Medwedew räumt Fehler in der Energiepolitik ein

Es müsse einen stärkeren Dialog mit Partnern wie den USA und Europa geben, sagt der russische Präsident Dmitri Medwedew. Damit schlägt er nach dem Gaslieferstreit im Januar versöhnlichere Töne an.

Es müsse einen stärkeren Dialog mit wichtigen Partner wie den USA und Europa geben. Damit schlug Medwedew nach der zeitweisen Einstellung der Gaslieferungen nach Europa im Januar versöhnlichere Töne an. Seine Worte schienen aber auch an die eigene Regierung gerichtet zu sein, dass der Einsatz von Energie als Waffe nicht immer funktionieren wird.

«Wir haben Fehler gemacht», sagte Medwedew auf einem Treffen zur Verbesserung der weltweiten Energiepolitik Russlands, wie die Nachrichtenagentur ITAR-Tass meldete. «Manchmal haben wir die politischen Risiken und praktischen Konsequenzen nicht richtig eingeschätzt.»

Die zweiwöchige Aussetzung der Gaslieferungen nach Europa hatte das Ansehen Russlands schwer beschädigt, obwohl Moskau immer wieder erklärte, dafür sei alleine die Ukraine verantwortlich. «Wir sollten den Dialog mit den Ländern der früheren Sowjetunion, mit der Europäischen Union, den USA und anderen führenden Staaten verstärken, erklärte Medwedew. (bru/ap)

Erstellt: 18.02.2009, 20:16 Uhr

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