Ausland

Grossbritannien verbietet Streubomben

Aktualisiert am 24.03.2010 6 Kommentare

Das Parlament in London billigte am Dienstagabend einstimmig ein Gesetz, das den Einsatz der brutalen Waffen untersagt.

International geächtet: Ein Streubombe kann bis zu 600 «Minibomben» enthalten.

International geächtet: Ein Streubombe kann bis zu 600 «Minibomben» enthalten.
Bild: Keystone

Grossbritannien setzt die Bomben bereits seit dem Jahr 2008 nicht mehr ein. Die Lagerbestände, die auf 38 Millionen Waffen beziffert wurden, sollen bis Ende 2013 komplett zerstört werden.

Streubomben werden aus der Luft abgeworfen und zerlegen sich noch vor dem Aufprall in viele kleine Sprengsätze. Damit sind ganze Landstriche praktisch für Jahre vermint. Vor allem Kinder und Zivilisten sind von den grausamen Auswirkungen betroffen.

Die internationale Konvention wird tritt am 1. August in Kraft treten. Jedoch haben wichtige Hersteller- und Nutzerländer wie die USA, Israel und China das Abkommen nicht unterzeichnet. In der Schweiz ist der Ratifikationsprozess noch im Gange. (raa/sda)

Erstellt: 24.03.2010, 12:03 Uhr

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6 Kommentare

Norman Wellers

24.03.2010, 10:16 Uhr
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Ja, es wird sein wie immer. Die CH hat auch ein Anti-Personen-Minen Abkommen ratifiziert und gleichzeitig die viel teuflischere Richtungsladung, die den Stahlschrot-Tod auf 100m ausspeit, eingeführt. Verabschieden wir uns endgültig und für immer von Waffen, die uns eine scheinbare Sicherheit vorspiegeln, uns aber seit 1914 nur eine Ueberlebenschance von 2% belassen. Antworten


Hans Muster

24.03.2010, 11:10 Uhr
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Herr Wellers, offensichtlich verstehen Sie den Unterschied nicht: Bei Richtladungen geht es um Waffen, die nur zu Kriegszeiten eingesetzt werden, und die zu ihrer Auslösung eine Person brauchen. Bei Minen geht es hingegen genau um das Gegenteil, da diese noch Jahre nach einem Krieg Opfer fordern! Eine allgemeine verabschiedung von Waffen ist einfach so etwas von naiv. Antworten




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