Merkel plädiert für eine neue globale Ordnung
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Ein friedliches Zusammenleben in der Welt werde nur in einer solchen globalen Ordnung möglich sein, sagte Merkel am Montag in Berlin auf der Wissenschaftskonferenz «Falling Walls».
Als Beispiel für solch eine multilaterale Organisation nannte Merkel die EU, die durch ihre Mitgliedsstaaten gestärkt worden sei, obwohl nicht alle Entscheide aus Brüssel geliebt würden. Im Vergleich zu den Europäern hätten die Amerikaner mehr Probleme, Kompetenzen abzugeben.
«Bereit und fähig»
Dies sei aber für eine friedliche Zukunft notwendig. «Eine der spannendsten Fragen, um Mauern zu überwinden, wird sein: Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben.»
Merkel warb vor diesem Hintergrund dafür, beim bevorstehenden UNO- Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen zu einem Ergebnis zu kommen, dem sich neben Deutschland, den USA oder Russland auch Länder wie China und Indien anschliessen. (sam/sda)
Erstellt: 09.11.2009, 14:37 Uhr
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