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«Es gab keinen, der so viel wusste»

Der bekannte Theologe Hans Küng übt scharfe Kritik am Papst: Benedikt XVI. wisse seit Jahrzehnten vom Ausmass des Missbrauchs in seiner Kirche – und habe mitgeholfen, zu verschleiern.

Hielt die Bischöfe in einem Brief dazu an, den Missbrauch nur nach Rom zu melden: Papst Benedikt XVI.

Hielt die Bischöfe in einem Brief dazu an, den Missbrauch nur nach Rom zu melden: Papst Benedikt XVI.
Bild: Reuters

Hans Küng, Professor an der Universität Tübingen, kritisiert Papst Benedikt XVI. nach dessen Brief an die irischen Kaholiken heftig. In einem Interview mit der Tagesschau des «Schweizer Fernsehens» macht Küng klar, dass der frühere Kardinal Joseph Ratzinger seit Jahrzehnten vom sexuellen Missbrauch in seiner Kirche wisse: «Ich glaube, dass ich nicht übertreibe, wenn ich sage: Es gab in der ganzen katholischen Kirche keinen einzigen Mann, der so viel wusste über die Missbrauchsfälle, und zwar ex officio, von seinem Amt her.»

Bereits als Professor in Regensburg, als Erzbischof von München und in seiner 24-jährigen Zeit in der Glaubenskongregation habe der heutige Papst Benedikt XVI. direkt mit den Missbrauchsfällen zu tun gehabt. In dieser Kongregation – also der bereits im Mittelalter gegründeten Zentralbehörde der katholischen Kirche – würden «seit langem alle Missbrauchsfälle zentralisiert, damit sie unter höchster Geheimhaltungsstufe unter der Decke gehalten werden können», wie Küng sagt.

«Es ist eben nichts geschehen»

Als ein prominentes Beispiel für die Mitverantwortung des Papstes nannte Küng einen Brief vom Mai 2001, unterzeichnet mit Joseph Ratzinger. In diesem Schreiben habe der heutige Papst sämtliche Bischöfe der Welt aufgefordert, alle Sexualdelikte mit höchster Geheimhaltung nach Rom zu melden. «Dort sind sie archiviert worden und es ist eben nichts geschehen.»

Der Papst müsse nun die Debatte um den Zölibat und die Sexualmoral freigeben, fordert Küng. «Wenn endlich dieses Zölibatsgesetz abgeschafft würde, wäre schon vieles besser.» Der Theologe ist klar der Meinung, dass das Eheverbot für Priester mit den Missbrauchsfällen zusammenhängt.

«Wir haben seit dem Mittelalter eine verklemmte Theologie der Sexualität», so Küng. Dies zeige sich beim Umgang der katholischen Kirche mit Fragen der Empfängnisverhütung, der Abtreibung und der Frauenordination und kulminiere im Zölibatsgesetz. Dieser verklemmte Umgang sei neben der Vorstellung der Unfehlbarkeit der Grund, warum der Papst seine Mitverantwortung bislang nicht eingestehe. (oku)

Erstellt: 21.03.2010, 19:08 Uhr

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33 Kommentare

Ulrich Forster

25.03.2010, 11:02 Uhr
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@Fritschi: Christsein ist eine der vielen Religionen auf unserem Planeten. Sie sagen: "Christsein ist befreites Leben". Dazu kommt mir nur das Zitat von Lenin in den Sinn "Religion ist Opium fürs Volk". Übersetzt bedeutet dies, dass der Glaube an die -nicht rational beweisbaren- Existenz eines bestimmten von Menschen erfundenen perfekten Wesen Menschen in einen Abhängigkeit führt wie Drogen. Antworten


Ulrich Forster

25.03.2010, 10:48 Uhr
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Das römische Geheimarchiv zeigt ganz deutlich, dass sich die römisch katholische Kirche über ihre eigenen Moralgrundsätze hinwegsetzt. Auch hält sich hartnäckig der Glaube, dass der Papst sakrosankt sei und das Kircherecht über der weltlichen Rechtsprechung stehe. Die Aufhebung des Zölibats wird das Problem nicht lösen, solange die Kirchenführung nicht den Weg aus dem Mittelalter findet. Antworten


Irene Soerensen

25.03.2010, 09:01 Uhr
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cher André hier etwas zum lesen von meinem grossen Idol Küng, einfach brilliant und er trifft die Sache auf den Kopf. Gruss Irene Antworten


Anna Schweizer

22.03.2010, 19:59 Uhr
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@Fritschi.Doch das schreiben Sie und merken es nicht mal: "Richtig erlöst sein können Sie nur durch Christus". Genau das ist "nur" Ihr persönlicher Glaube und kein erwiesener Tatbestand. Genau dieser Monopolanspruch macht Religionen nur zu oft problematisch. Ein Muslim, ein Jude, ein Nichtreligiöser - jeder sieht das auf seine Weise eben anderst....Die Lösung heisst Toleranz - jedem seine Erlösung Antworten


Kurt Aegeri

22.03.2010, 18:48 Uhr
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Eine Kirche, die so viel Unrecht zu verantworten hat (als Stichwort nur mal Hexenhammer), darf nicht geschont werden. Der Papst muss ganz einfach darüber informiert werden, dass Strafdelikte immer und alleine durch die entspr. Staatlichen Behörden geahndet werden. Wir leben in einem Rechtsstaat. Daran hat sich auch die Katholische Kirche zu halten. Antworten


Heinz Fritschi

22.03.2010, 18:29 Uhr
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@Anna Schweizer: Das sage ich nicht, lesen Sie meinen Text genau. Religion ist Unterdrückung, Christsein ist befreites Leben. Das Wort "nur" kommt nicht vor, nicht mal der Gedanke. Sie dürfen Ihr befreites Leben leben, befreit von Religion, Süchten, Geldgier, Machtgier, befreit von Armut und Unterdrückung, was auch immer. Aber richtig erlöst sein können Sie nur durch Christus. Antworten


Maureen Dowding

22.03.2010, 16:25 Uhr
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@Luzia Keller: jaja, die gute alte Inquisition würde möglicherweise nicht viel neues hervorbringen, aber engagierte Frauen sicher, das Zölibat wankt. (In Amerika würde man sagen: the celibacy is wanking ;-) Antworten


Luzia Keller

22.03.2010, 14:49 Uhr
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Wer die Inquisition auf dem Gewissen hat, schreckt auch vor Pädophilie und deren Vertuschung nicht zurück. Wann werden endlich Frauen auf dem Papstthron sitzen? Das Zölibat wankt bedenklich und Hans Küng ist nicht mehr länger der 'Rufer-in-der-Wüste-der-heiligen-Hallen'! Antworten


Anna Schweizer

22.03.2010, 13:21 Uhr
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@heinz Fritschi - haben Ihrer Ansicht die Christen als Einzige das Monopol auf ein "befreites Leben"? Ich sehe in dieser Weltsicht wenig "freiheitliches Denken" und wenig Toleranz. Vielleicht sehen Andere ihre eigene (andere) Religion oder Nicht-Religion genauso... wäre schön wenn man das "befreite Leben" auch anderen zugestehen würde. Antworten


Anna Schweizer

22.03.2010, 13:15 Uhr
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@urs Müller. Fact ist je länger die Abstinenz desto absurder die Ventile! Dazu gibt es genug Studien. Sexualität ist ein grundlegendes Bedürfnis, das man nicht so leicht leugnen und wegerziehen (wegbeten?) kann. Wer Brot Zuhause hat, stiehlt x Mal seltener Brot. Das Zöllibat ist veraltet und sinnlos - es endlich aufzuheben ist eine der vielen nun erforderlichen Antworten auf dieses Problem! Antworten


Martin Müller

22.03.2010, 12:09 Uhr
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Ich sage es immer und immer wieder: Gott ist grösser als Religion! Wann endlich entdeckt der Mensch das göttliche in sich selber? Wann lernt er, in Frieden miteinander umzugehen anstatt eingeschüchtert den perversen Hirten zu lauschen? Aufwachen, bitte...!!! Antworten


sonja sigg

22.03.2010, 11:51 Uhr
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@Urs Müller: Da gebe ich Ihnen recht. Auch ich bin der Meinung, dass das Zölibat und die Missbrauchsfälle nicht im direkten Zusammenhang stehen. Pädophilie, der körperliche Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist etwas anderes. Es ist eher selten, dass sich ein normal veranlagter Mann an Kindern vergreift bloss weil keine Frau zu Verfügung steht. Antworten


Simon Keiser

22.03.2010, 11:44 Uhr
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Die ganze Bibel ist auf Doppelmoral aufgebaut. Was Rom hier tut, passt doch ganz gut hinein. Trennt endlich Kirche und Staat! Danke @ Heinz Butz und Jens Pfeiffer, bin auch dieser Meinung. Antworten


Roland Vetsch

22.03.2010, 11:41 Uhr
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Der Zölibat und die verklemmte Haltung der katholischen Kirche der Sexualität gegenüber fördern geradezu, dass sexuell verklemmte oder früher in der Liebe verschmähte Personen zu katholischen Priestern werden. Würde der Zölibat aufgehoben, so könnten freiere Personen mit gesundem Menschenverstand diese Ämter ausüben. Aber eben, es geht hier eh nur um Macht und Unterdrückung des Menschen. Antworten


Urs Müller

22.03.2010, 10:46 Uhr
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@Anna Schweizer: Selbstverständlich soll man sich um Missstände kümmern, aber man sollte die Missstände umfassend und sachlich angehen, um etwas zu bewirken. Die Aufhebung des Eheverbotes für Priester, wie von Herrn Küng propagiert, löst leider das Problem nicht. Pädophilie bleiben Pädophilie, selbst wenn Herr Küng die kath.Kirche (und auch dazu noch alle anderen Religionen) abschaffen könnte. Antworten


Heinz Fritschi

22.03.2010, 10:38 Uhr
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@Alexandra Hamilton: die kath. Kirche hat viel mit Religion zu tun - aber nur sehr wenig mit Christsein. Religion ist tot, ist Macht, Unterdrückung und Dogma, Christsein ist befreites Leben. Aber damit hat die offizielle kath. Kirche nichts zu tun, obwohl es auch in der kK viele Christen gibt. Antworten


Bruno Kienast

22.03.2010, 10:33 Uhr
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Wer jetzt glaubt es werde etwas bewegt, in diesr Weltkirche der täuscht sich...Archvieren und schweigen, das ist das, was in Rom sehr gut funktioniert......Diese Kirche hat schon manche gute sache verpasst...bewegt hat sich nur der unerschüterliche Glaube an den Klerus......Herr Prof. Küng ist einer der mutigen die sich diesem und anderen Themen unerschrocken annehmen. Antworten


Gregor Eisenmann

22.03.2010, 10:12 Uhr
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Diese Kirche braucht nun einen Mann, der nicht davor zurückschreckt, die unzähligen Missbrauchsfälle schonungslos aufzudecken und endlich Menschen ins Priesteramt zuzulassen, anstelle von sexuell unterentwickelten Gebetsmaschinen! Aber mit Benedikt wird eine solche 'Krisenstrategie' sicher nicht gelingen. Was für ein Hohn, da noch von Gott und Christentum sprechen zu wollen! Antworten


Ivan Casale

22.03.2010, 10:00 Uhr
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Vor dem Strafrecht ist auch die Kirche nicht immun. Ich frage mich ob die Kirchenkritiker nicht ebenso "Mittelalter" sind wie die Kath. Kirche. Es ist auch sehr interessant (nach entsprechender Abstimmung) wieviele Leute sich jetzt plötzlich daran erinnern, dass Sie "missbraucht" wurden. Warum nicht bis zu den ev. richterlichen Schuldsprüchen abwarten? Antworten


Sandra Pirelli

22.03.2010, 09:49 Uhr
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Bravo Herr Küng, dass Sie das aussprechen! Sexuelle Uebergriffe in der Familie wurden genauso geleugnet, wie das die Kirche tat. Nun ist auch hier aus die Maus! Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, eine Gesellschaft ohne Doppelmoral hinzubekommen. Antworten


Heinz Butz

22.03.2010, 09:35 Uhr
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Wieso schützt der Staat eigentlich religiöse Gemeinschaften? Das sind doch einfach Vereine, welche versuchen ihre Macht zu stärken. Sofort aufhören mit Kirchensteuern und ähnlichem, mein Turnverein muss die Mitgliederbeiträge auch selbst einziehen. Religion ist doch nur ein veraltetes Unterdrückungssystem und es gibt keinen Gott, deshalb tue täglich etwas Gutes und freue dich darüber. Antworten


Jens Pfeiffer

22.03.2010, 09:29 Uhr
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Herr Küng ist mitschuldig. Die Ursache allen Übels ist dieser Glaube, dieser religiöse Ideologie deren absurde Sichtweisen seit der Aufklärung für jedermann erkennbar sind. Was Herr Küng und der Papst glauben, verursacht Kriege, Unfrieden, Missbrauch, gewaltiges Leid statt des angestrebten Friedens. Herr Küng: wenn etwas 2000 Jahre nicht funktioniert, sollte man loslassen, vernünftige Wege gehen Antworten


georg fischer

22.03.2010, 09:16 Uhr
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@urs.mueller: Ihre Welt scheint zu einfach zu sein - öffnen Sie die Augen und addieren Sie die Missbrauchsfälle weltweit der letzten Jahre alleine innerhalb der katholischen Kirchen und anderen Religionen. Herr Kung hat Mut, ganz im Gegensatz zur kath.Kirche. Wieviele Austritte braucht es noch bis die Kirche merkt dass sie schon lange auf dem falschen Weg und massivst reformbedürftig ist ? Antworten


Lucien Michel

22.03.2010, 09:07 Uhr
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Pädophilie gibts überall - und ist überall zu verurteilen - aber die katholische Kirche predigt seit eh und je 'Moral' und sagt was Gut und Schlecht ist, weiss alleine, was man darf und was nicht, jagt den Menschen Angst vor der Hölle ein wegen der Sexualität - und genau darum sind diese Verbrechen in der Kirche (die auch noch vertuscht!) besonders schlimm! Antworten


Christine Mosimann

22.03.2010, 08:52 Uhr
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Ein Papst zwischen Moral und Mitwissen. Wie verträgt sich das? Mitgegangen - Mitgehangen... Antworten


Anna Schweizer

22.03.2010, 08:44 Uhr
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@Urs Müller - was will uns Ihr Beitrag sagen? Soll man sich um diese Missstände nicht kümmern, weil es ebensoviele Misstände in Familien gibt!?? Und bedenken Sie bitte auch, dass die Statistiken, auf die Sie sich stützen angesichts des erschreckenden Ausmasses in der kath. Kriche nun vielleicht wieder überarbeitet werden muss... Antworten


Urs Müller

22.03.2010, 08:34 Uhr
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Schön, dass die Welt so einfach ist Herr Küng! Pädophile gibt es ja nur in der katholischen Kirche und sexuelle Probleme nur bei den Priestern... Vielleicht fehlt Ihnen doch etwas der Überblick, da Sie sich auf den ach so bösen Papst eingeschossen haben. Die Realität zeigt aber, dass die meisten Opfer von Pädophilen in deren eigenen Familie zu finden sind (meist verheiratete und nicht alle kath.) Antworten


Otto Ackermann

22.03.2010, 08:34 Uhr
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Das Tabu der pädophilen Priester wird aufgebrochen, die Hierarchie verspricht unglaubwürdig Besserung. Bestehen bleiben die grundlegenderen Tabus: Pflichtzölibat und Frauenordination. Bis jetzt habe ich nirgends eine Bereitschaft gefunden, diese Fragen anzugehen. Die Mehrheit der Gläubigen dürfte längst anders denken: Wann strömen sie in die leeren Kirchen mit dem Ruf: Wir sind die Kirche!??? Antworten


Russel Nurjew

22.03.2010, 08:05 Uhr
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AUF DEN PUNKT GEBRACHT Was man schon lange vermutet hat ist nun endlich klar und deutlich durch Küng ausgesprochen worden. Wenn es ihn nur nicht den Kopf kostet... Antworten


Alexandra Hamilton

22.03.2010, 07:32 Uhr
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Hat die katholische Kirche überhaupt etwas mit Religion oder Christentum zu tun oder ist sie nicht einfach ein Machtapparat, in dem es nur um eins geht, Macht. Mir fällt es jedenfalls zunehmend schwer, diese Organisation als etwas anderes zu sehen als ein weltweites Netzwerk von Pädophilen. Da dies eine sehr einflussreiche und gut vernetzte Organisation ist, muss man richtig Angst haben. Antworten


Ulrich Scheidegger

22.03.2010, 07:14 Uhr
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Das Christentum durch Menschen gestaltet, ist Suspekt. Herr Küng, eine aufklärende weltoffene Gestalt, welche immer wieder aufzuzeichnen vermag, auf welcher Irrlehre die katholische Kirche -respektive die Verantwortlichkeiten dieser, basiert. Nicht die Kirche ist das Problem, sondern die darin enthaltene fehlbare menschliche Substanz. Diese schwarze Materie läuft Gefahr in einem Supergau zu enden. Antworten


René Schumacher

22.03.2010, 06:27 Uhr
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Dieser Papst reitet die Kirche in den Untergang. Die Kirchenaustritte werden nun orkanartig zunehmen. Was kann jetzt noch ein Verbleiben in der Kirche bewirken? Erst wenn das Zölibat abgeschafft, die Frauenordination eingeführt, die Empfängnisverhütung kirchlich legalisiert und die Doppelmoral aufgebrochen sein wird, hätte diese Kirche noch eine Chance bei der nächsten Generation zu überleben. Antworten


Daniela Gutmann

22.03.2010, 00:58 Uhr
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Sehr geehrter Herr Küng Ihrer Auffassung kann ich nur zustimmen. Auch die Verhütungspolitik des Papstes sollte entsprechend angepasst werden. Kannten Sie nicht Herr A. K. von Breitenbach. Es ist aber eine Weile her. Er war schon dazumal sehr offen und bodenständig. Antworten



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