Ausland

«Ganz Deutschland steht in dieser schweren Stunde an der Seite Polens»

Aktualisiert am 10.04.2010

Zum Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski hat Bundeskanzlerin Angela Merkel der Regierung in Warschau ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Politisches Verhältnis mit Humor: Die Kanzlerin und der nun verunglückte Kaczynski bei einem Treffen im vergangenen März in Brüssel.

Politisches Verhältnis mit Humor: Die Kanzlerin und der nun verunglückte Kaczynski bei einem Treffen im vergangenen März in Brüssel.
Bild: Reuters

Merkel schrieb an Ministerpräsident Donald Tusk: «Ganz Deutschland steht in dieser schweren Stunde in Mitgefühl und Solidarität an Ihrer und der Seite Polens.» Weiter erklärte die Bundeskanzlerin: «Mit grosser Bestürzung und Trauer habe ich von der fürchterlichen Katastrophe erfahren, bei der heute der Präsident der Republik Polen, Lech Kaczynski, seine Ehefrau und seine hochrangige Delegation beim Landeanflug auf Smolensk ums Leben kamen.»

Bundestagspräsident Norbert Lammert nannte es «besonders tragisch», dass diese Reise mit dem erklärten Ziel einer Versöhnungsgeste zwischen Polen und Russland zu dieser Katastrophe geführt habe. «Unser gemeinsames Ziel der Versöhnung der europäischen Völker und Nationen werden wir auch im Andenken und Respekt für die Opfer von Smolensk mit umso grösserem Ernst weiter verfolgen», sagte Lammert. (raa/ddp)

Erstellt: 10.04.2010, 13:26 Uhr

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