Papst begnadigt Holocaust-Leugner: Zuger Bruderschaft erfreut – Juden besorgt
Aktualisiert am 25.01.2009 75 Kommentare
Superior der streng-konservativen Priesterbruderschaft Pius X.: Benard Fellay
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Interview mit Richard WIlliamson
Leugnet den Holocaust: Richard Williamson
.Die Schweizer Juden sind besorgt darüber, dass der britische Bischof Richard Williamson wieder der katholischen Kirche angehören soll. Der Vatikan würde mit der Aufhebung seiner Exkommunikation revisionistische Meinungen «symbolisch decken». Bei einem solch symbolischen Akt wie der Aufhebung der Exkommunikation dürfe die katholische Kirche revisionistische Äusserungen nicht einfach ignorieren, sagte Sabine Simkhovitch- Dreyfus, Vize-Präsidentin des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, auf Anfrage.
Es sei beunruhigend, wenn der Wille zur Einheit der Kirche zu einer Banalisierung solcher Äusserungen führe. Bischof Williamson hatte jüngst öffentlich die Existenz von Gaskammern in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten geleugnet. Nun läuft ein Verfahren gegen ihn. «Die Beziehungen zwischen Juden und Christen sind sensibel», sagte Simkhovitch-Dreyfus weiter. Ein solches Vorgehen des Vatikans könne die Wiederannäherung der beiden Religionen möglicherweise beeinträchtigen.
Priesterbruderschaft dankt dem Papst
Die in Menzingen (ZG) ansässige Priesterbruderschaft Pius X. hat dem Papst am Samstag ihre Dankbarkeit für die Annullation der Exkommunikation gegen vier von Marcel Lefebvre 1988 geweihten fundamentalistischen Bischöfen ausgedrückt. Sie erwarte viel von den Gesprächen mit dem Heiligen Stuhl. Die Annullation der Exkommunikation sei über die Priesterbruderschaft hinaus für die gesamte Kirche eine Wohltat, teilte Benard Fellay, einer der Bischöfe und der Superior der Bruderschaft, in einem Communiqué mit.
Die Bruderschaft wolle Papst Benedikt XVI. bei der Lösung der immer grösseren Krise in der katholischen Welt helfen, welche Papst Johannes Paul II. einst als «stillen Abfall vom Glauben» bezeichnet hatte, heisst es in dem Schreiben weiter. Die vom Vatikan als nötig befundenen Gespräche seien zu begrüssen. Dabei könne die Bruderschaft ihre grundsätzlichen Bedenken vorbringen, welche dem Zerwürfnis mit der offiziellen katholischen Kirche zugrunde liegen, hiess es. Die Priesterbruderschaft unterhält in Ecône VS ein Priesterseminar.
Holocaust-Leugner Williamson
Das am Samstag veröffentlichte Dekret des Papstes hebt die Exkommunikation der Bischöfe Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galaretta auf. Der Brite Richard Williamson fiel in der Vergangenheit als Holocaust-Leugner auf. In einem Interview mit einem schwedischen Fernsehsender sagte er, er denke dass 200'000 bis 300'000 Juden in den Konzentrationslagern der deutschen Nationalsozialisten starben, «aber nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern».
Im Jahr 1988 war eine Einigung zwischen der Priesterbruderschaft Pius X. und dem damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., geplatzt, der «Dissident» Lefebvre weihte die vier Personen trotz der Warnungen des Vatikans zu Bischöfen. Lefebvre und die Geweihten wurden daraufhin exkommuniziert.
Schweizer Bischöfe sehen Weg zur Versöhnung
Die Schweizer Bischofskonferenz sieht in der Aufhebung der Exkommunikation von vier traditionalistischen Bischöfen der Ecône-Bewegung den Weg zur Überwindung der Spaltung offen. Das teilte ihr Präsident, Bischof Kurt Koch, mit. Die Spaltung habe Erzbischof Marcel Lefebvre mit der eigenmächtigen Weihe dieser Würdenträger 1988 verursacht. Papst Benedikt XVI. sei jetzt den Anliegen der von Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft Pius X. aus eigenem Antrieb weit entgegengekommen, heisst es in der von Koch unterzeichneten Stellungnahme. Diesen Schritt habe der Pontifex durch die Zulassung der tridentinischen Messe in lateinischer Sprache als ausserordentliche Form des Messritus getan.
Der Bischof und Bruderschaftsleiter, der Schweizer Bernard Fellay, habe den Heiligen Vater in seinem und im Namen der drei anderen von Lefebvre geweihten Bischöfe um Aufhebung der Exkommunikation gebeten. In dem Brief versichere Fellay auch, das Lehramt der Kirche und den Primat des Papstes anzuerkennen, heisst es im Communiqué. Nun biete der Papst die Hand zur Versöhnung. Das Dekret der Bischofskongregation hebe hervor, dass weiter Schritte zur vollen Einheit der Bruderschaft und der katholischen Kirche nötig seien.
Papst Benedikt XVI. habe seine Entscheidung getroffen, weil er nach der Anerkennung des Lehramts und der päpstlichen Autorität Chancen sehe, die verbindliche Annahme des Zweiten Vatikanischen Konzils zu einem guten Ende zu bringen. Auf diese Weise soll die Versöhnung auf Grundlage des gemeinsamen Glaubens ihren Ausdruck finden. Er hoffe und bete dafür, teilte Bischof Koch mit. (bru/vin/sda/)
Erstellt: 25.01.2009, 07:03 Uhr
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75 Kommentare
Manche Jahre grossen Zweifelns - soll ich - soll ich doch nicht - soll ich? Jetzt hat's mir den "Deckel glüpft" und der Superior persönlich mit seiner Quasi-Anerkennung eines vollamtlichen Holocaustleugners hat mich über-zeugt - ich trete aus. stephan odermatt Antworten
@ Harald Baumann Dieser Mann ist wirklich mutig. Sich gegen bewiesenen Fakten die mio Menschen Zeitgleich miterlebt haben in den Medien zu äussern ohne rot zu werden ist doch wirklich mutig. In der Demokratie darf jeder so verrückt sein wie es ihm passt. Aber dies an die grosse Glocke zu hängen muss man ja auch nicht unbedingt. Antworten
Ich bin wieder einmal mehr in meinem protestantischen Glauben bestärkt worden,wie damals Martin Luther am Reichstag von Worms:"Mein Gewissen ist gebunden in Gottes Wort..." und nicht in irgendeinem päpstlichen Dekret oder einer theatralischen Umarmungsgeste.. Antworten
Hut ab vor dem Mut Richard Williams'. Während die allermeisten Geschichtsverdreher und obrigkeitsgläubigen Nichtdenker zwar nichts wissen und "allgemein Anerkanntes" einfach nachplappern, getraut sich dieser Geistliche eine andere und sehr plausible Meinung öffentlich zu vertreten. Fast hätte ich als Konfessionsloser Lust in die katholische Kirche einzutreten. Antworten
Benedikt XVI hat das Herzensanliegen die Traditionalisten wieder in die r.kath. Kirche zu integrieren, das ist verständlich. Dass es sich bei etlichen, dieser Traditionalisten aber nicht um Konservative Gläubige, sondern um gemeingefährliche Kräfte handelt, scheint er zu verdrängen. Nur Gottlose können den Holocaust leugnen. Wer so mit der Vergangenheit umgeht ist eine Gefahr für den Glauben. Antworten
Dieser Papst ist ein Heuchler. Er baut seinen bereits jetzt inqusitorischen Laden in eine mittelalterliche, fundamentalistische Sekte zurück. Dass er einen Holcoaust-Leugner und Bischof rehabilitiert, ist die logische Folge. Aus diesem Laden muss man in Millionen austreten. Diese feinen Brüder merken erst was, wenn ihnen die Steine ihrer Paläste mangels Geld für Renovationen auf den Kopf donnern. Antworten
Und fuer das muessen wir sogar als Nicht-Katholiken Kirchen-Gesellschafts-Steuer zahlen. Wir sind nun alle Verbrecher da wir eine Shoa-Verneinende Organisation uenterstuezen! Es ist Zeit auch mit diesen alten Zopf ein Ende zu machen. PS: ich erwarte natuerlich das dieser Herr nunmehr angeklagt wird: es handelt sich ja um einen Offizial-Delikt, oder? Antworten
Wieder ein Beweis dafür dass man die "weltliche" von Menschen geschaffene Institution Kirche abschaffen sollte. Ueberhaupt ist Religion total unnötig. Religion ist nur was für schwache Menschen die sonst im Leben nichts hinkriegen würden. Es lebe die Vernunft! Antworten
Dieser Papst ist erhlich und transparent: Die Rueckbesinnung auf ueberwunden geglaubtes, wie die tridentinische Messe mit der Bitte um die Bekehrung der infedilis Juden sowie die Reintegration der Bruderschaft Pius X ist ihm wichtiger als der Dialog und Demut vor den Opfern der Grauel seines deutschen Volkes. Ist es so abwegig zu sagen die katholische Kirche sei von Grund aus antisemitisch? Antworten
Wann merken die Katholiken endlich, dass sie einem sehr fehlbaren u."menschlichen" Papst Ehre zollen? Diesem gehts doch nie um die Sache, für die er eigentlich gewählt wurde, sondern um Macht u. Unterdrückung seiner Schafe. Und nur wegen der letzten Oelung den Katholizismus zu rechtfertigen - ich weiss nicht. Jedenfalls sterben Protestanten ebenso geschmiert wie die Katholiken, auch ohne Oelung Antworten
Ich meinte (wie so viele auch) schon kurz nach dem Amtsantritt Herr Ratzingers, dass dieser ein Papst der Boulevardzeitungen wird. Leider wurde ich schon bald eines Besseren belehrt: dieser Papst wurde offensichtlich nie richtig "entnazifiziert." Antworten
Schweizer Bischöfe sind glücklich? Hat niemand untersucht was Hr Williamson für ein 'fruitcake' ist. Solche Leute dürfen einfach den Mund nicht aufmachen in der Oeffentlichkeit. Schickt ihn in ein geschlossenes Kloster- er kann dort nachdenken, Busse tun. Schockierend dass die Kirche nicht mehr Vernunft und Feingefühl zeigt- oder Juden zählen nicht? Anti-semitismus nicht das 1. Mal in der Kirche Antworten
Dass der Papst die Lefèbristen wieder ins Boot geholt hat , kann ich zur Not nachvollziehen.Leider hat er es unterlassen, sich von dem Leugner Williamson zu distanzieren, den hätte er ja auschliesssen können. Als Schweizer Katholik schäme ich mich über das statement der romhörigen CH Bischöfe, denen es an Rückgrat fehlt, ihre Meinung zu diesem kapitalen faux-pas des Papstes zu äussern.Traurig Antworten
Dem Papst fehlt der Durchblick, nicht nur in Nazi-Fragen. Das er die Exkommunikation aufhebt ist eine Sache. Dass er Bischoff Williamson weiter lehren lässt ist eine andere. Williamson sollten alle Titel aberkannt werden und als normaler Mönch in ein Kloster gesteckt werden, dort kann er vor sich hin blabbern was er will ohne Schaden anurichten Antworten
Nach der ersten Empörung über die päpstliche Begnadigung eines Holocaust-Leugners, die noch grössere Empörung über den Stil der Tagi. Der Bischof Williamson ist nicht für sein verzerrtes Geschichtsbild exkommuniziert worden, also kann er auch nicht für seine Holocaust-Lüge "begnadigt" worden sein. Den Papst journalistisch in die Ecke der Holocaust-Leugner zu stellen ist schlichtwegs primitiv. Antworten
Mir fehlen die Worte. Die Unterstützung eines Holocaust-Leugners erinnert mich in erster Linie an die Kollaberation mit General Franco (Spanien). Es wäre an der Zeit, dass der Vatikan die Zeit des Faschismus in Europa endlich geschichtlich aufarbeitet. Antworten
Nach dem Schw. Strafgesetzbuch wird das Leugnen eines Völkermordes (Art 261bis) mit Gefängnis bis zu 3 Jahren geahndet.Dies gilt nicht nur für den Holocoust,sondern auch für den Genozid an den Indianern.Es scheint noch viele zu geben,die sich dessen nicht bewusst sind.Wer hat endlich den Mut,auch Leute anzuzeigen,die dieses grösste Verbrechen in der jüngeren Geschichte leugnen,anzuzeigen. Antworten
Ich rate den venunftgemäss, d.h. logisch d e n k e n d e n Katholiken, aus der römisch orientierten katholischen Kirche auszutreten und die religiöse Geborgenheit bei der Alt-, dh. C H R I S T katholischen Gemeinschaft zu suchen. Wie schrieb doch C.F. Meyer über den Augustinermönch Martin Luther: Ein Deutscher kam nach Rom und wurde klug (Huttens letzte Tage). Antworten
An muslimischen Demonstrationen im Abendland sehen wir solche Dinge regelmässig. Das letzte Mal in Bern sogar mit Teilnahme unserer linken Politiker. Wenn sogar unsere Medien und Politiker da jedesmal verzeihen (ausser es wäre die SVP), weshalb sollte der religiös dazu verpflichtete Papst das nicht tun? Antworten
Es gibt eben Leute, die brauchen die Religion und den Glauben (ob jetzt Christen, Budhisten oder Islamisten). Das jemandem abzusprechen ist unterste Schublade. Allerdings gibt es im Namen der Religion Entscheide, die nicht nachvollziehbar sind. Dieser ist einer. Einziger Trost, Nichtgläubige und Gläubige sind genaus so fehlhaft. Antworten
Frau Heeb: ich habe nichts gegen die Bruderschaft- aber einen Holocaust- Verleugner zu begnadigen geht zu weit. Der Williamson soll in die Schule gehen, sich entschuldigen- da predigt der Papstes von Nächstenliebe und Verständnis für andere Religionen, jetzt kommt er mit einem solchen faux-pas und bringt uns wieder ins tiefste Mittelalter-zuerst hat er die Muslims beleidigt, jetzt die Juden.... Antworten
Mein Gott. Die Priesterbruderschaft Pius X. soll die Katholiken wieder zum richtigen Glauben bringen.Besuchen sie einmal einen Gottesdienst dieser Strenggläubigen und dann geht Ihnen ein Licht auf.Sie führen ihre privaten Schulen und sorgen schon lange für papsttreuen Nachwuchs. Also ist es logisch, dass der Papst sie mit offenen Armen wieder zurückholt. Antworten
Schon wieder eine Diskussion um des Kaisers Bart, wo wir alle doch keinen Kaiser brauchen. Wacht auf und erkennt endlich, dass alle Religionssysteme selbstgewählte Gefängnisse sind, die uns davon abhalten sollen zu erkennen, wer wir wirklich sind. Jammern und Schuldzuweisungen scheinen des Menschen höchste Ideale zu sein. Tut endlich das, was Ihr in Eurem Innersten als richtig empfindet! Antworten
Es ist unter vielen anderen Dingen, wieder einmal sehr bedauerlich was diese Altherrenriege für einen Stuss von sich gibt. Wer aber von sich selbst behauptet unfehlbar zu sein, kann wirklich ungestraft jeden Blödsinn raus lassen. Darum bitte, nicht ernst nehmen. Es ist nur noch ein in sich geschlossener Club der Besserwisser mit grosser Zukunftsangst, weil sie selbst kein Vertrauen in Gott haben. Antworten
Johannes XIII. war der Papst, der die Christen naeher zu bringen versuchte. Seit seinem Hinschied sind wir leider wieder ins Mittelalter zurueckgekehrt. Hat der Papst noch das Recht sich 'Heiliger Vater' nennen zu lassen ? Muss er wirklich wieder provozieren ? So gehen Leute vom Katholizismus weg. Man muss sich nicht mehr fragen, bei solchem Tun. War sicher keine Eingebung Gottes !!! Antworten
Normalsterbliche werden verhaftet, wenn sie öffentlich den Holocaust leugnen. Frage 1) Worin besteht der Unterschied zwischen Holocaust-Leugnen und das Holocaust-Leugnen anerkennend zu begnadigen? Frage 2) Ist der Papst normalsterblich? Frage 3) Hat der Papst etwa Sonderstatus? Wenn Frage 2 mit NEIN und/oder Frage 3 mit JA beantwortet werden soll/kann, bin ich wohl im falschen Film. Antworten
In Kürze werden sich die sogenannt "progressiven oder Reform-Katholiken" distanzieren von den Aussagen/ Handlungen des Papstes, der Bischöfe usw. So einfach geht das nicht mehr, wer nicht austritt ist Teil dieses Organisation, macht sich mitschuldig! Und: Minderjährige dürfen nicht mehr eine religiösen Gemeinschaft zugeführt und deren Ideologie aufoktroyiert werden + kein Religionsunterricht mehr Antworten
Schweizer Bischöfe sehen Weg zur Versöhnung? Das ist kein Weg zur Versöhnung. Jeder kann sich selbst das oben verlinkte Interview anhören. Der Holocaust ist geschichtlich bestens dokumentiert, untersucht. Es gibt keine Zweifel, was stattgefunden hat, in in welchem Ausmass. Sieht so Versöhnung aus? Innerhalb der Katholiken wohl eher nicht und sicher nicht mit den Juden. Unverständlich, das alles! Antworten
Als praktizierender Katholik kann ich Urs Schwaller nur zustimmen: hoffentlich versteht der Mann mehr von Theologie als von Geschichte. Aus einem kirchlichen Standpunkt ist der Schritt des Papstes sehr zu begrüssen. Gerade er als Deutscher und Bayer - mit Dachau vor der Tür - hat bezüglich des Holocausts sicherlich seine eigenen Ansichten. Man darf gespannt abwarten, wie er mit Williamson umgeht. Antworten
Lieber Pius Müller. Lieber eine schöne Prada-Tasche - als eine durch die Institution kath. Kirche pervertierte "Letzte Oelung". Ich weiss aber, dass es sehr wohl anständige, selbstlose, die Nöte der Menschen erkennende, Priester gibt. Diese Bemerkung steht im Zusammenhang mit dem pervertierten Schreiben der "Priesterbrüderschaft Pius X." an den Papst. Antworten
bei dieser römisch-katholische kirche, solchen bischöfen und so einem papst, erstaunt es wenig, dass sich im schönen, römisch-katholischen wallis, rechtsradikale so zusammenrotten können...! das urteil der walliser straf-richter wird mit spannung erwartet, die "rundschau"-sendung des "schweizer fernsehen" wird hoffentlich darüber berichten. meine forderung: subito rückzug der schweizer garde...! Antworten
1945, gleich nach Ende des II. Weltkrieges hat uns Studenten ein katholischer Pfarrer, der in den KZ-Lagern Buchenwald und Dachau war, erzaehlt, was er alles erlebt hat. Und nun kommt ein Bischof daher, der alles leugnet, obwohl die Vergasungen wirklich erfolgten. Ich kann weder Bischof Koch, die Bruderschaft in Menzingen, noch den Papst verstehen. Alles Luegner, so entfremden sie die Glaeubigen. Antworten
Das Interview mit Richard Williamson. Die "Priesterbrüderschaft Pius X." dankt dem Papst, dass er die Exkommunikation rückgängig gemacht hat. Das genügt. Ich fordere, dass die "Priesterbrüderschaft Pius X." in der Schweiz verboten wird (Rassismusgesetz). Und, dass unsere Aussenministerin dringend in dieser Causa aktiv wird! Antworten
Der Entscheid des Vatikans verwundert nicht. Die offizielle kath. Kirche war schon immer für unglaublich schlechte, gottlose Geschichten verantwortlich: Kreuzzüge, Mittelalter/Inquisation, Mithilfe im Holocaust, Aidsdrame in Afrika wegen Kondom-Verbot, etc. Der Vatikan und seine verborten, rückständigen und menschenverachtenden Würdenträger sind ein Skandal und eine Gefahr für den Frieden.. Antworten
So so, Pius Müller... Prada: Wer tatsächlich heiss auf teure Designermode ist, ist Papst Benedikt XVI selber: Prada Schuhe, Serengeti-Bushnell Sonnenbrille ( http://www.focus.de/politik/ausland/papst/vatikan-mode_aid_108157.html ) - Papst und Jesus in einem Atemzug?... das wäre wie wenn Ché-Guevara in einem RollsRoyce daherkäme! Antworten
ich trete hiermit öffentlich aus der katholischen Kirche aus- der deutsche Papst unterstützt Holocaust Verleugner- wie tief kann ein Geistlicher sinken? Nach all den Skandalen der letzten Jahre kann es sich die Kirche wirklich nicht leisten noch weiterhin so weltfremd und verknorzt zu denken. Antworten
Warum die grosse Wut? Wenn jemand behauptet es gebe die Schweiz nicht dann ist er zu bedauern und zu behandeln. Dieser arme Mann bestreitet offensichtliche Fakten die mio von Leuten miterlebt haben. Solch einem Mann drücke ich mein Mitleid herzlichst aus. Ich hoffe er versteht von Theologie und Glauben etwas mehr als von Geschichte. Antworten
Wieviel Unsinn und Halbwahrheiten hier geschrieben werden ist erschreckend, da hilft bei den Meisten wirklich nur aus der Kirche austreten. Erinnert euch einfach daran, dass man Beistand oder die letzte Oelung nicht aus dem Quelle-Versand bestellen kann. Mit dem gesparten Geld der Kirchensteuer könnt ihr euch eine schöne Prada-Tasche kaufen--Dämliche Leute gibt's ja en masse. Antworten
P.S.: Gewusst? Papst Johannes Paul II hätte mit seiner Parkinsonerkrankung vielleicht noch Jahre weiterleben können. Er starb offiziell (Vatikan) an der "plötzlichen Unterlassung künstlicher Ernährung". Das erklärt weshalb er MEDIENSPEKTAKELGERECHT zum (nicht Gott-)gegebenen Zeitpunkt verstarb... Naja, schon der Papst Johannes Paul I starb ja vermutlich zu einem (nicht Gott-)gegebenen Zeitpunkt. Antworten
Hier zeigt der Paps wie fehlbar doch auch die katholisch Kirche ist. Entweder war die Exkommunikation eine Fehlentscheidung oder dann die jetzige Rückgängigmachung! Die kaholische Kirche zeigt auf wie fehlbar auch sie ist! Uns.. wie steht es mit dem Holokostleugner...??? Antworten
Die katholische Kirche driftet schon lange in den theokratischen Faschismus ab. Genauso wie andere religiöse Fundamentalisten. Ein Grund mehr aus diesem Verein auszutreten und deren Einfluss in der Welt zu bekämpfen. Es zeichnet die religiösen Fundamentalisten aus, dass sie immer die einzige Wahrheit besitzen. Antworten
Holocaust Lügner als Bischöfe in unserer katholischen Kirche, welche die hohen Weihen erhalten sollen, für mich inakzeptabel. Meine Frau, vor 3 Tagen im besten Alter an Krebs verstorben, wurde nie in den 7 Jahren Leidenszeit von einem Pfarrer in unserer Gemeinde besucht. Mein Entschluss: Austritt aus diesem verlogenen Machtgebilde. Antworten
Der Vatikan ist eben eine Diktatur (keine Gewaltentrennung) mit dem Papst als Diktator. Der Vatikan ist auch der einzige europäische Staat, der die Menschenrechtsabkommen nicht unterzeichnet hat. So verwundert es nicht, dass der Vatikan der erste und für viele Jahre einzige Staat war, der die abscheuliche Franco-Diktatur offiziell anerkannte... - Mein Tipp: Erst denken, dann glauben! Antworten
Was dieser Papst noch alles ändert ist beängstigend. Ein Rückschritt ins Mittelalter. Er kristisiert Obama wegen dessen Eintreten für die Abtreibung. Anderseits rehabilitiert er einen Holocaust-Leugner. Benedikt glaubt, seine Meinung der ganzen Welt aufzwingen zu können. Dass wir eine Trennung von Staat und Kirche haben, ist scheinbar noch nicht in sein Bewusstsein getreten. Antworten
das timing für diese 'Versöhnung' ist perfekt- anti-Israel Presse und Demonstrationen- ein deutscher Papst der Geistliche unterstützt die den Holocaust verleugnen- wann wird die Kirche endlich gescheiter? Hat man seit der Inquisition nichts gelernt- einen Schuh für den Papst! Antworten
Joseph Ratzinger scheint sich seiner HJ-Vergangenheit erinnert zu haben als er diesen geistigen Erguss produzierte. Weiter scheint Ratzinger nicht müde zu sein gegen Homosexuelle Hass zu schüren und die Freiheit der Frau auf Abtreibung zu verfluchen. Eine merkwürdige Person, dieser Chef de l'église catholice. Antworten
Dass der erzkonservative Ratzfatz in Rom auch Holocost-Leugner wieder in seinen Reihen aufnimmt, passt zur Gesinnung dieses absolut unnötigen, selbstherrlichen Trachtenvereins. Milionen von Aidskranken in Afrika sind ebenfalls nur quantite négligable wie Millionen von hingerichteten Juden im 2. Weltkrieg. Als nächstes wird noch Pius d. 12., der Feigling des 20. Jahrhunderts, heilig gesprochen Antworten
Was der Papst hier tut, ist absolut nicht nachvollziehbar. Es ist ein Schlag ins Gesicht aller Juden – und aller progressiven Katholiken. Austreten aus dieser Kirche! Sie wird immer irrer und bizarrer, auch wenn noch immer "gute" Leute darin sind. Aber kann man in einer Kirche sein, die ein faschoider Bischof wieder zurück ins Boot holt? Mir kommt das... Antworten
Von diesem deutschen Papst, der Scheinheiligkeit in Person, kann man Nichts anderes erwarten: Einerseits eine Verurteilung von Obama als Mörder für dessen liberale Haltung in Abtreibungsfragen, anderseits eine Amnestie für Holocaustleugner, welche in die offenen Arme der katholischen Kirche zurückkehren. Damit disqualifiziert sich Benedikt zum braunen Brückenbomber. Tretet aus aus diesem Verein! Antworten
Die Priesterbruderschaft in Menzingen dankt dem Papst und beweist, dass sie auch zu den Luegnern gehoert. Es ist erwiesene Tatsache, dass Juden, wie auch Christen in den Gaskammern umgebracht wurden. Es war ja schon frueher so, dass man Hitler noch half. Papst Pius der XII. war Nuntius in Berlin z..Z.Hitlers, weihte dann als Papst Mussolinis Kanonen. Ich bin enttaeuscht und glaube Rom nichts mehr. Antworten
eigentlich sollte dieser deutsche papst, speziell im zusammenhang mit dem holocaust, nicht so erschreckend unsensibel agieren und reagieren. die römisch katholische kirche hat während des 2. weltkrieges, im zusammenhang mit dem holocaust, eine unheilige rolle gespielt, das bleibt so. sicherlich werden zahlreiche christen, wegen des papstes und den priesterbrüdern von menzingen, beschämt sein. Antworten
Holocaust Leugner begnadigen. Barack Obama verurteilen weil er Gesetze, die ins 12. Jahrhundert gehören, aufgehoben hat. Das passt super zusammen. Im Zeichen der katholischen Kirche wurden tausende gefoltert und getötet. Unter Bush mit dem Segen der katholischen Kirche Kriege geführt. . Wann wird diese Machtzentrale entmachtet? Dieser elitäre Herrenverein in die Schranken gewiesen? Antworten
Die raffinierte Titelsetzung des Artikels weckt die irrige Assoziation, dass die Aufhebung der Exkommunikation gegen die vier Lefèbvre-Bischöfe in einem kausalen Zusammenhang mit der kürzlichen Gaskammer-Relativierung durch einen der Betroffenen stehe. Wer das heutige Dokument aus dem Vatikan im Wortlaut studiert, erkennt leicht, dass darin mit keinem Wort die NS-Judenvernichtung relativiert wird. Antworten
Höre und staune, der Papst begnadigt einen Bischof, der als Holocaust-Leugner bekannt ist. Was soll denn das Geschrei um ein Neonazi-Konzert im Wallis? Oder ist es etwa ein Unterschied, ob ein hochgestellter Geistlicher oder ein Normalo den Holocaust in Zweifel zieht? Antworten



marcel alfa
Zum Glück bin ich schon vor x Jahren aus diesem "Verein" ausgetreten. Und wen wundert es wirklich, was da wieder abgeht bei den "schein Heiligen"..? An der Spitze ein "EX-Nazi" die Reihen gefüllt mit "KInderschändern". Noch fragen? Antworten