Muslimin verweigerte den Scanner – kein Flug
Anschlag Detroit
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Der Vorfall ereignete sich am Flughafen Manchester. Zwei Frauen muslimischen Glaubens hatten Tickets für einen Flug nach Islamabad, die pakistanische Hauptstadt, gebucht. Wie die Onlinesite des britischen «Telegraph» berichtet, wurden sie nach dem Zufallsprinzip für die Ganzkörperkontrolle im Scanner ausgewählt. Eine der beiden Frauen habe dies aus religiösen Gründen abgelehnt, die zweite aus medizinischen. Laut einer Direktive der Regierung sei den Sicherheitsbehörden nichts anderes übriggeblieben, als den beiden die Besteigung der Maschine zu verweigern.
Laut dem Bericht sei das vermutlich der erste solche Fall in Grossbritannien. Bis jetzt seien rund 15'000 solcher Kontrollen ohne grössere Zwischenfälle durchgeführt worden. Verschiedene europäische Länder hatten nach dem verhinderten Anschlag auf ein in Detroit landendes Flugzeug mit Nachdruck das Ganzkörperscanning an Flughäfen eingeführt. Darunter Grossbritannien und Deutschland.
Schweiz zurückhaltend
Auch in der Schweiz gab es eine heftige Diskussion über den Einsatz von Scannern. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) sprach sich für eine europaweite Einführung der Scanner aus. Bazl-Sprecher Daniel Göring: «Der Körperscanner ist ein wirkungsvolles Werkzeug.» Noch aber ist es hierzulande nicht soweit. (cpm)
Erstellt: 03.03.2010, 15:20 Uhr




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