Ausland
Georgien tritt aus GUS aus
Die GUS wird unter anderem von ihm dominiert: Russlands Präsident Dmitri Medwedew. (Bild: Keystone)
Artikel zum Thema
Vor dem Hintergrund des Kriegs im vergangenen Jahr beschloss das Parlament in Tiflis am Dienstag einstimmig den Ausstieg aus dem Bündnis, das aus früheren Sowjetrepubliken hervorgegangen war. Die Entscheidung trat umgehend in Kraft. Die 1991 gegründete GUS hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren und dient heute nach Ansicht von Kritikern vor allem dem Bemühen Russlands, in der Region Einfluss auszuüben.
Russland und Georgien beschuldigen sich gegenseitig, den Krieg im vorigen Jahr provoziert zu haben. Am 7. August 2008 überschritten russische Truppen die Grenze, nachdem die georgischen Streitkräfte eine Offensive gegen das abtrünnige Südossetien eingeleitet hatten. Russische Panzer trieben die georgischen Streitkräfte in die Flucht und stiessen tief in das georgische Kernland vor. Ein von der EU vermittelter Waffenstillstand beendete die Kämpfe nach fünf Tagen. (sam/ap)
Erstellt: 18.08.2009, 18:39 Uhr
Ausland
- 11:17Plant Berlusconi einen Anlauf mit neuer Partei?
- 06:36Mob wirft Steine auf Präsidentschaftskandidaten
- 06:23Unterstützte der Bieler Gymnasiast eine Terrorgruppe?
- 23:08Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 21:28«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
- 19:31Weil er die Spur zu Osama bin Laden legte: Arzt muss ins Gefängnis
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




