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Georgien tritt aus GUS aus

Aktualisiert am 18.08.2009

Georgien ist nicht länger Mitglied der von Russland dominierten Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

Die GUS wird unter anderem von ihm dominiert: Russlands Präsident Dmitri Medwedew.

Die GUS wird unter anderem von ihm dominiert: Russlands Präsident Dmitri Medwedew. (Bild: Keystone)

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Vor dem Hintergrund des Kriegs im vergangenen Jahr beschloss das Parlament in Tiflis am Dienstag einstimmig den Ausstieg aus dem Bündnis, das aus früheren Sowjetrepubliken hervorgegangen war. Die Entscheidung trat umgehend in Kraft. Die 1991 gegründete GUS hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren und dient heute nach Ansicht von Kritikern vor allem dem Bemühen Russlands, in der Region Einfluss auszuüben.

Russland und Georgien beschuldigen sich gegenseitig, den Krieg im vorigen Jahr provoziert zu haben. Am 7. August 2008 überschritten russische Truppen die Grenze, nachdem die georgischen Streitkräfte eine Offensive gegen das abtrünnige Südossetien eingeleitet hatten. Russische Panzer trieben die georgischen Streitkräfte in die Flucht und stiessen tief in das georgische Kernland vor. Ein von der EU vermittelter Waffenstillstand beendete die Kämpfe nach fünf Tagen. (sam/ap)

Erstellt: 18.08.2009, 18:39 Uhr

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