Deutschland der Gewinner davon ist, ist zu bezweifeln. Zu sehr ist das Deutsche System als Gesamtes im argen! Dann soll aber subito die freiwillige Schweizer Steuerabgabe wieder fallen. Mal sehen ob dann Steinbrück mehr in seiner Kasse hat - wohl kaum, denn die Deutschen werden auch so ihr Geld anderswo parkieren ! Antworten


zahnd sascha

11.03.2009, 00:31 Uhr
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flattax von 15% fuer alle wie die osteuropaeischen eu-laender und wir werden die besten steuerzahler der ganzen eu bei uns haben. wir koennen es uns leisten als kleines land und muessen nach all dem gemaetzel keine scheu von den "guten" nachbarn aus dem norden und westen haben.... ganz wie er sagt, fairer steuerwettbewerb! Antworten


Paul Thürig

11.03.2009, 00:04 Uhr
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Jetzt darf man gespannt sein,welche Trümpfe der Bundesrat bei den kommenden Verhandlungen in die Wagschale werfen wird und wie gut sich Finanzminister H.R.Merz durchsetzen kann. Antworten


Abercrombie Zlatz

10.03.2009, 23:53 Uhr
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"Forderungen stellen"? Als Kind war ich immer dicker und stämmiger als die älteren Bueben. Typ "gemütlich" :-) Anyway, das führte dazu, dass sie anhand ihrer verschlagenen Grinde sehr schnell gelernt haben, mein Türmli im Sandkasten nicht kaputtzumachen. Im Falle unseres Landes ist die Situation leider genau umgekehrt. Wie soll man da seinen Forderungen Nachdruck verleihen? Mit Hosenknöpfen? Antworten


Michael Müller

10.03.2009, 23:45 Uhr
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Da hilf nur eins. Lasst sie mal machen... nicht aufregen und Tee trinken. Wir Schweizer müssen uns endlich zusammen tun und nicht mehr (wie jedes mal) erpressen lassen. Es kann nicht sein das jeder mit uns macht was er will. Das Steuersystem funktioniert gut und soll so bleiben. Die sind ja alle nur neidisch Antworten


Jan Schenker

10.03.2009, 23:41 Uhr
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Stimmt, "die Schweiz kommt da nicht heraus". Der Grund für diese Einschätzung ist, dass a) die Schweiz nicht auf die Erfüllung von Staatsverträgen pocht b) Die Schweiz nicht bereit ist, für ihre Überzeugung auch Nachteile in Kauf zu nehmen c) weil die Schweiz nie eine Gegenleistung einfordert, die den Anderen auch "weh" tut d) weil die Schweiz nicht mit Gegenmassnahmen droht Antworten


Peter Brückstein

10.03.2009, 23:35 Uhr
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Jede Wette, den Yankees oder der EU kaufen wir schlussendlich noch Kampfflugzeuge ab. Antworten


Chrigu Montana

10.03.2009, 23:30 Uhr
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Was hatte man gestern gelesen? Eine einstellige Anzahl Gesuche bezüglich Hilfe Steuerbetrug pro Jahr? Wenn es ein echtes Problem wäre, gäbe es hunderte von Gesuchen. Scheinheiliger Wirtschafts- und Wahlkampf. Und nein, wir sind noch nicht Teil von Deutschland. Antworten


Reto Rotta

10.03.2009, 23:06 Uhr
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Unglaublich die Arroganz der EU. Einerseits garantiert sie der Schweiz in den bilateralen Verträgen das Bankgeheimnis bis 2013 - natürlich unter gleichzeitigem Herausschinden vieler Vorteile für sich selber. Andererseits verlangt die EU in einem 2. Schritt die faktische Aufgabe des von ihr selbst der Schweiz zugesicherten Bankgeheimnisses - natürlich ohne die einstigen Vorteile "zurückzugeben". Antworten


claude heman

10.03.2009, 22:48 Uhr
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Es ist schon wunderbar, wie Her/Frau Schweizer sich über die "Unverschämtheiten" des grossen "bösen" Nachbarn aufregen kann... Ist denn die Schweiz nur noch eine einzige grosse Bank ? Gibt es denn keine anderen Wert mehr als den Finanzplatz ? Hört auf zu jammern und die Banken durch alle Böden zu verteidigen! Wenn UBS und Co in dieser Sch... sind, selber schuld ! Antworten


Roger Heutschi

10.03.2009, 22:38 Uhr
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Herr Steinbrück sollte doch einfach mal Bild online lesen. Da wird ihm im eigenen Land vor Augen geführt, dass er sein eigenes Steuersystem scheinbar nicht im Griff hat. Wenn Opel den Gewinn in den USA versteuert und den Verlust in Deutschland geltend macht, dann hat die deutsche Politik seine Aufgaben nicht gemacht. Vielleicht will Herr Steinbrück einfach von seinen Problemen ablenken. Antworten


Giovanni Musco

10.03.2009, 22:38 Uhr
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Nicht die Steueroasen, sondern die europäischen Steuerwüsten müssen beseitigt werden, Herr Steinbrück. Dann laufen Ihnen deutsche Unternehmen und Steuerpflichtige nicht davon. Eher werden Sie aber am Rhein eine neue Mauer errichten, um Ihre Landsleute zwangsweise zu sozialisieren und an der "Republikflucht" zu hindern. Diese Massnahme hat sich schon zu Walter Ulbrichts DDR-Zeiten bewährt. Antworten


Heinz Bloch

10.03.2009, 22:30 Uhr
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Vielleicht sollten wir einmal Herr Steinbrück etwas zur Seite schieben - Deutsche Minister kommen und gehen. ABER: Sollten die Schweiz und Deutschland nicht einmal generell bereden, wie das Verhältnis dieser beiden Nachbarn aussehen soll? Eben vielleicht einmal ausserhalb der ganzen Diskussion um Bankgeheimnis, Steuern etc. Privat möchten wir wohl alle kein solches Nachbarverhältnis!! Antworten


Daniel Frei

10.03.2009, 22:11 Uhr
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Wenn ich die Aussagen von Steinbrück richtig interpretiere, so komme ich zum Schluss, dass die CH am kommenden G-20-Treffen auf die schwarze Liste kommen wird. Die Konsequenzen auf unsere Wirtschaft werden fatal sein. Dies ist unserer Regierung zu verdanken, die sich absolut nicht kooperativ zeigte und weiterhin an der heiligen Kuh "Bankgeheimins" sprich Steuerhinterziehung -Betrug festhält. Antworten


Karin Meiner

10.03.2009, 22:04 Uhr
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Nun, wir müssen ja nicht jede Äusserung dieses "Herren" benoten. Antworten


Martin Müller

10.03.2009, 21:58 Uhr
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Jeder Transitlastwagen durch die Schweiz kostet 5000.- CHF ca. 1000000 x 5000 = 5 Mia wir können auch fordern. Antworten


Christian Sutter

10.03.2009, 21:54 Uhr
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Steinbück ist auch mir total unsympatisch! Aber wie die Schweiz sich hier tot stellt ist schlicht erbärmlich! Die Zeiten haben sich geändert und sind wir erlich: Das mit dem Steuerbetrug/Steuerhinterziehung sind wirklich faule Tricks die an Mafia/Unrechtstaaten errinnern. Dem Normal Bürger brachte das nie etwas,den der hat ja den Lohnausweis...... Also weg damit! Antworten


Daniel Hauser

10.03.2009, 21:50 Uhr
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@Banthar Farnwall Zuerst überlegen, bevor man schreibt! Im Grundsatz haben Sie recht! Fangen wir doch gleich bei uns an. Mein Vorschlag: Hälfte am Arbeitsplatz und die Hälfte am Wohnort versteuern! Wäre ein Vorschlag an Herrn Steinbrück. Doch, sind Sie damit auch bei uns einverstanden? Viele Probleme liessen sich so gut lösen, z.B. die Infrastrukturkosten in den urbanen Zentren. Antworten


Raimund Wenger

10.03.2009, 21:47 Uhr
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Da würde ich vorschlagen, dass wir mal mehrere hundertausend ausländische Arbeitnehmer in ihre Heimatländer schicken, dass wir für jeden ausländischen Lastwagentransport durch die Schweiz 10'000 Franken verlangen, dass wir alle EU-Produkte von der Evaluation unserer neuen Kampfjets streichen, für alle Autos aus der EU einen Strafzoll von 50% verlangen, usw., usw. Liebe Grüsse an Herrn Steinbrück. Antworten


Marcel Wächter

10.03.2009, 21:46 Uhr
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Wie schön wäre doch die Welt, wenn sich diese Politiker mit der gleichen Energie für die Einhaltung der Menschenrechte in China und Nordkorea, im Nahen und Mittleren Osten usw. einsetzen würden. Es schon bedenklich, wenn man sich vor diesem Hintergrund die Prioritätensetzung der europäischen Regierungen vor Augen führt! Antworten


Erwin Marti

10.03.2009, 21:45 Uhr
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Die Frechheit der Europäer, die mit Sprüchen wie man sollte mit Militär einmarschieren von einem Minister einer Regierung ausgesprochen zeigt doch, dass wir nicht mit Ideen der Grünen und Linken uns bei der EU einschleichen wollen. Die Fehdehandschuhe haben diese uns hingeworfen. Jetzt gilt in allen Punkten mit eidgenössischer Härte zu agieren. Kein Beitritt bei der EU unter solchen Vorausetzung Antworten


andrea meier

10.03.2009, 21:43 Uhr
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Diese Selbstherrlichkeit / -gefälligkeit von Steinbrück geht mir einfach zunehmend auf den Wecker. Vor 1291 ging das den Urschweizern wohl schon ähnlich. An dieser Stelle möchte ich einfach mal für die Weitsichtigkeit Letzterer danken!!! Antworten


Bernhard Lehmann

10.03.2009, 21:35 Uhr
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Weiter so, Herr Steinbrück! Die sogenannte alte Schweizer Tradition des Bankgeheimnisses und die Begünstigung von Steuerhinterziehung durch die Schweizer Regierung zu Lasten anderer Länder wird zu Recht weltweit nicht mehr toleriert. Hier ist dringendst eine Strukturbereinigung von Nöten, will man das Schweizer Image im Ausland nicht vollends ruinieren! Antworten


Florian Leuthardt

10.03.2009, 21:34 Uhr
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Bei untenstehenden Meinungen kommt wieder Deutschfeindlichkeit zum Vorschein und lässt die Fakten ausser acht. Ausserdem ist es nicht nur Deutschland, das mit der Steuerhinterziehung aufräumen will, welche die Schweiz anbietend unterstützt, siehe UBS in den USA. Was den USA recht, ist Deutschland und der EU billig! Unterstützen untenstehende Meinungen auch die Steuerhinterziehung von Schweizern? Antworten


Franz Steiner

10.03.2009, 21:34 Uhr
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Herr Steinbrück, schwingen sie doch bitte nicht wieder ihre Peitsche. Wir Schweizer sind doch kein Volk von Sadomasochisten. Statt von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, sollten sie sich besser schnell ihrem desolaten Staatshaushalt zuwenden. Die Ausgeglichenheit desselbigen wird wohl kommen wenn's Neujahr im Sommer ist. Bis zum Staatsbankrott werden wir garantiert weniger lange warten müssen. Antworten


otto scherrer

10.03.2009, 21:29 Uhr
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Herr Steinbrück, warum bringen Ihrer Meinung nach so viele Deutsche Vermögensteile im Ausland "in Sicherhheit"? Genau deshalb, weil der deutsche Fiskus die Leute schuften lässt, um ihnen nachher das sauer verdiente Geld aus der Tasche zu ziehen. Modifizieren Sie Ihr agressives Steuersystem, damit niemand mehr auf den Gedanken kommt, Steuern zu hinterziehen. Wischen Sie zuerst vor der eigenen Tür. Antworten


Rolf Rieter

10.03.2009, 21:27 Uhr
Melden

Da sag ich nur, gott sei lob und dank, sind wir bis jetzt noch nicht diesem feinem Club sprich EU beigetreten Schauen wir mal wie mit den Mitgliedstaaten Luxemburg und Oesterreich umgesprungen wird! Antworten


heinz mut

10.03.2009, 21:24 Uhr
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ja ja nun mal piano steinbrück ,wir leben nicht in einer deutschen diktatur ! nicht mehr dank opposition einzelner staaten ,nun mal druck erzeugt gegendruck ..es leben doch 600000 deutsche in der schweiz herr steinbrück ! warum wohl ?? wir könnten mal das rheinwasser besteuern das von uns kommt......und eine besondere steuer auf deutsche produkte auflegen..so einfach . MUT Antworten


Michael Schatzmann

10.03.2009, 21:19 Uhr
Melden

Wie lange wollen wir noch warten? Bis uns andere sagen, wie's geht? Wenn wir uns jetzt für die Kooperation nach Liechtensteiner Modell entschliessen können, dann werden wir das Bankgeheimnis zu einem grossen Teil bewahren können. Dazu ist aber auch der Verzicht auf die nicht verstandene Unterscheidung zwischen Betrug und Hinterziehnung notwendig. Antworten


marcel rhyner

10.03.2009, 21:14 Uhr
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es ist doch, nur ein theater der eitelkeiten, die vom nachbarland kommt. die deutsche politik und ihre steuerpolitik gegen die eigenen landsleute in ihrem land funktioniert schon lange nicht mehr. die europäische union ist noch die grössere bühne und herr steinbrück versucht eine hauptrolle zu kriegen.wir können selber entscheiden ob hier herr steinbrück eine chance zum plaudern bekommt, oder ? Antworten


Peter Beutler

10.03.2009, 21:03 Uhr
Melden

Es war ja abzusehen.Steinbrück bekommt Recht. Ist eigentlich das Bankgeheimnis ein Freiheitsrecht,wie einige in unserem Land noch vermeinen?Wer das bejaht,für den ist auch Betrug und Steuerhinterziehung ein Freiheitsrecht.Auch in unserem Land gibt es sehr viele,denen übel ob solcher Rechte wird.Ich zähle mich auch dazu. Antworten


marc bühl

10.03.2009, 20:59 Uhr
Melden

gegen jegliche regelung wäre an sich nichts einzuwenden, wenn diese tatsächliche für die ganze welt gälten. ich zweifle aber sehr ernsthaft daran, dass dem so sein wird. weder den usa noch speziell grossbrittannien nehme ich das ab. auch wird deutschland seine probleme damit nicht lösen. die schwarzabeitsquote und die steuerflucht zeigen überdeutlich, dass D die probleme selber lösen muss. Antworten


Rolf Heinzmann

10.03.2009, 20:57 Uhr
Melden

Aha der Steinbrück will gleich lange Spiesse für alle Länder in Europa in Wirtschaftsfragen. Kann man schon machen aber dann überall und in allen Bereichen. Dann soll er aber dem Sarkozy sagen, er solle seine Bauern nicht so stark subventionieren (=Wettbewerbsverzerrend), dem Brown er soll auch in Krisenzeiten ausländische Arbeiter ins Land lassen (=Wettbewerbsverzerrend). Es gibt noch x Beispiele Antworten


Egon Stein

10.03.2009, 20:25 Uhr
Melden

ich halte seit langer Zeit für erforderlich alle Verträge mit derEUzur Disposition zu stellen (!),Dass es soweit gekommen ist, dass die Schweizer Souveräniotät nicht mehr existiert, dafür ist die Konkordanz verantwortlich weil innerhalb der7Schwächlinge keine Opposition funktioniert! Hoffentlich gibt es bald eine materielle Armut das gelernt wird Widerstand zu leisten,verzichtresistenz ist Gift Antworten


peter meier

10.03.2009, 20:10 Uhr
Melden

Was sagt Steinbrück? "Niemand wolle diese Länder schwarz anmalen, blamieren oder schlecht behandeln"! Das ist ja wohl der Gipfel der Frechheit. Schlimmer noch ist was er wirklich tut, nämlich mit wirtschaflichen Sanktionen drohen und eigentliche Angriffe auf unser System lancieren. Hier spricht Neid und hoffentlich die Einsicht, dass Deutschlands Weg der falsche ist. Antworten


Peter M. Müller

10.03.2009, 20:06 Uhr
Melden

Die nächste Einmischung wird dann in der Sterbehilfe sein, und dann ... Antworten


Banthar Farnwall

10.03.2009, 19:50 Uhr
Melden

Nun ist es soweit. Nichts dagegen, das Bankgeheimnis zu lockern, aber nun sollten wir auch mal Forderungen stellen. Bspw. dass alle Grenzgänger ihr Einkommen in der Schweiz versteuern... da geht dann auch mal den Nachbarn Geld flöten... immer bloss fordern, Herr Steinbrück, das kann jeder, nun kommen wir mal mit Forderungen. Antworten


Juerg Suter

10.03.2009, 19:47 Uhr
Melden

Man muss es immer wieder aufs Tapet bringen mit welcher Arroganz die EU mit anders Denkenden umgeht. Es wird defintiv Zeit, dass die Regierung der Schweiz mit dem letzten Rest von Courage sich dem gegenüber stellt. Antworten


Peter Drexler

10.03.2009, 19:40 Uhr
Melden

Super. Der Reputationsschaden für unser Land ist enorm! Man nimmt uns nun als Bananenrepublik war. Weil sehr viele Bankler illegalerweise die Steuern in anderen Ländern hinterziehen. Das kanns doch nicht sein! Wieso machen ausgerechnet wir Schweizer sowas? Wir hätten es doch am wenigsten nötig. Sind doch das reichste Land in Europa. Oder etwa alles nur Schein? Finde das alles sehr peinlich! Antworten


Hans Müller

10.03.2009, 19:39 Uhr
Melden

Was wird Deutschland wohl machen, wenn in vier, fünf Jahren das rauskommt, was die Banker schon jetzt sagen: Es hat hier nicht viel unehrliches Geld, aber in Deutschland fühlt man sich als Unternehmen zunehmend unwohl, weil der Staat den Bürger als Feind betrachtet. Was wird Deutschland dann sagen, wenn der Thurgau zum neuen Silicon Valley mit deutschen Unternehmern wird? Antworten


Hans Iseli

10.03.2009, 19:39 Uhr
Melden

Politisch stehe ich rechts. Die Schweiz ist für mich ein echtes Modell. Ich bin gegen einen starken Staat. Steinbrück mag ich nicht. Aber ich fürchte, der Mann hat recht. Das Bankgeheimnis ist wichtig, der automatische Infor-Austausch unmöglich. Aber wir helfen tatsächlich ausländischen Steuerzahlern, ihren Heimatstaat zu besch..... , und profitieren dabei. Das ist unwürdig. Antworten


Peter Weiler

10.03.2009, 19:37 Uhr
Melden

Ich hoffe insbrünstig das China sich in den nächsten Jahren kräftig im Finanzsektor engagiert. Das Kapital wird schliesslich weiter wandern, und irgendwann auf diesen Chinesischen Finanzplätzen ankommen. Mal schauen ob USA und Deutschland den Mut haben China so zu erpressen wie man es gerade bei der Schweiz macht. Was reden wir von Terroristen wenn wir Freunde mit solchem Gebaren haben. Antworten



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