Machtkampf in der Ukraine spitzt sich zu
Wieder einmal Eiszeit: Viktor Juschtschenko und Julia Timoschenko. (Bild: Keystone)
Die Präsidentschaftsverwaltung warf der Ministerpräsidentin in einer in Kiew veröffentlichten Erklärung «Hochverrat» vor. Timoschenko arbeite für die Interessen Russlands, hiess es. Ihre Handlungen seien überdies von «politischer Korruption» geprägt.
Timoschenko bemühe sich um die Unterstützung Moskaus für die nächste Präsidentschaftswahl in der Ukraine, die Ende kommenden Jahres oder Anfang 2010 stattfinden soll. Dass die Regierungschefin das russische Vorgehen in Georgien nicht kritisiert habe, sei dafür ein Beweis, hiess es weiter. Den Sicherheitskräften werde demnächst «Material» für eine eingehende Untersuchung übergeben. (vin/sda)
Erstellt: 18.08.2008, 15:31 Uhr
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