Ausland

Mit voller Kraft gegen die Raucher

Aschenbecherverbot, Geldstrafen, Raucher-Jäger und öffentliche Prozesse gegen Prominente: Die EU will im Kampf gegen den blauen Dunst rabiat und flächendeckend durchgreifen.

Im Konflikt mit dem Gesetz: Helmut Schmidt, Deutschlands beliebtester Ex-Kanzler, raucht Kette – gerne auch in öffentlichen Gebäuden.

Im Konflikt mit dem Gesetz: Helmut Schmidt, Deutschlands beliebtester Ex-Kanzler, raucht Kette – gerne auch in öffentlichen Gebäuden.
Bild: Keystone

Wie die Zeitungen FAZ, «Bild» und andere Medien auf ihren Webseiten berichten, enthält das Dossier zahlreiche Empfehlungen, denen nicht nur die zuständigen Minister der Mitgliedsstaaten zugestimmt haben, sondern jüngst auch das Europäische Parlament. Ziel der Vorschriften, die von den einzelnen Nationen umgesetzt werden sollen, sei eine «zu 100 Prozent rauchfreie Umgebung», wie es heisst.

Verstösse gegen das Rauchverbot in öffentlichen Räumen sollen mit Geldstrafen geahndet werden, die laut der EU hoch genug sein sollten, um eine abschreckende Wirkung zu entfalten. Unternehmen, die den Vorschriften nicht folgen, soll neben solchen Bussen sogar der Entzug der Geschäftserlaubnis drohen.

Hinaus mit allen Aschenbechern

Um die Einhaltung der Gesetze zu gewährleisten, empfiehlt die EU sogenannte lokale Inspektoren oder Durchsetzungsbeauftragte, deren Kontrollen nicht nur flächendeckend erfolgen sollen, sondern auch unangemeldet. Neben den eigentlichen Glimmstengel-Konsumenten könnte diese «Raucherpolizei» auch Firmen und Behörden ins Visier nehmen, die nicht sämtliche Aschenbecher aus ihren Gebäuden entfernen.

Schauprozesse gegen Prominente?

Um der Öffentlichkeit den politischen Willen der EU zu demonstrieren, wird sogar erwogen, speziell Prominente ins Visier zu nehmen. Für den Fall, dass Schauspieler, Musiker oder Politiker trotz des Verbots rauchen, sollen die Behörden «ihre Entschlossenheit und die Ernsthaftigkeit der Rechtsvorschriften unter Beweis stellen», zitiert die Webseite des «Expresses» die EU. Nämlich, «indem sie mit rigorosen und zügigen Massnahmen reagieren und dabei die grösstmögliche öffentliche Aufmerksamkeit erregen».

Rauch soll nicht messbar sein

Ziel der geplanten Vorschriften ist laut der EU, dass alle Arbeitsplätze in geschlossenen Räumen rauchfrei sind, ebenso geschlossene öffentliche Räume – und auch solche Orte, die teilweise im Freien liegen. Die Atemluft soll laut der «Bild»-Zeitung künftig so beschaffen sein, dass Tabakrauch weder gerochen noch gesehen, gespürt oder gemessen werden kann.

Für Raucher, die von ihrer Sucht nicht lassen können, bietet das Dokument nur einen winzig kleinen Trost: Die strenge und öffentlichkeitswirksame Strafverfolgung soll erst erfolgen, nachdem eine «sanfte Einführungsphase» der Anti-Raucher-Gesetze abgeschlossen ist. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.05.2010, 09:35 Uhr

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49 Kommentare

Michael Greim

05.07.2010, 22:33 Uhr
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Hallo, ich glaube, daß die Politik ein sehr gutes ´´Ablenkungsmanöver´´ als ´´Dauerbrenner´´ gefunden hat, um von immerwährender Unfähigkeit abzulenken. Man könnte meinen die Antiraucher ´´sitzen mit im Boot´´ derselben Politik! Wo bleibt die Freiheit Bürgers (pers. Freiheit ist im Grundgesetz festgeschrieben)? Diverse ´´ Bevormundungen´´ hatten wir schon immer einmal ( Drittes Reich, Sozialismus Antworten


Roswitha Binte

24.06.2010, 23:01 Uhr
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schon ein echter Konflikt; sieht man die Zigarrettenindustrie, hängen massive Zahlen an Arbeitsplätzen davon ab, ob man keine Zigarretten mehr verkauft. Alkoholindustrie, Drogen- dasselbe Bild. Schon grotesk.Die Süchte nehen kein Ende. Sind es Konsummittel,wie Süssigkeiten, Fernsehen, Spielsucht etc.... ich sehe meine Erfahrungen im Krankenwesen. Amputierte BeineRaucherlunge bei Passivrauchern... Antworten


Gianin May

04.05.2010, 10:11 Uhr
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Wenn man in die wirklichen Probleme so viel Geld und Energie stecken würde statt Minderheiten zu bekämpfen, weil man bei Themen die die Mehrheit betreffen kein Brot hat, dann sähe auch die EU gaaaaanz anders aus. Antworten


Wolfgang Weege

29.01.2010, 17:55 Uhr
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an vielen Kommentaren sieht man, wie wenig Unrechtsbewusstsein Raucher haben. Niemand will den Rauchern das Rauchen verbieten, es geht schlicht um den Schutz von Nichtrauchern. So mancher, der sich hier ereifert, sollte mal nachdenken, warum sich niemand über Kau- Schnupftabak, oder über Nikotinkaugummi aufregt, obwohl diese Dinge auch nicht die Gesundheit fördern! Antworten


eugen bissegger

28.01.2010, 15:19 Uhr
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Rauchen ist wie noch vieles, nicht gesund. Nähme mich wunder, wieviele Raucher im EU-Parlament sitzen und wer die kontrolliert? Ferner, wo die Kontrolleure rekrutiert werden und ob die allenfalls eine farbige Uniform anhaben müssen. Zudem die verschiedenen Temperamente der Bevölkerung in der EU und ob sich die das alles sang und klanglos per Gesetz verordnen lassen? Wer stoppt die Verrückten? Antworten


jean-pierre neidhart

28.01.2010, 14:43 Uhr
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Mir scheints, dass alle Politiker die in ihrem Leben noch nichts zuwegegebracht haben nun auf den Antiraucherzug aufspringen. Ich persönlich habe nichts gegen rauchfreie Zonen aber man kann alles übertreiben, Vielleicht soll jetzt eine neue Geldquelle (Bussen) für den Staat erschlossen werden nachdem der gleiche Staat jahrzentelang die Sucht der Menschen gefördert hat. Ekelhaft diese Politiker;-) Antworten


Adrian Müller

28.01.2010, 13:56 Uhr
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Die Generationen kommender Jahrhunderte werden dereinst fassungslos den Kopf schütteln über die Tatsache, dass einst Menschen gelebt haben, die sich freiwillig Rauch in ihre Lungen gesogen haben. Antworten


Eric Greney

28.01.2010, 13:53 Uhr
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So lange, sinnlose Autofahrten, mit Flugzeuge in die Ferien zufliegen, sinnlose LKWtransporte kreuz und quer durch Europa durchgeführt werden, alles dies mit Feinstaub Abgase und Gummiabrieb verbunden, solange Junk und Convenience Food (durchsetzt mit Chemie und Gentech), ….usw. als „NORMAL“ empfunden wird, werde ich, den Gesundheitsfundamentalisten zum trotz, weiter rauchen……………… Antworten


eugen bissegger

28.01.2010, 12:50 Uhr
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"Ziel der Vorschriften, die von den einzelnen Nationen umgesetzt werden sollen, sei eine «zu 100 Prozent rauchfreie Umgebung», wie es heisst". Wenn die Weltprobleme nicht mehr gelöst werden können, dann muss halt etwas her, was fassbar ist. Die Schornsteine, Fabrikkamine, Auspuffe etc. dürfen weiterrauchen. Die haben Probleme, kaum zu fassen. Fanatiker oder wird vor wirklichen Problemen abgelenkt? Antworten


Ruthild Auf der Maur

28.01.2010, 12:48 Uhr
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@Dieter Wundrig: Richtig, auf dem Papier sind wir (noch) kein EU-Mitglied, spürbar sind wir es aber schon längst. Es haben vielleicht nur noch nicht alle bemerkt. Zur EU: Es ist tatsächlich so, dass die EU Vorschriften erlässt, die im Praktischen völlig absurd und hirnrissig sind. Beispiele dafür gibt es bereits genügend. Leider reicht der Platz nicht aus, um einige davon aufzuzählen. Antworten


Ursula Haass

28.01.2010, 12:46 Uhr
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Ich habe noch nie geraucht und um damit anzufangen, bin ich zu alt. Auch finde ich kalten Rauchgeruch abstossend. Aber was hier jetzt für eine Hatz gegen die Raucher betrieben wird, ist ebenfalls abstossend. Man sollte solche Präventionen und Strafen lieber auf die Drögeler und Dealer richten, da passiert sehr viel mehr Schlimmes. Wegen einer Zigarette gab's noch nie Ueberfälle und Raub! Antworten


Beat Keller

28.01.2010, 12:44 Uhr
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Falls man wirklich so dogmatisch vorgeht, werde ich einen Hilfsfonds für Helmut Schmidt gründen, damit wenigsten der bis zum Ende seiner Tage in Ruhe seine Zigarette rauchen kann. Alle anderen müssen halt selber schauen oder es mit der Zeit lassen. Rauchfrei ist nun einmal in. Antworten


Pat Sibler

28.01.2010, 12:43 Uhr
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Da schreien ja wieder mal viele Zeter und Mordio... Es geht in der EU-Idee darum, die Menschen vor dem Rauch der Raucher zu schützen, die selbst nicht rauchen. Punkt. Basta. Und es ist eine Eigenschaft von Süchtigen, ständig zu heulen, man wolle ihnen böse, wenn sie nur noch sich selbst umbringen dürfen. Wie bei den betrunkenen Autofahrern: Die dürfen auch trinken, wenn sie niemanden totfahren. Antworten


Peter ess

28.01.2010, 12:29 Uhr
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Als ich 15 war habe ich mit dem Rauchen im Schulhof angefangen und habe dann mit 48 aufgehört. Ich geniesse es. Antworten


Timm Weitkamp

28.01.2010, 12:26 Uhr
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Beängstigenden Fanatismus zeigen die Antiraucher-Funktionäre. Rauchverbote am Arbeitsplatz, in öff. Gebäuden und Verkehrsmitteln durchzusetzen, das ist gut und wichtig - aber es ist doch schon erreicht! Ich schliesse mich den Kommentatoren an, die von Hetzjagd, Stasi-Methoden und Inquisition sprechen. Und rauchende Promis sollen in medialen Schauprozessen abgestraft werden - Wahnsinn. Antworten


Werner Hess

28.01.2010, 12:25 Uhr
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Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, ohne diesen beiden stirbt die andere hälfte auch! Wer bezahlt denn am meisten für die AHV? Sorry, bin anpassender Raucher Antworten


Sibylle Weiss

28.01.2010, 12:06 Uhr
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Die EU sollte lieber gegen die Massenarbeitslosigkeit durchgreifen!Mit solchen Nichtigkeiten kann man sich nach der Krise immer noch herumschlagen.Zudem wird durch die Raucher die AHV saniert;oder warum sonst haben die Zigis aufgeschlagen, Antwort: u.A. wegen der AHV! Antworten


Ruthild Auf der Maur

28.01.2010, 11:52 Uhr
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@Roberto Gardin: Vielleicht ist er gemäss Ihrer Auffassung und Ihrer Definition nicht intelligent: Alt ist er trotzdem geworden. Von der Bühne dieser Erde müssen ausnahmslos alle mal abtreten, mit oder ohne Rauch, mit oder ohne Klimaschutz. Solange aber, wie von Giacomo Maggio kommentiert, solche Missstände herrschen, ist und bleibt das Vorgehen unglaubwürdig. Dasselbe gilt übrigens für Drogen. Antworten


lucius wunderlin

28.01.2010, 11:52 Uhr
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Nicht zu vergessen ist, dass der unermüdliche Kampf gegen das Rauchen und sonstige gesundheitsfördernde Bestrebungen wohl früher oder später die Konsequenz innehat, dass die Lebenserwartung weiter markant zunimmt und mithin mittelfristig einschneidende gesellschaftliche Probleme geschaffen werden. Mit Blick in die Vergangenheit: Meint es der Gutmensch zu gut, sind die negativen Folgen gravierend. Antworten


Ruth Chartrand

28.01.2010, 11:48 Uhr
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Unser verehrter Herr Winston Churchill würde sich im Grabe umdrehen wenn er das hören würde..... Antworten


Dieter Wundrig

28.01.2010, 11:48 Uhr
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Eines möchte ich, als Nichtraucher, doch auch noch einigen Kommentarschreibern antworten.Hier wird die EU auf´s Korn genommen, ist diesmal auch berechtigt. Aber die Schweiz schlägt doch die Raucher mit dem gleichen Hammer, obwohl nicht in der EU. Sollte man da etwas übersehen haben? Oder wurde etwa dieses Anti-Raucher Kind in der Schweiz geboren? Antworten


Kurt Aegeri

28.01.2010, 11:46 Uhr
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Das ganze Theater wächst sich langsam zu einer nicht mehr länger einigermassen amüsanten, sondern beängstigenden Scharade aus. Hat die EU keine wirklichen Probleme? Ich bin sowieso der Ansicht, dass erwachsene Menschen miteinander reden sollen. Demnächst werden gerippte Unterhosen verboten oder wie? Wie gesagt: das alles ist peinlich. Antworten


Franz Brunner

28.01.2010, 11:36 Uhr
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ein weiterer beweis, dass es zur EU keine alternative gibt---nur dank mutigen und weitsichtigen EU-parlamentariern gelingen uns derart grosse würfe--endlich kein tabakräuchli mehr, dafür umso mehr aus neu bewilligten kohlekraftwerken (allein deren 16 in NRW) Antworten


Stephan Weber

28.01.2010, 11:28 Uhr
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Ich bin kein Raucher, aber diese Stasi-Methoden gehen eindeutig zu weit. Wo leben wir eigentlich? Muss denn alles und jedes verboten werden, was irgendwie ausserhalb der politisch korrekten Norm liegt? Antworten


Reto Huber

28.01.2010, 11:18 Uhr
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Die Nichtraucher haben Rechte das ist richtig aber was nun hier stattfindet ist eine geschmacklose Hetzjagd Dass sage ich als Nichtraucher. Müssen wir, anstatt vernünftige Lösungen zu finden, jetzt überball draufhauen wie die Amerikaner dass machen. Als nächstes kommen dann die Dicken dran das ist ja auch eine Minderheit. Die Behinderten kosten auch Geld. Adolf lässt grüssen - NEIN DANKE ! Antworten


hans meier

28.01.2010, 11:13 Uhr
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Ich bin selber zwar Nichtraucher, aber langsam macht mir das Ganze Angst. Ich wittere hier inquisitorische Züge. Was kommt in der EU nach der Raucherpolizei? Eine Gesinnungspolizei, die kontrolliert, ob wir das richtige sagen und denken? Das hatten wir doch alles schon mal, vor 60 Jahren.... Antworten


rolf berner

28.01.2010, 11:08 Uhr
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ich bin nichtraucher und freu mich natürlich dass im zug und in restaurants nicht geraucht werden darf. aber diese eu-raucherpolizei ist absolut gaga.erinnert mich schon fast an die gestapo!die haben ja kapazitäten und geld zum verschleudern.niemals beitreten!!! Antworten


simon sieber

28.01.2010, 11:04 Uhr
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Widerstand erzeugt Druck. Je mehr sich die kleine Minderheit der Raucher wehrt, desto grösser wird der Druck. Antworten


Stefan Wuthrich

28.01.2010, 11:02 Uhr
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Ich bin Raucher. Ich finde die ganze Diskussion verlogen. Ich bin, als Raucher klar dafuer, dass man entweder Gesetze macht, die zwar die Nichtraucher schuetzt, aber es Rauchern weiterhin ermoeglicht, in separaten Raeumen, Fummoirs oder Raucherlokalen zu rauchen, oder aber das Rauchen und den Verkauf von Zigaretten total verbietet. Alles andere ist verlogen. Antworten


Dieter Kaiser

28.01.2010, 11:02 Uhr
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Da geht die EU nun eindeutig zu weit mit der Bevormundung ihrer Bürger. Die mittelalterliche Inquisition lässt grüssen.. P.S.: Ich bin im Übrigen Nichtraucher Antworten


Jimy Hofer

28.01.2010, 10:55 Uhr
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Ein solches Vorgehen gegen Minderheiten gab es in Europa schon einmal und darf sich desshalb nicht wiederholen. Antworten


Dieter Wundrig

28.01.2010, 10:54 Uhr
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Zunächst die Anti-Raucher-Diktatur,was kommt dann?! Ich frage mich schon,aus welchen Kreisen diese rigiden Forderungen wirklich kommen.Gesundheitsfanatiker? Ist doch lachhaft! Wer steckt wirklich dahinter? Es kann ja nicht nur nur ein Spiel sein, Raucher und Nichtraucher gegeneinander auszuspielen. Wir haben ja wirklich grössere Probleme auf dieser Erde und andere Verbote wären wirklich wichtiger! Antworten


Reto Sollberger

28.01.2010, 10:53 Uhr
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Gelinde gesagt: man kanns auch übertreiben... Antworten


Tom Berger

28.01.2010, 10:53 Uhr
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Sobald solche wichtigen Themen in den fanatischen Extremismus abgleiten wird es gefährlich. Heute scheint es im Kampf gegen "das Böse" kein Augenmass mehr zu geben. Dieses Verhalten könnte übrigens bei den kommenden Generationen genau das Gegenteil bewirken. Arme Welt! Ich bin übrigens Nichtraucher und habe schon so manchen Raucher freundlich und mit Erfolg zu mehr Rücksicht aufgefordert. Antworten


Stefan Parpan

28.01.2010, 10:51 Uhr
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Solche Hetzkampagnen müssen einfach nur aufhören... Man würde lieber das gemeinsame Zusammenleben versuchen zu verbessern als die eine Gruppe zu bevorzugen und die andere auszugrenzen. Und schlussendlich gehts wieder nur ums Geld... Antworten


Tom Müller

28.01.2010, 10:50 Uhr
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Raucher sollen rauchen so viel sie wollen. Sie sollen nur niemanden damit stören. Ich denke diese Forderung ist absolut gerechtfertigt! 99% der Raucher nehmen keine Rücksicht auf andere, sei es im Restaurant oder an der Tramhaltestelle. Schade, dass wir jetzt deswegen diesen ganzen Schwall an Gesetzen aufgleisen müssen. Antworten


Gerhard Engler

28.01.2010, 10:49 Uhr
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Bevor alle Raucher ihren Protest anmelden: Es ist immer noch erlaubt in der eigenen Wohnung und unter freiem Himmel zu rauchen. Von einem umfassenden Rauchverbot kann nicht die Rede sein. Es werden also weiterhin täglich Millionen von Zigarettenstummeln auf Strassen, Plätzen, Kinderspielplätzen etc. landen und der Steuerzahler wird für deren Beseitigung aufkommen. Antworten


Fritz Liebig

28.01.2010, 10:42 Uhr
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Das ist ja Klasse! Den Menschen werden immer mehr Fesseln angelegt. Für alles und nichts Gesetze schaffen, anstatt an die Vernunft zu glauben. Schrecklich, wie wir uns auf der Welt mehr und mehr reglementieren. Antworten


pirmin meier

28.01.2010, 10:40 Uhr
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Leonardo Conti, aus dem Tessin stammender NS-Reichsgesundheitsführer, wollte nach dem "Endsieg" das Rauchen definitiv abstellen. Bin selber Nichtraucher, gäbe jedoch viel für ein Gespräch mit Helmut Schmidt. Lieber damit ein Promille meiner Lebenszeit weniger lang leben als Zeitgenosse der sauertöpfischen Gesundheitsfanatiker zu sein. Hermann Burger beschrieb Zigarrenrauchen als antidepressiv. Antworten


Alain Burlet

28.01.2010, 10:35 Uhr
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Weder gerochen, noch gesehen und noch gespürt? Dann sollte das gleiche auch für Autoabgase herrschen. Viele Leute leiden unter Atemschwierigkeiten oder fühlen sich wegen Abgasen gestört. Antworten


Giacomo Maggio

28.01.2010, 10:33 Uhr
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Die EU ist eine wirklich phänomenale Organisation. Die Raucher und hier insbesondere die prominenten Raucher an den Pranger stellen zu lassen und gleichzeitig in Osteuropa Millionen Euro Subventionen für den Anbau von Tabak zu zahlen, erhöht die Glaubwürdigkeit unendlich. Gleichzeitig auch noch Millionen Euro gegen das Rauchen zu investieren, das ist ein Meisterstück der Verlogenheit. Antworten


Peter Bühler

28.01.2010, 10:31 Uhr
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"Raucherpolizei","rigorosen und zügigen Massnahmen","grösstmögliche öffentliche Aufmerksamkeit","sanfte Einführungsphase","unangemeldete Kontrollen".Das Vokabular (und die Vorgehensweise) scheinen direkt aus Handbüchern der Stasi ubernommen worden zu sein.Schön das die EU-Politiker für einmal offen zeigen,wie ihrer Meinung nach das Recht durchgesetzt werden soll.Heute sind es die Raucher,morgen... Antworten


Martin Mayer

28.01.2010, 10:22 Uhr
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Die EU sammelt wohl nicht gerade Punkte in der Bevölkerung - sage ich als Nichtraucher, der Rauch nicht mag. Aber diese absoluten und harten "Knüppel"-Gesetze erinnern nicht an eine freie Gesellschaft, sondern eher an eine Zentralregierung, welche die Bürger direkt steuert und kontrolliert (und nicht umgekehrt, wie es sein sollte!). Es erinnert ein bisschen an China, da wird auch überall bestimmt. Antworten


Roberto Gardin

28.01.2010, 10:21 Uhr
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Es ist schon deprimierend, dass ein so hochintelligenter Mann wie Helmut Schmidt es auch im Verlaufe eines so langen Lebens nicht geschafft hat, sich von dieser Sucht zu befreien. Intelligenz und Weisheit sind zwei völlig verschiedene Dinge, wie man wieder einmal sieht. Antworten


Peter Huber

28.01.2010, 10:19 Uhr
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Unglaublich diese Hetzkampagne! Und wann sind die Dicken dran? Die Hamburger Esser? Die, die nicht Sport treibend? Die Autofahrer?...Die Juden...? Wann gibts die ersten Hinrichtungen? Was soll das ganze? Ist das ein Versuchsballon um zu testen wie man die Diktatur einführen kann? Als erstes muss man dem Bürger alltägliche Sachen verbieten und mit Strafen bedrohen... ganz einfach der Mechanismus... Antworten


Danni Stufer

28.01.2010, 10:18 Uhr
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Wird auch langsam Zeit, ist schliesslich leichter, fürs Rauchen rauszugehen als fürs Atmen. Wenn ich jemandem grundlos auf den Kopf haue, werde ich bestraft, töte ich langsam aber sicher meine Mitmenschen mit Passivrauch kommt das pervertierte Toleranz-Geschwafel. Antworten


Daniel Fässler

28.01.2010, 10:16 Uhr
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Die Gesunheitsfaschisten auf dem Vormarsch. Echt armselig. Verlangt 20Euro pro Päckli und die Leute hören auf zu rauchen, aber nein, eine Raucher-Gestapo muss her.... Antworten


Urs Meier

28.01.2010, 10:15 Uhr
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Richtig so! Es wird höchste Zeit dass in der Schweiz endlich auch mal was in die Richtung passiert. Bitte lass es endlich mal Mai werden.. Antworten


Thomas Meyer

28.01.2010, 10:12 Uhr
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Ich freue mich über diesen Wandel hin zum Gesunden und Heilen. Antworten



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