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«No Berlusconi Day»: Massenproteste in Rom
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Die Demonstranten folgten dem Aufruf einer Gruppe regierungskritischer Blogger auf der Internet-Plattform Facebook, die seit zwei Monaten zu einem «No Berlusconi Day» mobilisierten. Die Menge trug – in Form von Schals, T-Shirts oder Pullovern – überwiegend lila, nach Aussage der Blogger «die einzige von den traditionellen Parteien übrig gelassene Farbe».
Gewerkschaften und linke Organisationen sowie die oppositionelle Partei Italien der Werte des früheren Anti-Korruptionsermittlers und Ministers Antonio Di Pietro unterstützten den Protestmarsch. Unter den Demonstranten waren neben zahlreichen Mitgliedern der Demokratischen Partei auch deren frühere Ministerin Rosy Bindi.
Vorwürfe wegen Zeugenbestechung und Steuerbetrug
Die Führung dieser grössten Oppositionspartei hatte allerdings nicht zu dem Protest aufgerufen. Di Pietro wandte sich in einer Rede gegen den «grossen Medien-, Wahl-, Politik- und Justizschwindel der Regierung Berlusconi».
Viele Spruchbänder und Plakate der Demonstranten bezogen sich auf Berlusconis Auseinandersetzungen mit der Justiz. Der Regierungschef muss sich in zwei Verfahren vor Gericht verantworten. In dem einen geht es um Zeugenbestechung, im anderen um Steuerbetrug.
«Berlusconi, tritt zurück und akzeptiere, verurteilt zu werden», hiess es auf einem grossen Transparent. Die Organisatoren des «No Berlusconi Day» sprachen von rund 350'000 Teilnehmern, laut Polizei waren es rund 90'000. Auch in Berlin, Paris, London oder Sydney gingen zahlreiche Menschen gegen Berlusconi auf die Strasse. (etr/sda)
Erstellt: 05.12.2009, 22:00 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



