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Geht es bei der angeblichen Vergewaltigung nur um ein geplatztes Kondom?

Zwei Frauen haben Wikileaks-Gründer Julian Assange in Schweden wegen Vergewaltigung angeklagt. Dabei muss es nicht um erzwungenen Sex gehen.

1/26 Am 11. Januar erschien Julian Assange kurz vor einem Gericht in London ...
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Julian Assange, der Mann hinter Wikileaks

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Nach der Veröffentlichung von über 250'000 US-Geheimdokumenten wird der Australier von den USA gejagt.

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Julian Assange wird international wegen Vergewaltigung gesucht, so lautet der Vorwurf der schwedischen Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf basiert auf der Aussage von zwei Frauen, mit denen Assange Sex hatte. Bloss, in den Aussagen, die beide Frauen zu Protokoll gegeben haben, ist nicht von Vergewaltigung die Rede, sagt Assanges ehemaliger Anwalt James D. Catlin. «Beide Frauen hatten einvernehmlichen Sex mit Assange, das hat auch die Staatsanwaltschaft bestätigt», so Catlin zu Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

«Nachdem sie mit Assange intim waren, haben beide Frauen mit ihrer berühmten Eroberung im Internet und per SMS geprahlt», sagt Catlin weiter. Die eine Frau habe nach dem «Verbrechen» eine Party zu Ehren Assanges gegeben und ihren Followers getwittert, dass sie mit den «coolsten und smartesten Leuten der Welt» sei. Später habe sie dann erfolglos versucht, diese Tweets zu löschen.

Das Kondom war geplatzt

Schon im August hatten Journalisten der Dailymail.co.uk Einsicht in die Polizeiprotokolle. Demnach hatte die eine Frau Assange während seines Schwedenbesuchs im August 2010 ihre Wohnung zur Verfügung gestellt. Sie selber wollte in der Zeit bei ihren Eltern wohnen. Sie kehrte aber einen Tag früher zurück. «Sie einigten sich, die Wohnung zu teilen und gingen gemeinsam essen», zitiert Dailymail.co.uk eine Polizeiquelle. «Bei ihrer Rückkehr hatten sie Sex, aber es gab ein Problem mit dem Kondom, es war geplatzt.»

«Sie glaubte, er habe dies absichtlich gemacht, während er darauf bestand, es sei ein Unfall gewesen», so die Polizeiquelle des Dailymail.co.uk. Tags darauf sei die Frau jedenfalls entspannt an Assanges öffentlicher Veranstaltung erschienen. Dort traf er die zweite Frau. In den Polizeiprotokollen beschreibt diese, wie sie augenblicklich von Assange fasziniert gewesen sei. Sie habe danach alles über ihn gelesen und geschaut, wo sie ihn als nächstes treffen könnte. Sie tat laut Protokollen vieles, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen, was ihr schliesslich gelungen sei.

«Er interessierte sich mehr für den Computer als für mich»

Sie folgte ihm, organisierte Kabel für seinen Computer, fotografierte ihn. Erst am späten Nachmittag, im Kino, sei es dann zu sexuellen Handlungen gekommen. Sie habe in danach gefragt, ob sie ihn wiedersehen würde, was er bejaht habe. Doch er sei danach zu einer Party der ersten Frau gegangen. Die zweite Frau traf Assange Tage später, nachdem sie mehrmals erfolglos versucht hatte, ihn zu erreichen.

«Er interessierte sich mehr für den Computer als für mich», beklagt sie sich in den Protokollen. «Die Leidenschaft und Anziehung waren weg.» Assange habe beim anschliessenden Sex gelangweilt gewirkt. Sie habe darauf bestanden, dass er ein Kondom trage. Am nächsten Morgen habe er jedoch ohne Kondom mit ihr geschlafen. Dies war die Basis für die Vergewaltigungsklage. Sie versuchte, Assange mehrmals am Telefon zu erreichen, ohne Erfolg. Sie rief dann die erste Frau an, um sich über Assange auszutauschen. Dabei fanden die Frauen heraus, «dass sie beide Assanges Charme erlegen waren», so Dailymail.co.uk. Darauf gingen beide zur Polizei und zeigten ihn an.

«Sex ohne Kondom ist Vergewaltigung»

«Offenbar riskiert man in Schweden mindestens zwei Jahre Haft wegen Vergewaltigung, wenn man einvernehmlichen Sex hat, ohne ein Kondom zu benutzen», sagt James D. Catlin zynisch. «Wenn einvernehmlicher Sex damit beginnt, dass man ein Kondom benutzen will, es aber dann nicht tut, dann ist es Vergewaltigung.» Ob der Sex nun einvernehmlich war oder nicht, für Julian Assange ändert das wenig, solange die Staatsanwaltschaft den Vergewaltigungsvorwurf aufrecht hält.

Die Schweiz etwa würde Assange nach wie vor an Schweden ausliefern. Vergewaltigung sei ein schweres Delikt und sicher «auslieferungsfähig», so Peter Cosandey, Experte für Wirtschaftsdelikte und internationale Rechtshilfe in Strafsachen. Anders wäre es bei einem militärischen oder politischen Delikt wie Spionage oder Wirtschaftsspionage. «Man prüft nur, ob die formellen Voraussetzungen für eine Auslieferung gegeben sind», sagt Cosandey. «Ob er die Tat begangen hat, bleibt den Richtern, in diesem Fall in Schweden, überlassen». Die Staatsanwaltschaft in Stockholm hat sich auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet noch nicht geäussert. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.12.2010, 12:54 Uhr

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53 Kommentare

Horst Schmidt

10.12.2010, 07:54 Uhr
Melden

Sex ohne Kondom ist Vergewaltigung? Warum kann ich als Mann dann eine Frau nicht wegen Vergewaltigung drankriegen wenn sie die Pille nicht nimmt? Solche Gesetze sind absurd und einfach nur männerfeindlich. Antworten


Christian Cortesi

08.12.2010, 11:04 Uhr
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Und was lernen wir nach Kachelmann, Assange und und und? Finger weg von den Frauen. Ich würde mir wünschen, dass solche Frauen - auch hier in der Schweiz - rechtlich belangt werden. Und zwar hart. Antworten


Heinz Fritschi

07.12.2010, 22:02 Uhr
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Alexander Müller: Woher wollen Sie das wissen? Waren Sie dabei? Oder geht es einfach um Behauptung und Gegenbehauptung, so wie es ja auch ist … Antworten


Emanuel Meier

07.12.2010, 20:44 Uhr
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@H. Kaufmann: Man glaubt Wikileaks, dass die Informationen, die es liefert wichtig seien. Dass aber offenbar die Geheimdienste Ihre Operationen geheimhalten koennen, ja gar unbemerkt jemandem aus dem Weg schaffen koennten, das dringt nicht an die Oeffentlichkeit. Evtl. ist das eben alles doch nicht sooo wichtig und Assange eben doch nur ein Heuchler... Antworten


Emanuel Meier

07.12.2010, 20:37 Uhr
Melden

@M. Mueller: Genau. V.a wenn Sie mit jemandem schlafen, den Sie so gut kennen, dass Sie auf Kondome verzichten, nur weil die Person sagt, sie nimmt die Pille nicht. Was fuer eine Aussage. Soweit ist die Aufklaerung gekommen. Denn man weiss ja, dass es nie ein baby geben kann, nur weil jemand die Pille nimmt. Gibt es eines, dann ist es natuerlich Vergewaltigung des Mannes... unglaublich Antworten


Urs Egloff

07.12.2010, 20:21 Uhr
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Da wurde wieder ein Fall kreiert, um Jemanden verschwinden zu lassen! Antworten


Hermann Kaufmann

07.12.2010, 19:06 Uhr
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Wenn die Sache mit der Vergewaltigung nicht geklappt hätte, hätte er vielleicht plötzlich einen schweren Unfall erlitten. Das Beste, was Assange tun konnte war, sich zu stellen. Das hat ihm vermutlich das Leben gerettet. Geheimdienste kennen keine Gnade. Antworten


Oliver Orthmann

07.12.2010, 17:39 Uhr
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Schweden ist das beste Beispiel, wohin der Feminismus führt: Angebliche Vergewaltigung, dabei ist nur ein Kondom im Spiel, bzw nicht im Spiel. ;-) Antworten


Alexander Müller

07.12.2010, 17:28 Uhr
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An alle die hier wie im Artikel suggeriert von "Sex ohne Kondom = Vergewaltigung" sprechen und sich ereifern: Es geht darum, dass laut Aussagen der Frauen Assange nach reissen bzw. entfernen des Kondoms mit dem Sex weitermachte, obwohl sie das ausdrücklich nicht wollten. Sex der einvernehmlich beginnt kann durchaus nicht-einvernehmlich werden. Das ist der Vorwurf und das wäre hier auch starfbar. Antworten


Emanuel Meier

07.12.2010, 15:50 Uhr
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Hat sich jemand schon einmal ueberlegt, dass evtl. Assange selbst Initiant dieser Klagen ist? Was fuer ein Sturm wird da weltweit verursacht, wenn er zufaellig unmittelbar nach den Problemen vergangener Wochen so in die Presse kommt? Maertyrertum und Popularitaet, aber v.a. auch viele Sympathien erwachsen da. Aber er ist ja ein so guter Mensch, das kann gar nicht von ihm kommen... Antworten


Uriel Berlinger

07.12.2010, 14:47 Uhr
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Es scheint Mode zu werden, schnell mal berühmte Männer wegen "angeblicher" Vergewaltigung anzuklagen ohne klare Beweise. Diese Frauen wissen, dass "Vergewaltigung" als Vergehen das effektivste Mittel ist, um jene Männer zu Fall und hinter Gitter zu bringen. Sie wissen, dass berühmte Männer dann stigmatisiert werden, auch wenn sie vor dem Gesetz als unschuldig erklärt werden. Pfui, pfui, pfui.... Antworten


Uriel Berlinger

07.12.2010, 14:08 Uhr
Melden

Leute, wandert nie nach Schweden aus, es könnte dort bald mal ein Kondom platzen....dann gute Nacht in der Zelle..... Antworten


Jiri Sanuk

07.12.2010, 14:00 Uhr
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Assange ist ein Komediant, aufgewachsen im Wanderzirkus. Die Klage der 2 Freundinnen wurde im August schon einmal von der Polizei fallen gallassen. Das ganze ist eine gute Inszenierung, der Bekanntheitsgrad steigt. Um das geht es. Ich wette, dass die 2 Frauen schlussendlich ihre Klage zurückziehen werden. Antworten


Boris Scavezzon

07.12.2010, 11:42 Uhr
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Es ist einfach auffällig, dass er plötzlich ein Verfahren gegen Vergewaltigung am Hals hat - seit er zum Feind der USA gemacht wurde! Dies hinterlässt bei vielen Leuten ein Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Anschuldigungen. Er wird gehetzt wie gewisse chinesische Menschenrechtler und dies zeigt, wie unfair auch in der USA mit unbequemen Menschen umgegangen wird! Antworten


jasmine ruby

07.12.2010, 10:53 Uhr
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Wieviel Kohle haben den die zwei Maedels bekommen um sowas durchzugeben? Man hat bis jetzt nichts von Ihnen gehoert...und dazu hat Schweden ja noch nicht mal den Inhalt der Anklage klar kommuniziert. Rediculous! Antworten


Ignaz Schweizer

06.12.2010, 21:20 Uhr
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Wenn es stimmt, dass der internationale Haftbefehl nur auf dem Tatbestand "Sex ohne Kondom" beruht, dürfte sich Herr Assange ohne Asylgesuch problemlos in der Schweiz aufhalten können. In der Schweiz gibt es keinen Straftatbestand "Sex ohne Kondom", womit die grundsätzliche Voraussetzung der doppelten Strafbarkeit entfällt (Art. 5 lit. a EUeR). Antworten


Egon Stein

06.12.2010, 21:18 Uhr
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Der Rache einer verschmähten Liebhaberin ist ein Mann kaum gewachsen, allerdings entwertet dieses "Opfer" ihre Glaubwürdigkeit selbst durch ihre Anzeige gegen den Liebhaber. Da hilft nur noch eine paritätische Besetzung der Rechtsprechung, wenn er sie nicht bedingt heiratet um zu Zweit gegen die andere Liebhaberin standzuhalten. Egon Stein,Meggen.egon.stein@bluewin.ch Antworten


Emanuel Meier

06.12.2010, 20:54 Uhr
Melden

Klar, als haette Schweden, welches ja bekannt dafuer ist, den USA hoerig zu sein, nichts besseres zu tun, als fuer die USA sowas in die Wege zu leiten. Aber gegen die USA schiessen ist halt chic... Antworten


Peter Schranz

06.12.2010, 20:50 Uhr
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Das ist der letzte Quatsch auf Erden. Kondome sind ein Mistprodukt, jeder der sie gebraucht hat hat schon mal ein geplatztes Kondom erlebt. Antworten


Michael Trümmer

06.12.2010, 20:32 Uhr
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Platzende Kondome sind Wunschträume von Chauvinisten... ein Gummi reisst höchstens. Antworten


Michael Meienhofer

06.12.2010, 17:57 Uhr
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Die ganze Sex Affäre ist nur Vorgeschoben. Mann muss nicht raten,für welchen Staat die Schweden wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer holen müssen...Die Estonia-Affäre lässt grüssen.... Antworten


christoph scheidegger

06.12.2010, 17:47 Uhr
Melden

JULIAN ist möglicherweise längst im australischen regenwald untergetaucht..?! Antworten


Michael Kehl

06.12.2010, 17:47 Uhr
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Erstaunt mich schon sehr das ein schwuler Mann der Vergewaltigung von Frauen angeklagt werden soll! Aber eben, Amerika ist überall, im fabrizieren von Beweisen sind die ja geübt... Antworten


Marco Lardi

06.12.2010, 17:15 Uhr
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>>Vergewaltigung sei ein schweres Delikt und sicher «auslieferungsfähig», so Peter Cosandey, Experte für Wirtschaftsdelikte und internationale Rechtshilfe in Strafsachen.<< Ach so, und wie war das bei Roman Polanski, der hat sogar, erwiesenermasen, ein Kind vergewaltigt und der wurde nicht an die USA ausgewiesen. Antworten


Ursula Ghanem

06.12.2010, 17:12 Uhr
Melden

Das Ganze ist grotesk und an den Haaren herbeigezogen. Unglaublich, dass Sex ohne Kondom gleichwertig ist, wie eine Vergewaltigung. Ich finde, diese zwei Frauen sollten bestraft werden fuer Verlaeumdung, nicht Assange. Der Feminismus kann einem wirklich verleiden. Wenn Assange kein Asyl kriegt, verstehe ich nichts mehr. Antworten


Fred Büchi

06.12.2010, 17:04 Uhr
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Da ist wohl eher Eifersucht als ein Straftatbestrand im Spiel. Und klar: Assange muss mundtot gemacht werden, um das mörderische Treiben weiter zu führen. Antworten


Alexander Müller

06.12.2010, 16:55 Uhr
Melden

Der Sachverhalt ist doch etwas komplexer als hier dargestellt. Der Vorwurf lautet, dass Assange nach entfernen des Kondoms "weitermachte", obwohl die Frau den Stop des Geschlechtsaktes forderte. Das ist dann keineswegs mehr konsensualer Sex, auch wenn er so begonnen haben mag. Natürlich nur, falls das wahr ist. Antworten


ivan zweigelt

06.12.2010, 16:46 Uhr
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@bourgeois: die al kaida sympathisiert mit allem, was amerika schadet. sie sympathisiert deswegen wahrscheinlich sogar mit der kinderfettleibigkeit ;) Antworten


Marc Bourgeois

06.12.2010, 16:17 Uhr
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und dann liefert ihn schweden an die usa aus? ich würde mir eine solche auslieferung gründlich überlegen. auch wenn ich es für mässig zweckmässig halte, eine unzahl grösstenteils irrelevanter und teilweise gar lebensbedrohlicher dokumente aus dem zusammenhang gerissen zu veröffentlichen. ein bärendienst für echte whistleblower. dass al qaida offen mit ihm sympathisiert, sollte zu denken geben. Antworten


Peter Meier

06.12.2010, 15:50 Uhr
Melden

....ha und auch wenn wir ihm asyl gewähren, werden die amis bei nacht und nebel herkommen und den abholen. ob wir wollen oder nicht. und was könnten wir dagegen tun. nichts, nicht mal wenn bern wollte. und würden die amis damit davonkommen? ja ganz sicher. ein paar staaten und UNO würden es in communiques verurteilen und dann beim kaffee wieder vergessen und das wars. business as usual Antworten


Yvan Oertli

06.12.2010, 15:41 Uhr
Melden

Hat der Herr Iseli ein neues Wort gelernt? Linker Mainstream? Und nun wird das für alles gebraucht? So anstatt Prost zum Beispiel? Zu glauben das in irgendeiner sozialen Schicht in irgendeinem zivilisierten Land Vergewaltigung zur Norm gehört, kann einem normalen Menschen nüchtern wohl kaum in den Sinn kommen. Antworten


freddy stam

06.12.2010, 15:32 Uhr
Melden

es ist ein liebes dreieck dass sauer wie essig wurde und dann zeigten die 2 frauen ihn an wegen vergewaltigung um im eins auszuwischen aber diese frauen wissen ganz genau dass er sie nicht vergewaltigt hat,die schweiz sollte assange sofort asyl geben.es geht die amerikaner nichts an wenn wir an unserer grenze rein lassen genauso wie es uns nichts an geht wenn die usa reinlässt.FREIHEIT DER MEDIEN! Antworten


Michel Gilgen

06.12.2010, 15:17 Uhr
Melden

@Hans Iseli ... die von Ihnen, mit dem höchst langweiligen verweisreflex auf die üblen Linken, zitierte Aussage so von wegen Sex ohne Kondom sei Vergewaltigung, war eine zynische, rein rhetorische Frage im obigen Text. Aber wahrscheinlich ist das linke Schulsystem auch schuld, dass Sie nicht richtig lesen können. Kondome sind ein Problem der katholischen Kirche, die ist wohl eher nicht links?! Antworten


Matthias Müller

06.12.2010, 15:08 Uhr
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Wenn eine Frau vorgibt, dass sie die Pille nimmt, und der Sex einvernehmlich ohne Schutz stattfindet. Im Nachhinein dann festgestellt wird, dass sie die Pille nicht nahm - und schwanger wurde. Dies müsste eine Vergewaltigung der Frau am Mann sein!? Rechtsverdreht das Ganze,-) Antworten


Erich Deiss

06.12.2010, 14:51 Uhr
Melden

Frauen müssen nur mit den Fingern schnippen, und schwupps wird ein ex Lover international gesucht. Unsere heutige Justiz hat wohl kaum mehr Niveau als damals im Mittelalter. Antworten


christoph scheidegger

06.12.2010, 14:38 Uhr
Melden

sorry, aber von diesen vergewaltigungsvorwürfen gegen julian assange, glaube ich kein wort. (schweden ist längst nicht mehr, was es einmal war....). Antworten


Franz Kipork

06.12.2010, 14:33 Uhr
Melden

Nun wäre es aber an der zeit, wenn auf WikiLeaks sämtliche diesbezüglichen polizeitprotokolle veröffentlicht würden inkl. tagebücher der beiden damen aus den letzten 5 jahren – damit endlich etwas licht in diese feuchte finsternis eindringt … Man kann sich des eindrucks nicht erwehren, das ganze sei eine schmierenkommödie / -tagödie der übelsten sorte. Antworten


Walti Maurer

06.12.2010, 14:17 Uhr
Melden

Seit wann ist Vergewaltigung ein Auslieferungsgrund? Etwa seit der Beschuldigte kein Regisseur von Spielfilmen ist, sondern jemand der der politischen Klasse ungemütlich ist? Aber dann immer wenn's einem gerade in die eigene Meinung passt nach Rechtsstaatlichkeit rufen! Antworten


Hans Meier

06.12.2010, 14:16 Uhr
Melden

"Vergewaltigung sei ein schweres Delikt und sicher «auslieferungsfähig», so Peter Cosandey" - Ja, das haben wir ja bei Polanski gesehen. Dass in der Femininstischen Republik Schweden so ziemlich jeder sexuelle Kontakt mit einer Frau als Vergewaltigung ausgelegt werden kann, ist eine seit Jahren bekannte Tatsache. Männer haben da fast keine Rechte mehr. Aber aus den Medien lernt man sowas nicht. Antworten


Peter Stalder

06.12.2010, 14:13 Uhr
Melden

@Iseli: Dermassen plump, jedwede Nachricht mit dem Hinweis auf die ach so abartigen Linken zu verknüpfen. Lässt tief blicken in die Seele eines rechten Bessermenschen, der nur Polemik schüren und Hass säen will. Schade, und so was will ein rechter Schweizer sein??? Antworten


Thomas Mollet

06.12.2010, 14:07 Uhr
Melden

Wenn jemand zu unbequem wird, lassen sich der Staat und die Behörden so einiges einfallen, um die unbequeme Person zu demontieren. Julian Assange ist ganz einfach zu populär und für viele Politiker zu gefährlich geworden. Deshalb die zu demontierende Person als Vergewaltiger hinstellen. Selbst wenn seine Unschuld bewiesen würde, es bleibt etwas Negatives an seinem Image hängen. Ziel erreicht! Antworten


pablo mueler

06.12.2010, 14:03 Uhr
Melden

sollte ich mir nun von meinem anwalt nicht eine "unbedenklichkeitsbescheinigung" entwerfen lassen um diese fuer alle faelle vor und nachher von ihr unterschreiben zu lassen. Die zigarette danach ist ja schon laenger tabu das waer doch eine wuerdige nachfolge die auch zur entspannung beitragen koennte. Antworten


Walter Kuhn

06.12.2010, 13:55 Uhr
Melden

Herr Staatsanwalt Cosandey outet sich als Formaljurist. Es interessiert ihn nicht, ob es eine Vergewaltigung war, sondern nur, ob die deutsche Übersetzung - sei sie noch so unbedarft - aus dem Schwedischen "Vergewaltigung" lautet. Es ist ihm anscheinend nicht geläufig, dass die wörtliche Übersetzung in vielen Fällen grundfalsch ist.Es ist nicht das erste Mal, dass die Zürcher StA falsch übersetzt. Antworten


Tina Kuster

06.12.2010, 13:47 Uhr
Melden

Typisch Groopies (ich denke so kann man diese Frauen nennen, die sind ja nur hinter dem "Wikileak-Gründer" her und nicht hinter Julian), zuerst alles daran setzen, dass "ihr Held" mit ihr ins Bett geht, danach enttäuscht sein, weil man halt trotzdem nur eine unter vielen war und dann wegen einem geplatzen Kondom von Vergewaltigung stecken, einfach unglaublich dreist! Antworten


Markus Kostezer

06.12.2010, 13:45 Uhr
Melden

Fudigeschichten vom Kachelmann und jetzt vom Assange. Ach wie schlüpfrig... Antworten


Nicole Meier

06.12.2010, 13:43 Uhr
Melden

Diese Frauenrechtlerin tut jeder Frau einen Bärendienst die Vergewaltigt wurde und es zur Anzeige bringt. Vergewaltigung ist so ein schweres Delikt, damit macht man keine Spielchen. Die ganze Sache stinkt aber schon arg zum Himmel, ob wirklich ein Funke Wahrheit darin steckt? Amerika kommt es gelegen wenn er Verhaftet würde, haben sie doch Angst vor neuen Enthüllungen. Antworten


Franz Brunner

06.12.2010, 13:42 Uhr
Melden

habe schon immer gesagt, auch privater sex muss immer gefilmt werden, mit ton, dann kann das band deponiert, im beisein eines notars gelöscht, gespeichert (was auch immer) werden---wir sind wirklich auf dem richtigen weg Antworten


Karl Wiegand

06.12.2010, 13:39 Uhr
Melden

Nicht nur die Politik und die Zeit auch das weibliche Geschlecht verkommt langsam. Es könnte aber auch sein, dass ich zu wenig Erfahrung habe und es immer schon so verkommen war. An einer gesunden Philosphie hat es schon immer und mangelt es auch heute noch. Wohlgemerkt mit wenigen Ausnahmen. Antworten


Ronald Rüegg

06.12.2010, 13:33 Uhr
Melden

Es ist doch plump und offensichtlich: hier handelt es sich um einen reinen Rachfeldzug der Politik gegen Assange. Man beachte das "Timing". Antworten


Walter Rieger

06.12.2010, 13:30 Uhr
Melden

"Vergewaltigung sei ein schweres Delikt und sicher «auslieferungsfähig»" Da sieht man mal wieder, wie das Recht für verschiedene Menschen angewendet wird. Wenn die Aussage stimmt, warum hat die Schweiz Roman Polanski nie ausgeliefert ??? Lächerlich was hier wieder passiert !! Antworten


Karl Aschmann

06.12.2010, 13:24 Uhr
Melden

Jedes Auslieferungsersuchen muss mit einer Sachverhaltsdarstellung versehen sein, weil nur so die für eine Auslieferung notwendige beidseitige Strafbarkeit überprüft werden kann! Und wenn darin kein erzwungener Geschlechtsverkehr sondern nur ein geplatzter Gummi geschildert wird, dann wird niemand ausgeliefert, egal wie dies von Schweden rechtlich qualifiziert würde! Antworten


kurt hugendubel

06.12.2010, 13:23 Uhr
Melden

Es wird noich soweit kommen, dass man keiner einzigen Frau mehr glaubt, wenn sie sagt, sie sei vergewaltigt worden! Was diese Frauen den wirklichen Vergewaltigungsopfern antun ist brutal. Es muss eine zusätzliche schwere Strafe bei absichtlicher Falschanschuldigung in solchen Fällen geben. Antworten


Stefan Spoerri

06.12.2010, 13:06 Uhr
Melden

Eine der beiden Damen ist übrigens eine bekannte Schwedische Frauenrechtlerin und beschreibt auf ihrer Website unter anderem wie man am besten an einem Mann Rache nimmt der einen Betrogen/Verlassen hat. Laut ihr sei es am bessten sich über "Sexuelle Sachen" zu rächen. Ein Schelm wer nun denkt die beiden Frauen fühlen sich einfach düpiert weil sie auf den gleichen Bock reingefallen sind... Antworten



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