Ausland

Ein super Mann!

Von Boris Müller. Aktualisiert am 19.10.2011

Der russische Regierungschef Wladimir Putin pflegt sein Image als ganzer Kerl. Dagegen kämen auch Gegenkandidaten kaum an, selbst wenn es welche mit echten Chancen gäbe.

1/13 Russlands starker Mann: Premierminister Wladimir Putin beim Versuch, eine Bratpfanne zu biegen. Mitglieder der Jugendgruppe Nashi schauen fasziniert zu. (August 2011)
Bild: Yana Lapikova/Reuters

   

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Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat sich in einem Fernsehinterview als der am härtesten arbeitende russische Staatslenker seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Das ist nicht nur deshalb bemerkenswert, weil er sich damit über die in Russland noch immer hoch angesehenen Sowjet-Führer Josef Stalin und Nikita Chruschtschow stellt. Die Aussage verblüfft auch deshalb, weil Putin keine Gelegenheit auslässt, sich in Freizeit-Pose zu werfen: Der Tausendsassa präsentiert sich immer wieder jagend, Motorrad oder Formel-1-Boliden fahrend, tauchend, schwimmend oder am Klavier, er lässt seine beeindruckenden Muskeln spielen und zeigt sich gern mit nacktem Oberkörper.

Putin, der im März nächsten Jahres noch einmal russischer Präsident werden will, inszeniert sich gekonnt als ganzer Kerl und wird als solcher zweifellos auch mit überwältigender Mehrheit ins höchste Staatsamt gewählt werden. Eine Alternative haben die Russen sowieso kaum: Den möglichen Gegenkandidaten gibt niemand eine Chance. Und Demonstranten, die jeden Dienstag in Moskau gegen die «Wahl ohne Opposition» protestieren, werden kurzerhand festgenommen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.10.2011, 10:52 Uhr


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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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