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Murdoch für tot erklärt

Aktualisiert am 19.07.2011 2 Kommentare

Die Hackergruppe Lulz Security hat die Internetseite der britischen Boulevardzeitung «Sun» geknackt. In einer Falschmeldung wurde der Tod von Medienmogul Rupert Murdoch verkündet.

Werk der Hacker: Screenshot der Falschmeldung bei «The Sun». (Bild: Keystone )

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Rupert Murdoch: Skandal um einen Medienmogul

Rupert Murdoch: Skandal um einen Medienmogul
Bespitzelung,Bestechung und Justizbehinderung: Die Verstrickungen zwischen der Politik und dem Medienkonzern News International beschäftigen Grossbritannien.

Die Zeitung «Sun» löschte den Eintrag, wonach der 80-Jährige Rupert Murdoch tot in seinem Garten aufgefunden wurde, kurz nach der Veröffentlichung am Montagabend. Die «Sun» gehört wie das inzwischen eingestellte Skandalblatt «News of the World» zum britischen Murdoch-Ableger News International.

Besucher der Internetseite wurden auf die Seite von Lulz Security beim Kurznachrichtendienst Twitter weitergeleitet, wo sich die Hacker zu der Attacke bekannten und weitere Aktionen ankündigten. «Diese Geschichte ist nur die Phase Eins», hiess es in einer Nachricht. Eine Sprecherin von News International sagte, die britische Zeitungsgruppe habe Kenntnis von dem Onlineangriff.

Lulz Security hatte in den vergangenen Wochen nach eigenen Angaben die Internetseiten von Unternehmen wie Sony und Nintendo, aber auch den US-Senat und den US-Geheimdienst CIA angegriffen. Ende Juni gab die Gruppe ursprünglich das Ende ihrer Aktionen bekannt. (bru/sda)

Erstellt: 19.07.2011, 12:27 Uhr

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2 Kommentare

Morten Lupers

19.07.2011, 13:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Murdoch hat es ja zu seinem Geschäftsmodell erhoben, in seinen Blättern ausgemachten Hafenkäse abzudrucken. Damit verdient er ja sein Geld. Für einmal ist es halt eine Unwahrheit über ihn selber. Soll er mal ein bisschen von seiner eigenen Medizin kosten. Er soll froh sein, dass nicht noch Nacktbilder seiner Grossmutter mit aufgeschaltet wurden. Antworten


Pat 'Vinzi' Merz

19.07.2011, 14:54 Uhr
Melden

Mir fällt eigentlich bei dieser Schlagzeile nur auf, dass auch die Hacker offensichtlich über kein grammatikalisch korrektes Englisch verfügen .... Antworten



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