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Euro-Länder streiten wegen Griechenland-Hilfe
Skeptisch: Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde an der Konferenz. (Bild: Keystone)
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Die Finanzminister der Eurozone haben sich zu möglichen Finanzhilfen für das hoch verschuldete Griechenland bereit erklärt. Falls Athen Hilfen beantrage, werde man rasch zu koordinierten Massnahmen greifen, erklärte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nach einem Treffen der in Brüssel am Montagabend. Er gehe jedoch nach wie vor davon aus, dass Griechenland keinen Rettungsplan benötigen werde.
Brüssel könnte Athen wenn nötig «bilaterale Unterstützung» bieten, sagte Juncker, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Die Details müssten noch bis zum EU-Gipfel am 25. und 26. März ausgearbeitet werden, bei dem die endgültige Entscheidung über Art und Umfang der Hilfen getroffen werde.
Auf der Suche nach 54 Milliarden Euro
Die französische Finanzministerin Christine Lagarde betonte jedoch, ein Rettungspaket für Griechenland werde vermutlich nicht nötig sein, und über eine Höhe der möglichen Finanzhilfen sei noch nicht gesprochen worden.
Die griechische Regierung muss in diesem Jahr noch 54 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten zusammenkratzen, 20 Milliarden davon im April und Mai. Der Euro stand am Dienstagmorgen im Handel in New York bei 1,3681 Dollar, das ist ein leichtes Plus gegenüber 1,3672 Dollar am Montagabend. (oku/ddp)
Erstellt: 16.03.2010, 10:21 Uhr



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