Griechische Unruhen alarmieren Europa

Finanz- und Wirtschaftskrise haben genug sozialen Brennstoff angehäuft, dass jederzeit ein Funken gewaltsame Proteste wie in den vergangenen Tagen in griechischen Städten auslösen könnte.

Aus der blanken Wut von autonomen Gruppen wird eine politische Bewegung.

Aus der blanken Wut von autonomen Gruppen wird eine politische Bewegung.
Bild: Keystone

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Video: Reuters.


Quelle: Google Maps.

Am Donnerstag flogen in Dänemark, Italien und Spanien Steine in Schaufensterscheiben und Banken. In Frankreich zogen Demonstranten vor das griechische Konsulat in Bordeaux und steckten Autos in Brand. An Wänden tauchten Graffiti mit der Ankündigung eines Aufstandes auf.

Am Freitag beteiligten sich in Italien Tausende an einem Generalstreik, der allerdings nichts mit dem Tod des griechischen Jugendlichen am vergangenen Samstag zu tun hatte. Und in Athen flogen nach einer zunächst friedlichen Kundgebung wieder Steine und Brandsätze.

So deutet inzwischen einiges darauf hin, dass die Rezession in Europa eine Massenbewegung gegen Sparmassnahmen und andere von Politik und Wirtschaft eingeleitete Gegenmassnahmen auslösen könnte. Das hat es in dieser Form jahrelang nicht mehr gegeben, die Durchschnittsbevölkerung hat die ihr auferlegten Bürden bislang getragen.

Aus blanker Wut wird eine politische Bewegung

Die Organisatoren des friedlichen Teils der griechischen Proteste machten aus der blanken Wut autonomer Gruppen aber schnell eine politische Bewegung, die gegen Sparmassnahmen und Arbeitsplatzabbau antreten soll. «Wir ermutigen nicht gewaltsame Aktionen hier und im Ausland», sagte ein 23-jähriger Demonstrant am Athener Polytechnikum, Konstantinos Sakkas. «Was im Ausland passiert sind spontane Ausdrücke der Solidarität mit dem, was hier passiert.»

Grenzübergreifende Kommunikation über das Internet

Zur Plattform der Diskussion unter den diversen Gruppen ist sehr schnell das Internet geworden: Einschlägige Webseiten und Blogs schlagen Aufrufe und Informationen um. Einige griechische Webseiten haben in Konkurrenz zu den etablierten Medien eine Direktberichterstattung von den Zusammenstössen in Athen und anderen Städten geboten. Demonstrationen werden übers Internet, SMS und Handy organisiert.

In Spanien begrüsst eine Webseite der Globalisierungsgegner, Nodo50.org, Besucher mit radikalen Losungen und der Versicherung der Solidarität mit den Demonstranten in Griechenland. Über die Internet-Community Twitter wurden Details von der Konfrontation mit der Polizei aus der Sicht der Demonstranten europaweit verbreitet, ein «Internationales Medienzentrum» hält Fotos und Videos von den Zusammenstössen bereit und informiert über «bevorstehende Aktionen» in Berlin, Edinburgh und London.

«Die Strasse zurückgewinnen»

Ein Autor auf der Webseite london.indymedia.org rief seine Leser auf, dem griechischen Beispiel zu folgen und «die Strasse zurück zu gewinnen». Weiter hiess es: «Verbrennt die Banken, die euch ausraubten... Das ist eine grossartige Gelegenheit, die Revolution auf ganz Europa auszuweiten.»

Ein Sprecher des französischen Innenministeriums, Gerard Gachet, sagte zu dieser Entwicklung: «Was in Griechenland passiert scheint zu beweisen, dass die extreme Linke existiert - im Gegensatz zu den Zweifeln einiger in den vergangenen Wochen.»

Der Präsident des staatlich finanzierten spanischen Jugendrats, Daniel Lostao, wies darauf hin, dass Jugendliche in Spanien vor schwierigen Herausforderungen - steigende Arbeitslosigkeit, niedrige Einkommen und Problemen beim Auszug aus dem Elternhaus stehen, weil die Mieten so hoch sind. Er denke aber nicht, dass sich die Proteste ausweiten. «Hoffen wir, dass ich nicht falsch liege», fügte er hinzu. (bru/ap)

Erstellt: 13.12.2008, 12:09 Uhr

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51 Kommentare

Peter Reich

16.12.2008, 11:40 Uhr
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Griechen sind anpassungsfähig. Das haben sie jahrhundertelang gezeigt. Sie werden sich mit der neuen Situation arrangieren und wieder neu anfangen. Also ein "kleines" Problem. Und sie verfügen über ein starkes Netz in der Familie. Was haben wir? Es geht hier weniger um links oder rechts sondern um Gerechtigkeit, gesunden Menschenverstand und gegen Abzockerei. Aber bitte ohne Gewalt! Antworten


franz schranz

15.12.2008, 08:09 Uhr
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es knistert und kriselt überall, ich freu mich ^^ Antworten


Kasimir Meyer

14.12.2008, 09:57 Uhr
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Ich frage mich wie lange es in der Schweiz noch ruhig bleibt. Die Kosten steigen jedes Jahr ( Krankenkassen,Gebühren,Taxen usw.) und mehr Geld bekommt man nicht. Ich habe selber eine Familie und bin seit 3 Jahren ohne Einkommen.Es wir noch einiges auf uns zu bekommen.Da nützt die Schönfärberei unserer Politik gar nichts. Antworten


Emil Moos

14.12.2008, 07:57 Uhr
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Herr Urs Müller es gibt sehr fiele Menschen die 4000.-Fr. im Monat verdienen. Diese Leute überleben nur dank Aktionen und Schnäppchen. Uns mit den Bänkern die jeden Monat Millionen mit ach Hause nehmen zu vergleichen ist einfach lächerlich. Im übrigen gibt es in der Schweiz schon lange Stimmen, die vor sozialen Unruhen warnen wen auf diese Art und Weise mit dem Vermögen der Schweiz umgesprungen w Antworten


Walter Meierhans

14.12.2008, 06:10 Uhr
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Das ist die direkte Folge von Habgier und der Unfaehigkeit, eine Regierung zu bilden welche eben auch Menschen unter 30 erreicht. Wenn Geld die einzige Lebensperspektive ist und niemand mehr weiss, was KRIEG wirklich bedeutet wundert mich das irgendwie ueberhaupt nicht. Ich finde es aber irgendwie schade, dass die Menschheit dermassen verbloedet und sich dereinst selbst ausloeschen wird. Antworten


sebastian brenn

13.12.2008, 18:13 Uhr
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für die erfolgreiche überwindung des gescheiterten kapitalistischen systems sind solche aufstände wohl nicht zu verhindern. die staatsmacht gibt die zügel nicht wehrlos aus der hand. Antworten


Marcel Portmann

13.12.2008, 17:13 Uhr
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@Marcel Zufferey: "Eindeutig" ist ein gefährliches Wort, es liegt zu nah an der "Wahrheit", die nach dem altbekannten Sprichwort im Auge des Betrachters liegt. Ich stimme ihnen zu: Einkaufszentren sind keine Lösung für die Instabilitäten des Lebens. Aber sinnlose Gewalt und Zerstörungswut sind es auch nicht! Mir gefällt der Kommentar von Dmitrij Gawrisch: Sind Frauen die besseren Männer? Antworten


Urs Müller

13.12.2008, 14:09 Uhr
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Oh je, ihr alle verurteilt hier das Abzockertum und selber guckt ihr wahrscheinlich immer überall nach Schnäppchen und drückt die Preise, weil es im Internet günstiger geht! Selber aber in Saus und Braus leben wollen! Die Spirale des "Geiz ist geil" habt ihr doch alle geprägt! Antworten


Hans Zumstein

13.12.2008, 13:51 Uhr
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Wo Anarchisten und extremen Elementen (egal ob links odr rechts!) Freiräume gewährt werden, muss man sich nicht wundern, wenn es zu gewalttätigen Krawallen kommt. Das hat nichtsmit fehlender Perspektive zu tun sondern mit fehlenden Leitplanken. Im Weltbild dieser Anarchos ist offensichtlich, dass wer Polizisten anzündet weniger schlimm ist, als ein Polizist der sich mit seiner Waffe zur Wehr setzt Antworten


Marcel Zufferey

13.12.2008, 13:11 Uhr
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@Marcel Portmann: Dass Karl Marx wieder durch die Gassen streicht, haben sich diese "Eliten" leider eindeutig selber zuzuschreiben. Es wird in Zukunft nicht mehr reichen, den Menschen einfach ein neues Einkaufszentrum hinzustellen, wenn sie unzufrieden sind- denn langsam wird immer mehr Menschen bewusst, dass der Preis dafür die wachsende Instabilität des eigenen Lebens ist. Ich bin übrigens 42. Antworten


maurus candrian

13.12.2008, 12:16 Uhr
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auch in der schweiz wird abgezockt auf teufel komm raus, und viele junge haben null perspektiven. natürlich soll das leistungsprinzip gelten und nicht die soziale hängematte. aber insbesondere die jungen sollten faire chancen haben. was mich immer wieder erstaunt: wie immer noch eine mehrheit des ch-volkes dem bürgerlichen machtkartell aus cvp, fdp und svp seine stimme gibt ..... Antworten


Dmitrij Gawrisch

13.12.2008, 12:09 Uhr
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Männer! Randalierer sind immer Männer. Die meisten Kommentare zum Artikel stammen von Männern. Und Frauen? Sie haben offenbar Besseres zu tun. Vielleicht sollten wir, Männer, uns angewöhnen, ihnen zu helfen, wenn uns langweilig ist. Antworten


Marcel Portmann

13.12.2008, 12:00 Uhr
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Wer ein Problem mit der Marktwirtschaft, der "Ausbeutung des Proletariats" und den "Eliten" hat, sollte sich vielleicht einmal die Mühe machen, eine faire Alternative zu entwickeln. Sie existiert schon im Sozialismus, mögen die hier kommentierenden Minderjährigen antworten? Es würde ihnen nicht schaden, einmal Nordkorea zu besuchen und das Glück zu bestaunen, das eine Hungersnot anrichtet. Antworten


Paul Aschi

13.12.2008, 11:45 Uhr
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Da streiten sich die Leut herum,der eine nennt den andern dumm,am Schluss sind alle gleich. Bravo-alle entlassene Bänker schulen sich jetzt um.Werden Maurer;Schlosser;Mechaniker;Bäcker;Metzger usw??? Jetzt gehen alle Ausländer nach Hause und die SVP hat Ruhe ??? Antworten


Urs Walther

13.12.2008, 11:36 Uhr
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Hier darf also nun jeder halbwegs offen und natürlich anonym zu Gewalt aufrufen. Das ist doch eine tolle Sache. Die Auflagen der Zeitungen im Falle von Krawallen würden jedenfalls steigen. Denke sich jeder was er wolle. Ich wünsch jedenfalls allen eine besinnliche Adventszeit. Antworten


Marcel Zufferey

13.12.2008, 11:30 Uhr
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Wir haben es hier u. a. mit den Spätfolgen der griechischen Militärdiktatur zu tun- das ist ein Umstand, der immer noch gerne vergessen wird!! Sehnen sich die Medien eigentlich nach Ausschreitungen in unseren Ländern? Welche Rolle spielen sie denn überhaupt? Man sollte Hoffnung und Wirklichkeit nicht miteinander verwechseln: Ich erwarte eine Berichterstattung, nicht Wunschdenken! Antworten


Urs Bänziger

13.12.2008, 10:37 Uhr
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@ Rolf auf der Maur: sieht mir eher nach Wiederholung der 80-er Unruhen als nach Weltuntergang aus. Antworten


Rolf Auf der Maur

13.12.2008, 01:39 Uhr
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In vielen Prophezeiungen wird erwähnt, dass vor dem Ausbruch des dritten Weltkrieges zuerst Unruhen und Bürgerkriege ausbrechen. Es erfüllt sich langsam aber sicher alles. Nur verbohrte Querulanten und Schönredner wollen davon nichts wissen. Schon Christus hat es vorausgesagt: Vor dem Ende wird der Hass und Lieblosigkeit+Kriege überhandnehmen, die Menschen werden einander hassen und umbringen.. Antworten


Martin Frei

12.12.2008, 23:17 Uhr
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Auch ich werde mitmachen, wenn es bei uns Demos gibt. Einfach eine Schweinerei. Zuerst enorme Löhne kassieren und wenn die Unternehmen bankrott sind, dann auch noch den Staat ausnehmen. Ohne mich. Antworten


Martin Frei

12.12.2008, 22:45 Uhr
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Wenn die Reichen/Superreichen immer reicher werden und die armen immer ärmer - tja vielleicht hat dieses System ja doch zuviele Fehler - vielleicht ist es ja selbst der Fehler? Antworten


Hans Müller

12.12.2008, 20:05 Uhr
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Ich finde es richtig was die da machen, und falls es auch in unserer Umgebung (Deutschland und Frankreich in unserem Umkreis) Kundgebungen gibt werde ich auch gehen, denn es kann nicht sein das die Manager Billionen von Schweizerfranken verschleudern ohne irgendwie zur Rechenschaft gezogen zu werden, Antworten


Boris Nork

12.12.2008, 19:21 Uhr
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Wer Linksextremisten als grössere Gefahr als Rechtsextremisten ansieht, ist wohl selber dem braunen Gedankengut verfallen. Nebst 1.Mai-FEIERN gibt's ja auch 1.August-FEIERN. Antworten


Raffael Brecker

12.12.2008, 19:06 Uhr
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@Dieter Wundrak: Wenn reden nicht hilft, muss man handeln. Nur der Feige verkriecht sich, wenn es um seine Rechte und Interessen geht. Die neoliberalistische Elite hingegen verteidigt ihre Interessen stets mit grossem Gebrüll und raffinierten Lügen. Antworten


Hans Reich

12.12.2008, 19:05 Uhr
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Die Entwicklung in der Schweiz gleicht im weitesten Sinne derjenigen von Hawaii. Nach Anschluss an die USA wanderten die "main land" Amerikaner in Scharen ein. Das Paradies wurde verkommerzialisiert. Einzig business und Geld zählten noch. Reiche Amerikaner kauften das Land, besetzten die Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft. Die einheimische Bevölkerung dürfen noch in den Hotels putzen. Antworten


Thomas Lüthi

12.12.2008, 19:00 Uhr
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An den Namensvetter: Lassen Sie solche Scheinkommentare! Antworten


Kurt Vontobel

12.12.2008, 19:00 Uhr
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@Thomas Frei: zerlegt die EU? Da würde ich zuerst in der Schweiz aufräumen wollen, bevor man über die Landesgrenzen schielt. Auch hier wird das Volk ausgepresst. Nur bleibt ihm momentan noch mehr in der Tasche, es geht noch nicht ums nackte Überleben. Noch nicht. Antworten


Beat Brändli

12.12.2008, 18:45 Uhr
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Die Einzige Lösung der Probleme: Die DIREKTE DEMOKRATIE muss gestärkt werden. Nur so kann man wieder Vertrauen gewinnen und alle politischen Kräfte einbinden. Was wir zurzeit weltweit erleben ist jedoch die Aushebelung der Demokratie durch die wirtschaftliche und politische Elite. In der Schweiz besonders deutlich. So kann es nicht weitergehen Antworten


paul müller

12.12.2008, 18:42 Uhr
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Die heutigen Mittel der Polizei sind lächerlich, die demonstranten werfen faustgrosse steine und brandsätze und wie reagiert die polizei? tränengas (professionelle masken ) und gummischrot (dicke Kleider ).und weils nicht nützt wird plötzlich scharf geschossen.im sinne einer situationsangepassten reaktion bräuchte es weitere mittel vor dem finalen schus. gäbe ja einiges Antworten


Rudolf Frisch

12.12.2008, 18:37 Uhr
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@Dieter Wundrak: Liefert das Verbrennen von Geldern die Argumentation für die Ausübung von Gewalt? NEIN - NICHTS rechtfertigt den Einsatz von Gewalt. Es gibt genügend Mittel, auf friedlichem Weg Ziele zu erreichen. Aber die machen nicht so viel Spass wie Steinewerfen, zündeln u. Geschäfte zu plündern. Als Rechtfertigung dient linkes Gedankengut, das Leistung grundsätzlich immer in Frage stellt Antworten


marc meier

12.12.2008, 18:34 Uhr
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e wird zeit die realitäten zu erkenne: heutige gefahr für die staaten geht von den linksextremen aus, viel zu lange wurde nur die rechte überwacht während man auf dem linken auge blind war. für viele linke sind solche ausschreitungen doch längst ausdruck eines coolen lebens Antworten


Urs Meier

12.12.2008, 18:32 Uhr
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Das ist erst der Anfang: "Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige"! Das Buch mit entsprechendem Titel kann ich nur empfehlen! Antworten


Rolf Hilfiker

12.12.2008, 18:30 Uhr
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@Thomas Frei: Sie glauben, für den Schweizer zu reden, scheinen aber selber nicht zu wissen, gegen wen sie anschreiben wollen. Für mich als Durchschnittsschweizer reden sie NICHT. Mit Scheineliten, Service Public Elite, ... werden Begriffe verwendet, die den Andersartigen zu beschreiben versuchen, ohne ihn konkretisieren zu können. Diskutieren Sie sachlich, ohne zu Gewalt aufzurufen ... Antworten


Jan Bürgi

12.12.2008, 18:22 Uhr
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Verglichen mit dem Schaden den unsere selbstgefälligen Schein-Eliten anrichten sind die materiellen Folgen der Strassengewalt ein Nichts. Die Schweiz ist nicht Griechenland. Aber wir befinden uns auf dem Weg dorthin wenn die Politik so weiter macht wie bisher. 2009 wird sehr interessant werden.... Antworten


Andreas Moser

12.12.2008, 18:18 Uhr
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Man sieht genau, wie der Staat sofort zurückzuckt, sobald er auf wirkliche Opposition trifft. Nur die Arbeits- und Schuldsklaven der Mittelschicht tun alles, was der Staat vorgibt. Obwohl sie vom Staat am meisten ausgebeutet werden, sind sie am meisten staatsgläubig. Rothschild, Rockefeller + Co. freuts! Mit Angst können diese Interessengruppen am leichtesten manipulieren! Eigenverantwortung! Antworten


Mark Miller

12.12.2008, 17:53 Uhr
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...wie soll man dies verstehen, dass die einen Hilfe bekommen und die anderen (die grosse Masse) bekommt keine - Missgunst (verständlicherweise) ist der Nährboden - irgendwie kann ich die Aktionen verstehen - das Volk muss sich auch nicht alles gefallen lassen - solange nur wirre Botschaften ausgesendet werden (s. das UBS-Blabla) - wird es noch viel mehr Gewalt geben - unsere Regierung ist gefo... Antworten


Uriel Berlinger

12.12.2008, 17:53 Uhr
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@ Ralf Manser, ich empfehle Ihnen in Ruhe mitanzusehen, wie die Rechte die Weltfinanzkrise vorantreibt und genau so auch in der Schweiz. Auch hierzulande werden zunehmend die Millionen von Menschen ausgebeutet von diesen Rechten, die nun gigantische Geldmengen vom Staat erhalten. Ich bewundere Sie, Herr Manser, wenn Sie dann beim erfolgten Wirtschaftsniedergang auch noch ruhig bleiben. Antworten


Benno Kramer

12.12.2008, 17:52 Uhr
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Die grosse Gefahr für den sozialen Frieden nennt sich Ausbeutung, Chancenungleichheit und autoritäre Hierarchien welche die Gesellschaft spalten! Linke haben eine Perspektive zu bieten in denen ALLE Individuuen Platz und eine faire Lebenschance erhhalten! Im Gegensatz zu den Rechten die Menschengruppen nach Hautfarbe oder Religion schublad- und diskrimieren! DIESES System ist gewalttätig! Antworten


Heinz Dombeisen

12.12.2008, 17:52 Uhr
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Herr Manser, ihr Kommentar zeigt, wie einfach sie denken: schwarz/weiss. Das ist viel gefährlicher als alles andere! Überlegen Sie sich zuerst genau, weshalb es zu solchen Spannungen kommt. Ein bisschen mehr Weitsicht würde Ihnen gut tun dann kämen sie nicht auf haltlose, populistische sätze wie: "D. Linke hat sich mittlerweile zu einer grösseren Gefahr für den sozialen Frieden entwickelt". Antworten


Fridolin Zürcher

12.12.2008, 17:51 Uhr
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In Griechenland haben leider Anarchisten eine sehr lange Tradition, seit dem Bürgerkrieg, als die Kommunisten unterlagen. Das Hauptproblem, wie überall in Europa ist der dogmatische Glauben an den Sozialismus, dem in Griechenland sogar die Regierung Karamanlis (ND) huldigt. Hier hilft nur eine Zerschlagung der Gewerkschaftsmacht und eine sehr starke radikale Regierung, die Anarchismus unterdrückt! Antworten


Urs Bakunin

12.12.2008, 17:44 Uhr
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Tja, wer Gewalt sät erntet den Sturm Antworten


Dieter Wundrak

12.12.2008, 17:42 Uhr
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Der Mob geht auf die Strasse, Schrecklich sagen wir da alle. Wenn jedoch ein paar Top Manager Milliarden verbrennen, dann sagen wir, das ist der freie Markt. Und ganz Schlaue sagen dann noch: "Der Markt wird es schon richten". Und wen wundert es da noch, dass dies nicht alle verstehen. Und manche dann sogar zu Mitteln greifen, die wir alle nicht wollen. Und wie sieht es ein Daniel Vasella. Auch so Antworten


Thomas Frei

12.12.2008, 17:24 Uhr
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Und in der Schweiz gilt es jetzt die Scheineliten zu bekämpfen. Die Neoliberalen, die mit der sozialdemokratischen Service Public-Elite ins Bett steigen und dem Durchschnittsschweizer eine Arbeitskonkurrenz in nie gekanntem Ausmass und horrende Mieten bescheren wollen. Nieder mit dieser Personenfreizügigkeit. Sie bringt dem Schweizer keinen Wohlstand nur den Scheineliten. Zerlegt endlich die EU! Antworten


Meret C. Bertschinger

12.12.2008, 17:24 Uhr
Melden

Es ging ja schneller als ich gedacht hätte. Vor ca. 3 Jahren prophezeite ich im Freundeskreis, dass die Leute auf die Strasse gehen, und revolutionäres Gedankengut wieder mehr Gewicht bekommt. Die Abzockerei der Wirtschaftskapitäne schien mir schon damals über das vertretbare Mass hinaus zu gehen. Notabene, ich bin weder links noch autonom, aber ich kann die Beweggründe nachvollziehen. Antworten


Hans Muster

12.12.2008, 17:11 Uhr
Melden

und trotzdem wird immer nur über Rechtsextreme berichtet. Die Linken sind mindestens so schlimm, und warscheinlich erst noch zahlreicher... Antworten


hermann fischer

12.12.2008, 17:05 Uhr
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Sowas von tendenziös! Das ist doch kein Problem der Finanz- oder Wirtschaftskrise. Die Unruhen in Athen gibt es nicht erst seit letzter Woche. Die laufen bereits seit Monaten, nur hört man in der hiesigen Presse davon nichts. Einzig die International Herald Tribune hat dem Problem schon im Oktober einen Artikel gewidmet: http://www.iht.com/articles/2008/10/02/europe/greece.php Antworten


Ralf Manser

12.12.2008, 16:55 Uhr
Melden

Das sich die Linke extremisiert und der Gewalt der Gewalt wegen fröhnt, hat man an zahlreichen Veranstaltungen in der Vergangenheit gesehen. Selbst Anlässe wie 1.Mai FEIERN werden von Kravallmachern genutzt um ihre Zerstörungswurt auszuleben - Sach- u. Personenschädigung sind primäres Ziel. D. Linke hat sich mittlerweile zu einer grösseren Gefahr für den sozialen Frieden entwickelt, wie die Rechte Antworten


Martin Schneider

12.12.2008, 16:50 Uhr
Melden

Schade, wann kommen die Menschen entlich zur Einsicht dass Gewalt, in welchem Namen sie auch immer geschieht, nichts nützt. Und auch das Extrem Linke Lebensmodell ist zum scheitern verurteilt! Schade! Antworten


Ursula Gosteli

12.12.2008, 16:44 Uhr
Melden

Jetzt gilt es den Jugendlichen eine Perspektive zu geben, sonst passieren die Proteste auch in anderen Ländern. Die Politiker müssen jetzt handeln und rasch Lösungen suchen. Diese Reaktionen auf die Finanz-und Wirtschaftskrise ist die natürliche Folge und trotzdem bin ich über den rasanten Ablauf sehr überrascht, jedoch nicht erstaunt. Um die Krise zu bewältigen braucht es sofort neue Lösungen Antworten


Rolf Giger

12.12.2008, 16:44 Uhr
Melden

die 1930s werden kommen ! in der Tat, werden die Buerger von den BANKEN ausgeraubt - das IST die Wahrheit! wertlose Fonds und strukturierte Produkte - alles um dem Arbeiter das hartverdiente Geld wegzunehmen! Antworten


Urs Hoffner

12.12.2008, 16:42 Uhr
Melden

"Was in Griechenland passiert scheint zu beweisen, dass die extreme Linke existiert" Was bitte soll dann dieser Satz? Irgendwer muss sich ja gegen die Ausbeutung und Kontrolle der Machtelite wehren... Das hat nichts mit Links oder Rechts zu tun, sondern mit Menschenverstand. Beweise, dass mit legitimen Mitteln nicht auf das Volk gehört wird, gibt es ja zur genüge... Antworten


Claudio Bazzi

12.12.2008, 16:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Als überzeugter Linker begrüsse ich eine Erhebung des Proletariats. Antworten



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