Luxemburg lenkt ein: Informationen bei Steuerhinterziehung
Das Grossherzogtum ist künftig zum Informationsaustausch mit anderen Ländern nicht nur bei Verdacht des Steuerbetrugs, sondern auch bei einem konkreten Verdacht auf Steuerhinterziehung bereit. Dies teilte Budgetminister Luc Frieden heute in Luxemburg mit.
Damit hofft das Land, nicht auf eine «Schwarze Liste» der Staaten mit Steuerschlupflöchern gesetzt zu werden, die von der G20-Gruppe geplant ist.
Luxemburg war bisher zum Informationsaustausch mit anderen EU- Ländern nur bereit, wenn es um schweren «Steuerbetrug» ging. Dies setzte ein systematische Anwendung von betrügerischen Machenschaften und «erhebliche Beträge» voraus, die dem Fiskus vorenthalten werden. (raa/sda)
Erstellt: 13.03.2009, 13:09 Uhr
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