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Killerspiel-Verbote, Waffenregister, Schützenvereine kontrollieren... – Hilft das alles?

Nach dem Amoklauf im deutschen Winnenden mehren sich Forderungen, solche Verbrechen in Zukunft durch schärfere Gesetze und strenge Kontrollen zu verhindern.

Umstrittene Spiele mit brutaler Gewalt: Eine Szene aus dem Videospiel Manhunt 2

Umstrittene Spiele mit brutaler Gewalt: Eine Szene aus dem Videospiel Manhunt 2

Der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Konrad Freiberg, hat sich für Regelungen zur Frage ausgesprochen, wie viele Waffen eine Person besitzen dürfe. Zudem forderte er ein zentrales Waffenregister in Deutschland. Im ZDF sagte Freiberg: «Wir wiegen jede Banane in Europa, wir wissen wie viele reinkommen. Wir wissen aber nicht, wie viele legale Waffen es insgesamt gibt.» Skeptisch bewertete Freiberg den Vorschlag, alle privaten Waffen sollten in Lagern aufgewahrt werden: Es müsse Hunderte, vielleicht sogar Tausende solcher Lager geben, die zudem gesichert werden müssten.

Der Amokläufer Tim K. hatte die Tatwaffe, mit der er 15 Menschen tötete, aus dem Schlafzimmer seiner Eltern entwendet. In den Jahren zuvor hatte er seinen Vater oft zu Schiessübungen im Schützenverein begleitet.

Argumente gegen zentrale Waffenlager

Gegen zentrale Waffenlager wandte sich in der gleichen ZDF-Sendung der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Schützenbundes, Jürgen Kohlheim. Gerade die dezentrale Aufbewahrung in den privaten Haushalten der Schützen erhöhe die Sicherheit, weil «eigentlich niemand weiss, wo Waffen zu holen sind». Überdies gälten für die Aufbewahrung von Waffen in Privathäusern äusserst strikte Regeln, bei deren Befolgung ein Missbrauch ausgeschlossen sei, betonte Kohlheim.

In diesem Zusammenhang rief die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries die zahlreichen Schützenvereine des Landes auf, ihre Mitglieder in Zukunft besser zu kontrollieren. Laut einem Bericht der «Rheinischen Post» forderte sie unter anderem, die im Waffengesetz festgeschriebenen Sicherungspflichten konsequenter einzuhalten. Dagegen lehnte sie ein Verbot der Aufbewahrung in der eigenen Wohnung ab.

Verbot für brutale Videospiele verlangt

Wie schon nach anderen Gewalttaten wird auch die Forderung laut, so genannte Video-Killerspiele zu verbieten. Der Innenminister des Bundeslandes Bayern, Joachim Herrmann, kündigte bereits einen neuen Vorstoss an, besonders gewaltverherrlichende Spiele aus dem Verkehr zu ziehen, wie der «Spiegel» unter Berufung auf den «Münchner Merkur» berichtet. «Wir müssen uns jetzt endlich aufraffen und den Mut haben, die brutalsten Spiele zu verbieten», sagte Herrmann demnach, «das ist keine Frage der Medien- oder Kunstfreiheit mehr.»

Die Bundesregierung will die Verbotsvorschriften für Killerspiele jedoch nicht verschärfen. Das Bundesfamilienministerium wies die Forderungen heute bereits zurück. «Die Gesetzeslage ist eindeutig. Es gibt ein klares Verbot dieser Spiele», sagte ein Sprecher.

Das Bundesjustizministerium verwies auf Paragraf 131 Strafgesetzbuch. Danach ist die Verbreitung von Medien, «die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt», verboten – unter Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.03.2009, 13:12 Uhr

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51 Kommentare

John Falstaff

14.03.2009, 17:35 Uhr
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Immer der gleiche Aktivismus von Politikern, wenn ihnen nichts in den Sinn kommt. Frage: Gab's eigentlich vor dem Zweiten Weltkrieg auch schon Killerspiele? Also, von irgendwo muss doch die ganze Zerstörungswut kommen... vielleicht wäre vertieftes Denken besser als solche Schnellschüsse für die Tagespresse. Antworten


Michael Häberle

14.03.2009, 10:16 Uhr
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@Fritz Nussbaumer Bitte informieren Sie sich doch bevor sich einfach Argumente von Christian Pfeiffer und Co. repetieren. Denn diese sind falsch. 1. Der Prozentsatz an Soldaten, welche im Krieg die Waffe auf die Gegner abfeueren, ist seit dem Vietnamkrieg konstant auf ca. 90-95% (im ersten WK noch bei ca 25%). in den 60ern gab es noch keine Games 2. Das Army-Game dient dem Trainieren von Taktik Antworten


Häner Reto

14.03.2009, 02:35 Uhr
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Ein "Kind" welches bereits mit 14-15 Jahren Spiele spielen darf welche in Deutschland nicht für U16 jährige erlaubt sind. Eltern die Waffen frei im Haus horten. Also bitte steckt doch endlich die Verantwortlichen hinter Gitter und dass sind die Eltern. Diese sind jedoch Opfer der Gesellschaft: Zeit für die Kinder = Erziehung. Die Arbeit lässt dies jedoch nicht zu. Wer ist nun Schuld an allem? Antworten


Peter Möckli

13.03.2009, 23:30 Uhr
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@Rolf Schlumpf: Ob einer 'durchdreht' oder nicht, hat wenig damit zu tun, ob er 'Killergames' spielt oder nicht. Denn sonst müssten erheblich mehr derartige Ereignisse passieren. Wie gesagt, ich spiele selber gern Shooter. Und ich war auch schon an einigen LAN-Parties. Da geht es deutlich friedlicher zu als an Fussballmatches, wo ja regelmässig die 'Fans' aufeinander losgehen... Antworten


Beda Gygli

13.03.2009, 22:44 Uhr
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Das Bild stammt aus dem brutalst möglichene Videospiel, das hierzulande erhältlich ist. Wenn man dem ein Foto von echten Gewalttaten gegenüberstellt, währen diese weitaus schockierender. Wer will denn die Folgen an einem echten hingerichteten Menschen sehen? Da taugen solche fiktiven Bilder natürlich viel besser. Man muss schon die Relation zwischen Morden mit Schusswaffen und Videospielen wahren. Antworten


Bucher Hans

13.03.2009, 21:32 Uhr
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These 4: Wir müssen besser achtgeben. Mir ist es völlig unverständlich, dass die Mutter eines der beiden Mädchen, die von Hofmann Daniel, dem späteren Mörder Trezzini Lucies, stundenlang in einem Zimmer seiner Wohnung eingesperrt waren, nicht sofort die Polizei verständigte - noch während die Mädchen eingesperrt waren. Jetzt wird überlegt, den Taxichauffeur zur Rechenschaft zu ziehen, dabei wären die Mädchen und die Eltern zuerst in der Pflicht. Wenn die Anzeige erstattet hätten, hätte Hofmann Daniel das Handwerk gelegt werden können. Und ist es nicht ein Armutszeugnis des Rechtssystems, dass es keinen legalen Weg gibt, um ins Gefängnis zu kommen? Also: Wenn jemand etwas schlimmes erlebt, bitte unbedingt Anzeige erstatten, damit nicht noch jemand in die Sch... tritt. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Wie-Daniel-H-die-Maedchen-in-die-Falle-lockte/story/25924349 Antworten


Bernhard Kobel

13.03.2009, 21:22 Uhr
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Wie wärs mit mehr Zeit für die Kinder/Jugendlichen, anstatt Verboten? Mehr Grenzen und ehrliche Auseinandersetzung anstatt Geld? Mehr Verständnis und Anteilnahme anstatt Gleichgültigkeit? Mehr elterliche Gespräche anstatt betreuende Psychologen? Mehr gemeinsamen Sport anstatt sinnlose Computerspiele? Die wahren Ursachen einer solchen Tat sollten bekämpft werden, ein Waffenverbot nützt nichts. Antworten


Bucher Hans

13.03.2009, 21:21 Uhr
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These 3: Der Einfluss der Umgebung, der Familie, der Schule, des Freundeskreises, der Medien ist wesentlich. Deshalb hat es mich auch extrem verwundert, dass die Mutter B. Jeannette der Pfadiführerin Pasquale, die 1993, also zur Zeit, als Leuenberger Moritz Justizdirektor in Zürich war, 23jährig vom Sexualtriebwiederholungstäter Hauert Erich während seines Hafturlaubs vergewaltigt und ermordet wurde, der Meinung ist, die schwere Kindheit und Jugend eines Straftäters sollten nicht berücksichtigt werden. Meiner Meinung nach müssen sie sogar zwingend berücksichtigt werden, und ein armer Straftäter, dessen Persönlichkeit durch seine schlechten Erfahrungen verkorkst ist, sollte gerade deshalb auf ewig verwahrt werden. Es ist jedenfalls blauäugig zu glauben, dass jemand, der immer getreten wird, nie zurücktritt. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Mutter-von-Pasquale-Was-habe-ich-eigentlich-erreicht/story/25888782 Antworten


Bucher Hans

13.03.2009, 21:01 Uhr
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These 2: Typische Rechnerspiele, die eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und Zerstörungs- oder Tötungshandlungen erfordern, um Erfolg zu haben, sind zu ächten. Prinzipiell sind Spielzeiten drastisch zu reduzieren. Was lernt ein Mensch beim Spielen solcher Spiele? Viele vergeuden ihre besten Jahre mit so etwas. Selbst wenn es keinen direkten Zusammenhang gäbe, wär es doch längst Zeit, eine gesellschaftlich und inviduell wertvolle Alternativ aufzuzeigen. Das Totschlagsargument, dass der negative Einfluss nicht bei allen zum Durchbrennen der Sicherungen führt, taugt eben nichts, weil es noch zuviele gibt, bei denen diese "Therapie" anschlägt. Auch nicht alle Raucher bekommen Lungenkrebs! Antworten


Peter Müller

13.03.2009, 20:14 Uhr
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Schusswaffen sind zum töten da. Ohne Waffenhandel gibts weniger Tote. Aber ist ist ja ein gutes Geschäft. Antworten


Fritz Nussbaumer

13.03.2009, 19:51 Uhr
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Es sind u.A. Videospiele der US-Army in den Kinderzimmern anzutreffen. Diese Spiele setzt die US-Army selbst ein, um ihren Berufssoldaten die Tötungs-Hemmung abzubauen und den Killerinstinkt zu wecken. Antworten


Tom Kuhn

13.03.2009, 19:51 Uhr
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Wie dumm einige Politiker argumentieren können. Hätte der Täter mit einem Küchenmesser töten müssen, wäre er wohl kaum so erfolgreich gewesen. Eine Schusswaffe erleichtert das Abschlachten extrem. Es sind viele Menschen verletzt und getötet worden. Nur Narren müssen die Waffe zuhause haben. Wann wird die Armeewaffe im Zeughaus eingesperrt? Nein, die Waffe kann nichts dafür, aber ohne geht's nicht! Antworten


Thomas Graber

13.03.2009, 18:42 Uhr
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Killerspiele verbieten ist genau das Richtige. Drogen sind ja auch verboten und seitdem ist die Welt drogenfrei. Seit man das Tempolimit auf Autobahnen auf 120 km/h beschränkt hat, fährt auch keiner mehr schneller. Auf Skipisten ist es verboten abseits der Pisten zu fahren und seither gibt es keine Varianten-Skifahrer mehr die Lawinen auslösen. Die Politiker haben also recht, Verbote lösen alles. Antworten


Lorenz Eberli

13.03.2009, 16:35 Uhr
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Immer die gleichen Rufe nach solch einer schrecklichen, grausamen Tat. Regulieren, einschränken, verbieten, überwachen, verschärfen, wegnehmen, fordern. Sind nicht genau dies Punkte, die in unserer Gesellschaft immer mehr überhand nehmen, die villeicht ein Stück zum durchdrehen des Täters geführt haben? Antworten


Betina Hermes

13.03.2009, 16:26 Uhr
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Sogenannte Killerspiele gibt es,seit wir uns vor mehr als 2000 Jahren von eine Konsentgesellschaft zu einer patriarchalen Herrschaftsgesellschat entwickelt haben. Es gibt Helden und Opfer, Gewinner oder Verlierer. Jeder Täter war einmal Opfer eines Traumas. Nicht integriertes Trauma wird weiter vererbt.... Verdrängung und Kontrolle über Generationen führen zu Explosionen wie diesem Amoklauf. Antworten


Hans Winiger

13.03.2009, 16:01 Uhr
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Das grosse Problem ist das Internet, jeder 7 jährige kann sich irgendwelche Gewaltfilme und Pornos anschauen. Das verschwimmen zwischen Realität und Virtuell verschwindet. Bei Fernsehen und Games haben die Eltern immerhin noch eine Kontrolle. Bei Games etc. gibt es altersbeschränkungen wenigstens im Verkauf, im Internet würdei nie jemand darauf kommen,vielleicht eine solche einzuführen. Antworten


Nikola Markovic

13.03.2009, 15:50 Uhr
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zu D.Keller:Leider wurde die Studie ihrerseits falsch interpretiert:Die Studien besagen,dass Hirnregionen stimmuliert werden,welche für das "Belohnungsprinzip",also dieselben,welche bei allen anderen Spielen/Prüfungen/Rätseln/Herausforderungen (auch ausserhalb der virtuellen Welt) verantwortlich sind.Bei Amokläufern ist diese Befriedigung,durch psychische Probleme bedingt,nicht mehr vorhanden. Antworten


Peter Eggenberger

13.03.2009, 15:33 Uhr
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Der Kausalzusammenhang ist extrem griffig... Wieviel % der 17 - 20 Jährigen Jungs spielen wohl shooter (Killerspiele)?? Ich würde mal behaupten sicher an die 80%! Es war aber schon von Anfang an klar, dass das Thema sofort wieder aufkommt. Ach ja, Rennspiele müssen auch verboten werden, woher kommen wohl die vielen Raser? Und vor allem: Die SIMS. Dieses Spiel verdirbt die Moral!. Antworten


Nicolas Bergier

13.03.2009, 15:22 Uhr
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Dass im Artikel ein Bild von Manhunt 2 verwendet wird, zeigt doch wieder mal, dass Politik und Medien auf nichts anderes als Polemik aus sind. Auf dem Rücken der Opfer und der Gamer. Bekanntlich wurde Manhunt 2 in der Schweiz und vielen anderen Ländern verboten (meiner Meinung nach zu Recht). Also meine Damen und Herren, was soll das? Gezielte Propaganda oder einfach keine Ahnung von der Materie? Antworten


Rolf Schlumpf

13.03.2009, 15:08 Uhr
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Erstaunlich wie viele *Gamer* sich hier ereifern darüber, dass eventuell Killerspiele an einem Amoklauf schuldig sein könnten. Ich denke, wer sowas spielt, muss sich eh fragen, was daran so *geil* sein soll. Ziemlich bescheuert. Ich game übrigens auch. Klar ist, Killerspiele, Internet oder Fernsehen haben bestimmt einen Anteil daran, dass einer durchdreht. Wer das nicht sieht, ist einfach blind. Antworten


Peter Muster

13.03.2009, 15:00 Uhr
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Bei weitem nicht jeder Killergamer wird ein Amokläufer, und nicht jeder Amoklauf kann durch ein Verbot von Killergames verboten werden. Aber wenn nur schon ein einziger Amoklauf verhindert werden kann, so hat sich das Verbot schon mehr als gelohnt. - Selbstverständlich gehört auch der private Waffenbesitz verboten, das ist sowieso keine Frage. Antworten


Roland Knecht

13.03.2009, 14:16 Uhr
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Früher waren es Comics, dann Rockmusik, heute Videospiele, welche die Jugend "verderben". Grundsätzlich immer ein Medium, das die ältere Generation nicht kannte und darum suspekt findet. Auch lässt sich mit plakativem "Killerspiel"-Geschreie von der Frage ablenken, wieso Kinder und Jugendlich eigentlich so einfach an *echte* Waffen kommen. Bislang wurde kein Amoklauf mit einer Computermaus verübt. Antworten


Fred Eicher

13.03.2009, 14:00 Uhr
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Wenn ein Verbot dann für Alkohol. Im Gegensatz zu Killerspielen häufig der Auslöser für häusliche Gewalt und Strassenprügeleien. Nicht zu vergessen Alkohol und der Strassenverkehr. Was fordert wohl mehr Verderben der Alkohol oder die Killerspiele??? Also wirklich... Steinzeit, Bronzezeit, Neuzeit, usw. und in Zukunft die Zeit der Verbote. Schöne Aussichten... Antworten


jan houtsma

13.03.2009, 13:59 Uhr
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Vor allem das üben mit echten waffen sollte unmöglich gemacht werden. In dem fall war der schütze sehr geübt und nur deswegen konnte er viele opfer machen. Ich sehe keinen grund warum jemand mit echten waffen umgehen lernen sollte 9abgesehen von einer kleinen berufsarmee und polizei). Computerspiele hingegen spielen mMn keine bedeutung und sind eh nicht zu unterbinden. Antworten


Daniel Keller

13.03.2009, 13:38 Uhr
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Tatsache ist: Die Wirkung von Killerspielen ist mehrfach und sauber in neurobiologischen Studien erwiesen worden. Der Einfluss solcher Games ist ein bedeutender Faktor einer solchen Tat. Es ist folglich unintelligent, diese Tatsache abzustreiten oder zu unterschätzen. Details zu den veröffentlichten Studien können in New Scientist, Lancet etc. nachgelesen werden. Antworten


Michael Meienhofer

13.03.2009, 13:35 Uhr
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Die Waffen müssen einfach sicherer deponiert werden.Wer dies nicht macht, muss bei einem Delikt mit seinen Waffen mit den Konsequenzen wie der Täter rechnen.Somit wird sich jerder Waffenbesitzer hüte, seine Schiesseisen herumliegen zu lassen. Waffen gehören gesichert wie die Bankkarten! Antworten


Michael Meienhofer

13.03.2009, 13:35 Uhr
Melden

Die Waffen müssen einfach sicherer deponiert werden.Wer dies nicht macht, muss bei einem Delikt mit seinen Waffen mit den Konsequenzen wie der Täter rechnen.Somit wird sich jerder Waffenbesitzer hüte, seine Schiesseisen herumliegen zu lassen. Waffen gehören gesichert wie die Bankkarten! Antworten


Peter Möckli

13.03.2009, 13:04 Uhr
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Ich höre Heavy Metal, spiele Shooter, mag Action- und einige Horrorfilme, wurde selber in der Schule auch gepiesakt. Trotzdem bin ich noch nicht amok gelaufen. Liebe Politiker, hört endlich mit dem Blödsinn 'Killerspielverbot' auf. Ein Verbot von CS, Doom etc. bringt genau gar nichts. Ausser dass es eine Bevormundung wäre. Antworten


Martin Grosup

13.03.2009, 12:49 Uhr
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Jetzt geht die Hexenjagd nach "Killerspiele(r)n" wieder los. Traurige Schnellschüsse profilierungssüchtiger Politiker. Bei Ihnen ist es die gleiche unverhältnismässige Wut auf gewisse Dinge (in diesem Fall die Spiele) die sie nicht kennen. Die gleiche Machtlosigkeit wie bei den sozial verarmten Menschen, bei denen das Pulverfass leider irgendwann hoch geht. Antworten


Fabian Schorp

13.03.2009, 12:35 Uhr
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Und wieder einmal versuchen Politiker mit Profilneurose (analog 'weisser Schimmel') die Gunst der Stunde zu nutzen. Hurra, eine menschliche Tragödie - schnell, lasst uns Kapital daraus schlagen! Antworten


Clemens Leonhardt

13.03.2009, 12:23 Uhr
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Früher waren es öffentliche Ritterkämpfe, heute sind es virtuelle Bildschirmspiele. Ein 17 jähriger junger Erwachsener ahmt teilweise nach, was er erlebt, virtuell oder real. Viele junge Menschen sind aus dem Leben gerissen worden, darüber zu reden ist nötiger als über den Mörder nachzudenken. Die betroffenen Augenzeugen ins traumatisiert, was Wochen, Monate, Jahre so bleiben wird. Antworten


Hedvika Post

13.03.2009, 12:23 Uhr
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Killerspiele sind nichts anderes als Gewaltfantasien, ich finde Verbreitung von Gewaltfantasien sollte verboten werden, das ist nämlich nichts anderes als Motivation zu Gewalt. Mich erschüttert es, dass Menschen Gewaltfantasien haben, ohne sich zuzugeben, dass sie darunter leiden und besser zu einem Psychiater gehen sollten. Antworten


Niklaus Steck

13.03.2009, 12:19 Uhr
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Jedes mal das Gleiche: Die Politiker versuchen es immer mit der Symptombekämpfung. "Seht her, dort sind die Schuldigen!" Oder ist bald wieder Wahlkampf? Demnach müsste man auch die Musik von Marylin Manson und anderen Bands verbieten, oder etwa nicht? Lieber sollen mal die Eltern und Famillie solcher Kinder ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. Nur durch Verbote wird die Welt nicht sicherer! Antworten


Roland Knecht

13.03.2009, 12:15 Uhr
Melden

Früher waren es Comics, dann Rockmusik, heute Videospiele, welche die Jugend "verderben". Grundsätzlich immer ein Medium, das die ältere Generation nicht kannte und darum suspekt findet. Auch lässt sich mit plakativem "Killerspiel"-Geschreie von der Frage ablenken, wieso Kinder und Jugendlich eigentlich so einfach an *echte* Waffen kommen. Bislang wurde kein Amoklauf mit einer Computermaus verübt. Antworten


Philipp Sury

13.03.2009, 12:07 Uhr
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Ich denke auch nicht, dass ein Verbot von Spielen was bringt. Spiele sind nur gefährlich bei Menschen, die sonstwie psychopathologisch auffällig sind - aber selbst dann können sie damit niemanden Umbringen, im Gegensatz zu echten Waffen. Wir müssen die Waffen abrüsten und nicht die Computer. Antworten


Pascal Witzig

13.03.2009, 12:06 Uhr
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Alle Amokläufer spielten Killerspiele -> Killerspiele verbieten Alle Amokläufer waren Schüler -> Schulen verbieten? Antworten


Tim Thommen

13.03.2009, 12:00 Uhr
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1. Was man im Internet runterladen kann, kriegt man durch Verbote nicht von der Bildfläche... 2. NIEMAND hat Grund dazu eine Schusswaffe im eigenen Haus zu haben; es gibt KEINERLEI Rechtfertigung dafür! 3. Egal was wirjetzt tun, Ereignisse wie dieses werden sich leider wiederholen. Antworten


Hans Erni

13.03.2009, 11:56 Uhr
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Statt die Schuld auf Videospiel, Waffen etc. zu schieben, sollte mal eine genaue Untersuchung zu den Anti-Depressiva gemacht werden. Fast jeder Attentäter ist in psychologischer Betreuung, was auch heisst, dass er höchstwahrscheinlich Anti-Depressiva erhält! Wie stumpf müssen die Gefühle eines Mörders sein, so viele Leute ohne Gefühlsregungen zu erschiessen und sich selbst noch zu richten... Antworten


Martin Keller

13.03.2009, 11:55 Uhr
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Ja klar. Die "Killerspiele" sind Schuld... Und was ist mit den restlichen Medien? Kino, TV, Internet, Büchern und was auch immer. Selbst in Kindertrickfilmen wird Gewalt verharmlost. Auch im Militär wird töten gelernt, wieso also nicht das abschaffen?! Antworten


Erik Beyer

13.03.2009, 11:44 Uhr
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Anscheinend vergessen die deutschen Politiker immer wieder, dass Deutschland bereits die schärfsten Jugendschutz-Gesetze hat und sehr viel mehr verbietet als z.B. die Schweiz. Dass der Täter bereits in psychischer Behandlung war, spielt anscheinend keine Rolle. Mit Videospielen lernt man weder Schiessen, noch baut sich Wut gegen Mitmenschen auf, höchstens gegen das Spiel selber. Antworten


Dani Rhein

13.03.2009, 11:42 Uhr
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Da stimme ich Martin nur zu, seit über 15 Jahren am Zocken, 20 Jahre intensivst and er Waffe ausgebildet worden um im Namen des Vaterlands hunderschaften abzuschlachten, und noch keiner Fliege ein Haar gekrümmt. Eventuell müsste man doch flächendecken Persönlikchkeitsüberprüfungen an Schulen durchführen um Hilfe frühzeitig leisten zu können. Antworten


Nikola Markovic

13.03.2009, 11:39 Uhr
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Es ist komisch, dass sich kein Psychologe bisher zum Faktor, welchen diese Spiele zum Amoklauf beitragen, geäussert hat. Deutschland hat schon ein sehr strenges Bewertungssystem für Spiele, welche Gewalt beinhalten. So kommt es oft vor, dass Spiele, welche in der Schweiz erscheinen, in Deutschland verboten sind. Gebracht hat es nichts. Ausserdem steigert ein Verbot das Interesse nur noch mehr Antworten


Martin Hess

13.03.2009, 11:36 Uhr
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Ich bin auch für eine Einschränkung von Schusswaffen für ein Verbot von Killerspielen. Trotzdem liegt das Problem meiner Meinung vielmehr an der mangelhaften Fähigkeit unserer Gesellschaft, Leute, die nicht mehr richtig ticken, zu erkennen und sie wieder auf eine gesellschaftsfähige Bahn zu lenken. Sozialkompetenz ist genau so wichtig wie Leistung, wird jedoch kaum bewertet. Antworten


Peter Keller

13.03.2009, 11:36 Uhr
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wenn diese spiele verboten werden, werden sie für (labile ?) kinder/jugendliche erst recht interessant. dann gehts dann aber erst los mit den problemen. Antworten


Simon Bauer

13.03.2009, 11:35 Uhr
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Es gibt keine Bank die 100% sicher ist. Es gibt kein Programm, welches nicht gehackt werden kann. Das Destruktive ist immer möglich. So wird es leider in 1'000 Jahren noch Vergewaltigungen und Amokläufe geben. Traurig, aber leider ein Naturgesetz Antworten


Arnold Hauser

13.03.2009, 11:32 Uhr
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Ich finde es unglaublich zynisch von Politik und Medien, wenn solche schrecklichen Vorfälle instrumentalisiert werden um eigene billige Kampagnen - wie die Hexenjagd nach Videospielen - vorwärts zu treiben. Ich finde es viel perverser, das auf Newsportalen (wie z.Bsp. 20min) das Video veröffentlicht wird, wie sich der Amokläufer erschiest. DAS ist echte Gewaltdarstellung - Games nur virtuell. Antworten


Heinz Hollenstein

13.03.2009, 11:25 Uhr
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Tja, es gibt Akademiker die Ballerspiele mit ihren Söhnen (schon ab 5 Jahren) spielten, in die Zeit von Weihnachten- (Vater: ist nur ein Spiel...). Oder andere gebildete Leute die dasselbe behaupten, das ist doch kein Problem wenn meine Kinder sowas spielen . Letztens im Kino (mit Leihvideothek am Eingang), zwei Junge um die 10-12 lachten und erzählten sich Szenen aus brutalen Horrorfilmen wie Saw Antworten


Corinne Mutz

13.03.2009, 11:25 Uhr
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Ich möchte hiermit dringend von dem Begriff "Killerspiel" abraten, da er weder definiert noch aussagekräftig ist. Millionen (!) Menschen spielen "Killerspiele", die durchwegs ab 18 Jahren freigegeben sind. Die aller, allerwenigsten verüben danach Amokläufe. Wobei nicht einmal bewiesen ist, dass solche Spiele direkte Auslöser darstellen. Man sollte die Probleme bei der Wurzel packen! Antworten


Mathias Oggier

13.03.2009, 11:20 Uhr
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Brutale Videospiele zu verbieten ist natürlich die einfachste und billigste Variante. Man hat einen Sündenbock für die zunehmende Gewaltbereitschaft und lässt die eigentlichen Problembereiche (z.B. mangelnde Wertevermittlung, Erziehung, Verfügbarkeit der Waffen, usw...) aussen vor. Verbote sind immer einfacher als Kontrolle. Und übrigens: man lernt nicht durch Videospiele mit Waffen umzugehen!! Antworten


Marcel Michel

13.03.2009, 11:18 Uhr
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Welch unglaubliche Erkenntnis. Realistisch dargestellte Gewalt hat nichts in den Zimmern von Kindern und Jugendlichen zu suchen. Es sei keine Frage der Medien- oder Kunstfreiheit mehr. Wow! Und welch Mut, dass man es eventuell verbieten könnte, Waffen in Privathaushalten aufzubewahren. Vielleicht wäre es wirklich endlich an der Zeit, dass wir unseren Nachwuchs besser schützen. Antworten


Martin Kramer

13.03.2009, 11:14 Uhr
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so so, es sind wieder die Videospiel an allem schuld und nicht der Mensch selber. Ich spiele seit fast 15 Jahren die übelsten Videospiele, mit viel Blut und Tod und habe bis jetzt noch niemanden umgebracht.. stimmt was mit mir nicht? Man sollte mal eine Zahl veröffentlichen, die Zeigt wieviele Personen solche spiele spielen und wieviel dafon amok laufen und mit dem Autofahren vergleichen. Antworten



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