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Peer Steinbrück und das «Du» der Genossen
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«Dieses Schulterklopfen, auch dieser automatische Duz-Ton in der SPD, das nervt mich schon ab und an», sagte Steinbrück in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». Der Politiker erklärte: «Nähe billige ich Ausgesuchten zu, denen ich vertraue. Ich bin nicht anbiedernd, schätze Distanz, bin als Gesprächspartner sicher nicht leicht zu nehmen.»
Der Bundestagsabgeordnete, der am Sonntag seinen 63. Geburtstag feiert und seit rund 40 Jahren SPD-Mitglied ist, nahm seine Partei aber vor dem Vorwurf der Humorlosigkeit in Schutz. Auf die Feststellung der Interviewerin Susanne Höll «In der SPD wird eher übelgenommen als gelacht» antwortete Steinbrück: «Das stimmt nicht. Ich nenne Ihnen einen Mann, mit dem ich sehr gut lachen kann, der Sinn für Humor hat und eine wunderbare Bildersprache: Frank-Walter Steinmeier.»
Er selbst lache herzhaft über dessen skurrile Bemerkungen, so Steinbrück. «Nicht selten mokiert er sich über sich selbst», sagte er. Auf die Frage, ob Altkanzler Helmut Schmidt witzig sei, antwortete er: «Ja. In Massen.» Sie könnten gut zusammen lachen: «Er hat dann jenen Gesichtsausdruck, der auch mir eigen ist, dieses sogenannte Haifischlachen.» (raa/ddp)
Erstellt: 09.01.2010, 16:08 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



