Papst fordert das Ende des Blutvergiessens in Syrien

Papst Franziskus hat den Segen «Urbi et Orbi» gespendet. Und er ruft in seiner Weihnachtsbotschaft zu Frieden in aller Welt auf.

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Der Papst wendete sich in seiner Weihnachtsbotschaft an die Menschen aus der ganzen Welt. Zugleich gedachte er der Opfer von Krieg und Terror.

«Friede den Männern und Frauen im gemarterten Syrien, wo allzu viel Blut vergossen wurde», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag in seiner Ansprache von der Loggia des Petersdoms. «Friede denen, die einen geliebten Menschen verloren haben durch grausame Terrorakte, die im Herzen vieler Länder und Städte Angst und Tod gesät haben.»

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen

Er sprach auch vom fortwährenden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, vom Leid in verschiedenen Regionen Afrikas, «wo der Terrorismus sogar Kinder ausnutzt, um Schreckenstaten und Morde zu verüben», und den Spannungen in der Ostukraine. Der Papst erinnerte an die Vertriebenen, die Migranten und Flüchtlinge.

Die Botschaft des Papstes und der Segen «Urbi et Orbi» sind Höhepunkt der christlichen Weihnacht. Geschätzte 40 000 Menschen kamen in diesem Jahr, um den Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan mitzuerleben. Wegen verschärfter Sicherheitsvorkehrungen mussten sie in langen schlangen anstehen, bevor sie einen Blick auf den Papst auf dem Balkon des Petersdoms erhaschen konnten. (fal/sda)

Erstellt: 25.12.2016, 13:22 Uhr

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