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Pius-Bruder: «Wir verkünden ewige Wahrheiten»

Franz Schmidberger, Mitbegründer der Pius-Bruderschaft, bezieht Stellung zur Holocaust-Leugnung seines Mitbruders Richard Williamson. Und er erklärt, warum die Kongregation die Religionsfreiheit ablehnt.

Pater Franz Schmidberger, Leiter der Pius-Bruderschaft in Deutschland, auf dem Weg zu einer Vorlesung. «Der moderne säkulare Staat», sagt er, «ist ein grosses Übel.» Es gelte zu missionieren.

Pater Franz Schmidberger, Leiter der Pius-Bruderschaft in Deutschland, auf dem Weg zu einer Vorlesung. «Der moderne säkulare Staat», sagt er, «ist ein grosses Übel.» Es gelte zu missionieren.
Bild: Keystone

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Franz Schmidberger

Pater Franz Schmidberger (62) ist deutscher Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Stuttgart. Er war einer der Gründungsväter der Pius-Bruderschaft und lange Jahre die rechte Hand von Alt-Erzbischof Marcel Lefebvre. Von 1983 bis 1994 stand der gelernte Mathematiker an der Spitze der weltweiten Bruderschaft und leitete sie als Generaloberer von der Schweiz aus. Ihm verdankt die Priesterbruderschaft ihre grosse Verbreitung. Heute zählt sie auf der ganzen Welt 600'000 Mitglieder und führt insgesamt sechs Priesterseminare und 80 Schulen. Die Bruderschaft finanziert sich vor allem durch Spenden.

Herr Pater Schmidberger, wie verstehen Sie Ihre Berufung in dieser Welt? Feiern Sie täglich die lateinische Messe?
Selbstverständlich zelebriere ich jeden Tag die Heilige Messe nach dem altehrwürdigen tridentinischen Ritus der Kirche. Ich sehe mich als Zeuge Jesu Christi und des Evangeliums, als Mann Gottes, der die ewigen Wahrheiten zu verkünden und die Menschen in den Glaubenswahrheiten zu unterrichten hat. Ich sehe mich als Mann des Gebetes, der die Sakramente spendet.

Freuen Sie sich über die Aufhebung der Exkommunikation der vier Lefebvre-Bischöfe?
Natürlich freuen wir uns. Schliesslich ist das eine Sache, die wir seit langem ersehnt haben, auf die wir auch lange hingearbeitet haben. Dieses Stigma der Exkommunikation, das uns ganz ungerechterweise getroffen hat, ist uns jetzt weggenommen worden. Ich würde allerdings eher von einer Normalisierung als von einer Versöhnung mit Rom sprechen, weil wir ja nie ausserhalb der Kirche gestanden sind.

Wie stellen Sie sich zur Holocaust-Leugnung von Bischof Richard Williamson?
Das hat uns sehr schmerzlich getroffen und uns die grosse Freude über die Aufhebung der Exkommunikation vergällt. Wir haben uns sofort davon distanziert. Das Ganze hat uns und der Kirche grossen Schaden zugefügt. Der Papst ist jetzt in einer sehr unangenehmen Situation. Wir können nur für ihn beten.

Williamsons revisionistische Ansichten waren doch auch in der Bruderschaft bekannt.
In Kanada hat er vor zehn Jahren, so viel ich weiss, Ähnliches geäussert. Wir haben ihm schon damals gesagt, dass diese Äusserungen untragbar sind.

Dann können Sie Angela Merkels Appell verstehen, der Papst solle sich deutlicher von Williamson distanzieren?
Nein, es war nicht Aufgabe der Bundeskanzlerin, sich in die Sache einzumischen. Sie hat ihre Kompetenzen überschritten. Viele Leute aus der CDU und CSU waren sehr erbost. In der öffentlichen Diskussion wurde meist nicht zwischen der Rücknahme der Exkommunikation und den Äusserungen Williamsons unterschieden.

Sie selber haben vor kurzem eine Debatte über die Juden als Gottesmörder losgetreten. Begreifen Sie die empörten Reaktionen?
Da ist mir ein bedauerlicher Fehler unterlaufen, den ich zurückgenommen habe. Die heutigen Juden machen sich nur an der Schuld ihrer Väter teilhaftig, wenn sie der Tötung Jesu ausdrücklich zustimmen. Es gibt aber keine Kollektivschuld.

Aber an der alten Gottesmord-These der Juden halten Sie fest?
Diejenigen, die Jesus getötet haben, waren hauptsächlich Juden. Gewiss, auch die Römer und das einfache Volk hatten Anteil an der Schuld. Wir alle tragen Schuld daran durch unsere Sünden.

Weshalb aber lehnt die Priesterbruderschaft die Konzilserklärung «Nostra Aetate» und die darin enthaltene Würdigung des jüdischen Heilsweges noch immer ab?
Die Konzilserklärung würdigt die Religionen Hinduismus, Buddhismus, Islam und Judentum. Wir lehnen sie ab, weil sie eine Lobhudelei ist auf die anderen Religionen, dergestalt, dass nach dem Konzil der Eindruck hat entstehen können, dass diese Religionen einen eigenen Heilsweg bilden.

Sie bestehen darauf: Die Juden haben keinen eigenen Heilsweg?
Darauf müssen wir bestehen. Schon Petrus sagte in seiner Pfingstpredigt zu den Juden: Wenn ihr das Heil erlangen wollt, dann müsst ihr euch bekehren und euch taufen lassen auf den Namen Jesu Christi.

Papst Benedikt hat letzte Woche die Pius-Bruderschaft aufgefordert, sich hinter das Zweite Vatikanische Konzil zu stellen. Wird sie das auch tun? Es heisst ja, dass die Priesterbruderschaft Rom konvertieren will und nicht umgekehrt.
Das ist überspitzt gesagt. Es geht darum, die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils miteinander zu diskutieren, Differenzen auszuräumen und Klarstellungen zu treffen. Einige Texte des Konzils sind tatsächlich nicht in Einklang zu bringen mit der bisherigen Lehre der Kirche. Auch Rom steht unter der Verpflichtung der immerwährenden Lehre der Kirche und kann nicht einfach neue Lehren erfinden. Wir fordern die deutschen Bischöfe darum auf, mit uns über den Dissens zu diskutieren. Auch über so grundsätzliche Fragen wie: Warum geht es mit dem religiösen Leben bei uns dauernd bergab?

Ein strittiger Punkt ist die Ökumene. Ihre Bruderschaft betont die Heilsexklusivität der katholischen Kirche. Sind die evangelischen Kirchen für Sie keine Kirchen?
Die Kirche hat sich immer als die von Christus gestiftete Heilsanstalt gesehen. Und Christus hat der Kirche das Papsttum eingestiftet, das Messopfer und die sieben Sakramente. Die Kirchen der Reformation, die das leugnen, können nicht beanspruchen, auf Jesus Christus zurückzugehen.

Kardinal Ratzinger hat die nicht christlichen Religionen im Jahr 2000 für schwer defizitär erklärt. Ist er damit auf Ihre Linie eingeschwenkt?
Das war sicher eine sehr treffende Erklärung. Aber er hat es leider unterlassen, eindeutig zu sagen, dass die Kirche Jesu Christi die katholische Kirche ist.

Ein anderer Punkt, in dem Sie vom Konzil abweichen, ist das Menschenrecht der Religionsfreiheit: Müssen sich alle, auch Muslime, zum katholischen Glauben bekehren?
Die Verurteilung der Religionsfreiheit hat nie bedeutet, dass man die anderen zwingen soll, den katholischen Glauben anzunehmen. Es geht auch weniger um das Verhältnis des Einzelnen zu Gott, sondern um das Verhältnis des Staates zu den verschiedenen Religionen. Da sagt die katholische Lehre, dass nur die Wahrheit ein Recht hat. Klar: Die anderen Religionen sind zu tolerieren, ihnen ist ein Existenzrecht zuzubilligen, damit man sich nicht die Köpfe einschlägt. Ihnen kann aber keine eigene Wahrheit zugestanden werden. Es gibt keinen eigenen Heilsweg für die Buddhisten, Muslime oder Juden.

Führen die anderen Religionen nicht zu Gott?
Der Absolutheitsanspruch kommt von Christus selber. Er hat gesagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich. Er hat die Apostel ausgesandt, alle zu taufen. Folglich ist es ausgeschlossen, dass ein Muslim durch den Islam gerettet wird. Zwar kann der Muslim im Islam gerettet werden, wenn er den Schöpfer anerkennt, seine Sünden bereut und sich nach Erlösung sehnt. Niemand wird verurteilt, wenn er die Wahrheit nicht kennt. Schlägt er aber bewusst die christliche Wahrheit aus, macht er sich schuldig.

Wie können Sie heute noch die Vision eines christlichen Staates aufrechterhalten? Vielerorts ist die Kirche vom Staat getrennt.
Einen katholischen Staat kann es nur geben, wenn die grosse Mehrheit in einem Lande katholisch ist. Das ist in der Schweiz nicht mehr gegeben. Das macht aber das Prinzip eines christlichen Staates nicht falsch. Grundsätzlich sind wir darum gegen die Trennung von Kirche und Staat. Da der Staat wie die Kirche Gott zum Urheber hat, müssen beide zusammen zum Wohle des Menschen regiert werden. Darum fordern wir eine Verfassung, welche die Zehn Gebote Gottes und die Verpflichtung vor Gott als oberstes Gebot anerkennt.

Die Pius-Bruderschaft sehnt sich zurück ins Ancien Régime. Ist die Monarchie für Sie die einzig richtige Staatsform?
Nein, wir anerkennen Monarchie, Aristokratie und Demokratie gleicherweise. Vorausgesetzt, dass man nicht behauptet, in der Demokratie gehe alle Macht vom Volke aus. Das lehnt die Kirche ab. Für sie geht die Gewalt von Gott aus, die Regierenden sind Stellvertreter Gottes auf Erden.

Dann ist für Sie der moderne säkulare Staat ein Unding?
Der säkulare Staat, der sich von Gott abwendet, ist ein grosses Übel. Ich würde ihn als neuheidnisch bezeichnen.

Wie stehen Sie denn zur Gleichberechtigung der Geschlechter?
Gott hat den Menschen geschaffen als Mann und Frau, und er hat beiden ein gewisses Ressort anvertraut. Dem Mann eher das Aussenministerium, der Frau das Innenministerium, also die Rolle als Mutter. Diese bedeutungsvolle Rolle der Frau wird heute abgewertet.

Müssig zu fragen, was Sie von gleichgeschlechtliche Partnerschaften halten.
Das ist vollkommen gegen die Zehn Gebote Gottes und gegen die Ordnung, die Gott in die Schöpfung hineingelegt hat.

Sie erleben diese Welt als sehr dekadent: Leben Sie in der Endzeit?
Ich kann nicht sagen, ob wir in der Endzeit leben. Aber wir leben jedenfalls in einer Zeit des Verfalls, des Kulturverfalls, des religiösen und moralischen Verfalls. Viele Leute sind vom Glauben abgefallen. Die Christen sind heute eine verschwindend kleine Minderheit. Jetzt müssen wir die Gesellschaft darum remissionieren, mit Güte und Milde den Glauben verkünden und die jungen christlichen Familien stärken. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 14.02.2009, 06:52 Uhr

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62 Kommentare

r l

25.02.2009, 23:56 Uhr
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Auf www.piusbruder.de ist eine private Community zu den Piusbrüdern - der Piusbrduerschaft eingerichtet. Nehmt bitte an der Diskussion um Bischof Williams teil. Antworten


Kurt Mäschli

15.02.2009, 20:46 Uhr
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Insofern haben sie recht Herr Rubli, fragt sich nur welche Religion die richtige ist, nämlich keine! Alles sind Konfessionen also spirituelle Kursangebote. Migros Klub-Schule lässt grüssen! Antworten


Andreas Kyriacou

15.02.2009, 17:19 Uhr
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Zitat J. Lopez: "Ich stamme lieber von Gott ab als von einem Affen." - Ja, so lebt's sich unbeschwerter, nicht? Den Primaten wurde durch die Evolution ein überdimensionierter Frontallappen mit auf den Weg gegeben. Die dadurch vorhandenen kognitiven Fähigkeiten bringen einen allerdings zuweilen ins Grübeln. Die Leichtigkeit des Seins erreicht man eher mit einem Kopf, der frei ist von derlei Ballast Antworten


Ralph Geering

15.02.2009, 17:16 Uhr
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Religion als solche wäre durchaus akzeptabel. Gefährlich wird sie erst durch ihren Fanatismismus. Hierin unterscheidet sich die katholische Kirche in nichts von den islamischen Extremisten. Einziger Unterschied ist, dass die grosse Masse der Muslime intellektuell noch auf sehr tiefem Niveau steht und deshalb sehr leicht manipuliert werden kann, was bei den anderen Religionen weniger der Fall ist. Antworten


Mari Wunderli

15.02.2009, 12:36 Uhr
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Mein Gott- der Mann unterscheidet sich wenig von allen anderen Fanatikern, die es leider in allen Religionen gibt.... solche Leute brauchen wir nicht- die Kirche hat schon genug Schaden angerichtet (Inquisition?). Ein wenig mehr Nächstenliebe und Verständnis würde da nichts schaden. Andere verurteilen wegen ihrem Glauben steht nirgendwo in der Bibel die der Herr da so grossartig zitiert. Antworten


René Bodenmann

15.02.2009, 06:05 Uhr
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Für eine höhere Idee Menschen auszugrenzen und dann auszurotten, wird Hitler als das Böse dargestellt. Was auch stimmt. Aber gegenüber der allein selig machenden kath. Kirche (unter Anderen) war er ein Waisenknabe. Die Seuche des Monotheismus ist vermutlich das grösste Unglück der Menschheitsgeschichte. Nur so können sich Führer zu Stellvertretern des Einen aufschwingen und Unheil verbreiten. Antworten


Tobias Lienhard

15.02.2009, 03:26 Uhr
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@ Stefan Studer: Dass das Kastensystem ein naturgegebenes Prinzip ist, weiss jeder Ethologe auch. Praktizierende Buddhisten studieren den ganzen die grosse Lehrrede de Buddha, nur scheint es nicht einem der Lehrer in den Sinn zu kommen, dass man danach kein Fleisch essen dürfte. Die indischen Lehrer sind die einzigen, die etwas klar sind und den exzessiven täglichen barbar. Tiermissbrauch ablehnen Antworten


Martin Lienert

15.02.2009, 02:00 Uhr
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Jede Organisation wir von Menschen, die UBS, die CS, der Schweizer Staat, der Turnverein, die Katholische Kirche, der israelische Staat, China. Je groesser eine Organisation desto einfacher ist es das sich korrupte Elemente darin breitmachen und die Organisation vergiften. Leider ist das uch in der Katholischen Kirche so. Antworten


Paul Suter

14.02.2009, 22:05 Uhr
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Was für einer schrecklich reaktionären Lehre! Aber die christl. Kirche und Religion an sich ist ja eine schlimme Sache! Eine Sekte aus dem Orient, die einen hingerichteten Zimmermann anbetet, in Ritualen dessen Blut trinkt und Fleisch isst, hat in der Römerzeit Europa heimgesucht und in den folgenden Jahrhunderten furchtbares Unheil angerichtet. Einfach nur widerlich! Antworten


Joachim Rebuschat

14.02.2009, 21:10 Uhr
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Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das mit Pater Franz Schmidberger geführte Interview in der deutschen Zeitung JUNGE FREIHEIT aus Berlin vom 6. Februar 2009. Antworten


Rolf Auf der Maur

14.02.2009, 20:35 Uhr
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Geht es nach den "vielgeliebten Brüdern des ersten Bundes", die mittlerweilen zu unseren "Vätern im Glauben "geworden sind, dann kann der Papst einen Kotau nach dem anderen ausstellen, es ist nie genug, solange er nicht öffentlich feststellt, dass die Sache des Nazareners ein Irrtum war + wir mit der Synagoge gemeinsam auf den sog."Messias"warten.Schwachsinnige Religionen das,derselbe Schwindel Antworten


Tobias M. Frey

14.02.2009, 19:44 Uhr
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zitat f.s.: Viele Leute sind vom Glauben abgefallen. JA WARUM DENN BLOSS? auszüge f.s.: ewige Wahrheiten/Lobhudelei ... auf andere Religionen/die das leugnen, ... nicht beanspruchen, auf J.C. zurückzugehen/Existenzrecht zubilligen, damit man ... nicht Köpfe einschlägt/Frau das Innenministerium, ... Rolle als Mutter/... NUR WEITER SO, DU KLERIKAL VERBLENDETER TOTENGRÄBER DEINER EIGENEN RELIGION! Antworten


Jonas Léchot

14.02.2009, 19:42 Uhr
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Wer sagt denn, dass der Christentum die RICHTIGE Religion ist?! Wer kann überhaupt die Existenz einer höher stehenden Macht wie Gott beweisen. Wenn es nach den moralischen Ansichten Schmidbergers gehen würde, würde dies einem gesellschaftlichen Rückschritt von über 500 Jahren entsprechen! Schmidberger spricht von einem kulturellen Verfall, was wäre denn ein Rückschritt um über 500 Jahre?! Antworten


Jonas Léchot

14.02.2009, 19:38 Uhr
Melden

Wer sagt denn, dass der Christentum die RICHTIGE Religion ist?! Wer kann überhaupt die Existenz einer höher stehenden Macht wie Gott beweisen. Wenn es nach den moralischen Ansichten Schmidbergers gehen würde, würde dies einem gesellschaftlichen Rückschritt von über 500 Jahren entsprechen! Schmidberger spricht von einem kulturellen Verfall, was wäre denn ein Rückschritt um über 500 Jahre?! Antworten


Werner Lienhard

14.02.2009, 19:18 Uhr
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Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen die so überzeugt waren, nur sie kennen die eine Wahrheit und seien zur Lehre und Weitergabe aufgerufen, haben schon viel, sehr viel, zu viel Unglück auf dieser Welt verursacht. Welche Vermessenheit zu behaupten, dass Christus das Papsttum implementiert habe! Dass man solchen Personen eine solche Plattform bieten kann; gibt es doch zu viele Zeitunge? Antworten


Johann Binder

14.02.2009, 17:00 Uhr
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Sitten-und Moralzerfall,wer ist schuld?Sicher keine Religion. Menschen,die meinen,alles ist machbar,sind das Uebel.Egoismus,wohin das führt,zeigt unser heutiges Weltbild.Die Finanzkrise ist das Ebenbild unserer Gesellschaft,fast alle sind beteiligt.Wenn wir nicht aufwachen,wird es schlimmer werden.Wir sind erst am Anfang des Zerfalles unserer Kultur.Beten wir,dass der 3.Weltkrieg nicht kommt. Antworten


julio lopez

14.02.2009, 16:52 Uhr
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Ich stamme lieber von Gott ab als von einem Affen. Antworten


Peter Zurbrügg

14.02.2009, 16:50 Uhr
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All den Menschen, die sich einer Kirche unterordnen, wünsche ich, dass sie mal die ganze Bibel lesen! Dann werden sie auch all die Dogmen und Gebräuche hinterfragen! Die Botschaft der Bibel ist doch klar: Gott wurde Mensch, weil er uns Menschen bedingungslos liebt. Und dieser Jesus, der gegen all die Gelehrten antrat, sagt ganz einfach: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!Thats it Antworten


Anita Letzerich

14.02.2009, 16:39 Uhr
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Wie kann die katholische Kirche immer noch behaupten das die Kirche Jesu Christi katholisch ist. Die Bibel sagt das nicht. Jesus ist auch kein Religionstifter, sondern DER Weg zu Gott dem Vater. "Warum geht es mit dem religiösen Leben bergab?" Ja, lieber Herr Schmidberger. Verkündet das freimachende, wahre, echte Evangelium Jesu Christi. Menschen brauchen dies und keine Religion mit ihren Gesetzen Antworten


Stefan Studer

14.02.2009, 16:31 Uhr
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@Tobias Lienhard Entweder Sie meinten den Buddhismus, oder Sie haben keine Ahnung vom Hinduismus. Ich denke Gott schämt sich gerade besonders für eine Religion, die Menschen in Klassen einteilt, in Privilegierte und in Parias. Schade, dass Franz Schmidberger viele der Aussagen Jesu nicht zur Kenntnis nimmt. Jesus war tatsächlich für eine Trennung von Staat und Religion und für Gleichberechtigung Antworten


willy hofstetter

14.02.2009, 15:04 Uhr
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lieber Herr Schmidberger , wenn Sie ja die alleinige Kirche Gottes sein sollen, warum masst Ihr euch an die 10 Gebote zu ändern ? Als Parade Beispiel nehme ich da das 4 Gebot; du sollst den Sabbattag halten* Und es braucht auch keinen Stellvertreter Gottes, den Jesus selbst hat geschrieben: keiner kommt zum Vater, denn durch mich. Die Kathol. Kirche hat nur mehr sehr wenig Christliches in sich... Antworten


Andreas Kyriacou

14.02.2009, 14:27 Uhr
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Schmidberger ist ein genauso unerträglicher Brandstifter wie Williamson. Er ist ernsthaft der Meinung, das Abreissen eines Armes einer Jesus-Statue sei «objektiv eine schwerere Sünde als der Terroranschlag von New York», wie er gegenüber dem SWR-Magazin «Report Mainz» äusserte. Schmidberger soll sich bitte in sein Paralleluniversum zurückziehen. Antworten


Tobias Lienhard

14.02.2009, 14:06 Uhr
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Der Hinduismus ist die einzige Religion für die Gott sich nicht gerade schämt. Antworten


Stephan Lombris

14.02.2009, 13:24 Uhr
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Beim Lesen des Artikels und Interviews wähnt man sich fast wie in einer Zeitmaschine. Pures Mittelalter, hier und jetzt! Gut, dass zumindest die Pius-Bruderschaft nicht über den fiskalen Weg die hohle Hand machen kann. Aber trotz Finanzkrise gibt es dennoch Leute, denen der Zaster im Ausgeben ähnlich locker sitzt für andere Glaubeninstutionen und Sekten, allen voran jener mit evangeler Prägung. Antworten


Peter Brumann

14.02.2009, 13:22 Uhr
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Wenn Jesus heute leben würde, würde er vielleicht gerichtlich gegen einen Club vorgehen, der ihn als Präsidenten einsetzt, obwohl er diesem Club nie beigetreten ist. Ist der Wahn des absoluten Wahrheitsanspruches eigentlich keine Krankheit? Antworten


Paul Linder

14.02.2009, 13:17 Uhr
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Unglaublich, diese Verblendung! Andere schickt man für solchen Wirrwar in die Psychiatrie. Das ist Sektierertum der absurden Art und ich fordere ein Verbot für die Praxis solcher Gehirnwäsche zumindest an Jugendlichen unter 18 Jahren, wie dies auch für Alkohol, Pornografie uä. der Fall ist, wenn nicht gar ein Verbot für diesen Herrenverein, der sich nun als Sekte geoutet hat. Antworten


Ernst Bucher

14.02.2009, 13:17 Uhr
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Das ist gerade das letzte , was wir brauchen, derart arrogante Anmassung die alleinige Wahrheit zu besitzen.Von einem Mathematiker hätte ich mehr Sachlichkeit erwartet. Die tridentische, lateinische Liturgie,der Zölibat , ua. haben sich erst im Laufe der Geschichte entwickelt . Woher nimmt F..S. die Kühnheit solche menschliche Entscheide als ewige Wahrheiten zu verkünden??Unakzeptabel! Antworten


thomas notter

14.02.2009, 13:10 Uhr
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Wenn wir glauben, dass Jesus die Sünder - auch die Frömmler und Heuchler - definitv und gültig erlöst hat, ist alles Andere überflüssig. Kirche und Kirchenrecht sind eine hiesige und für den Allmächtigen überflüssige Organisation, die sich in ihre Tradition verselbständigt hat. Die sog. ewigen Wahrheiten dienen zur Flucht vor der persönlichen Verantwortlichkeit . Antworten


Luisa Keller

14.02.2009, 12:40 Uhr
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Jesus hat die Liebe vor alle anderen Gesetze gestellt, hat Bescheidenheit gelebt und sich allen zugewandt. In meiner Sicht handeln deshalb Menschen, welche die Liebe (auch homosexuellen Paare) ablehnen, von sich behaupten als EINZIGE das Richtige zu tun (womit sie sich arroganter Weise mit Jesu und somit Gott gleichsetzen) und sich von anderen Religionen abwenden als nicht christilich. Antworten


ralph kocher

14.02.2009, 12:33 Uhr
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Diesen Wahrheitsanspruch, faktisch - je nach Provenienz legitimiert, vollziehen noch manch andere in die Praxis um. Auch dieses Leugnen in der Art - dass dieser "Gott" nie und nimmer sämtliche Religionen dieser Welt geschaffen - entspricht einer reflexiven Logik, den Humanismus betreffend. Euer Agieren fördert gezielt antisemitische Tendenzen! Ihr beruft Euch auf Ideologism, ich rede vom Terrorism Antworten


Andreas Arnold

14.02.2009, 12:29 Uhr
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Eine Religion oder Gruppe, mit derartigem Ausschliesslichkeitsanspruch ist auf dem Weg zum Heil in ihrer engen Schlucht gefangen. Es ist schön und bereichernd, dass andere Konfessionen, und Religionen mit uns auf dem Weg sind. Zum Glück gibt es die laizistische Gesellschaft, die dies zulässt und schützt. Das macht mich nachkonziliären und wiederverheiraten Katholiken froh. Antworten


Coline Brazenbird

14.02.2009, 12:26 Uhr
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Ein Mensch, der behauptet, der eigene Gott sei der einzige, verherrlicht in Wahrheit nur - sich selbst. Antworten


Paul Thürig

14.02.2009, 11:37 Uhr
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Diese "Piusbrüder"haben die"ewige" Wahrheit auf ihre Art gebachtet und werden dafür vom Vatikan noch reichlich belohnt...Unglaublich,aber leider wahr! Antworten


Fritz Nussbaumer

14.02.2009, 11:33 Uhr
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Wann wird dieser Klerus endlich begreifen, dass Judas Iskariot war als einziger der Zwölf Format hatte. Er wollte seinen Meister Jesus dazu bewegen, endlich mit den Pharisäern zu reden. Als er sah, dass er betrogen wurde, zog er die Konsequenz und erhängte sich. Aber, ohne seine Tat hätte die Erlösung durch Jesus Christus nicht stattfinden können. Hier von Schuld der Juden zu reden ist Dummheit. Antworten


peter studer

14.02.2009, 11:29 Uhr
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Die Pius Bruderschaft vertritt ein offen antidemokratisches Weltbild und gehört verboten. Der totale Hammer, was der sagt. Antworten


Darius Steig

14.02.2009, 10:43 Uhr
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Ich frage mich manchmal ob diese Jesus-Freaks den Schrott den sie vertreten auch selber glauben. Als viel wahrscheinlicher erachte ich, dass entweder die psychischen Krankheiten sehr viel stärker verbreitet sind als wahrgenommen wird oder diese Jesus-Freaks sind nichts anderes als gewiefte Hochstapler im Schosse mafiöser Gruppierungen die sich ein leichtes Leben sichern. Antworten


Ulrich Keller

14.02.2009, 10:33 Uhr
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Einmal mehr wird die Tatsache bestätigt: Religionen vergiften die Welt !!! Soll doch jeder nach seiner Art selig werden. Dieser unselige Anspruch die allein gültige Religion zu vertreten ist doch letzlich für das ganze Elend verantwortlich. Die Pius Brüder verherrlichen z.B. Pius IX einen grössenwahnsinnigen Geisteskranken. Dank der Aufkärung wurden wir vom Religionszwang befreit. Antworten


Leo Arnold

14.02.2009, 10:08 Uhr
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Jeder der seine Religion als die einzig Wahre proklamiert, setzt vier Fünftel und mehr der Menschheit in die Lüge. Über alle Religionen betrachte, ist so beinahe die gesamte Menschheit Im Zustand der Lüge. Ich fühle mich Wohl in diesem Zustand im Bewusstsein des weisen geflügelte Wortes von Platon/Sokrates, das da heisst: "Ich weiss, dass ich nichts weiss". Mehr brauche ich nicht. Antworten


Markus Schneider

14.02.2009, 09:56 Uhr
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Hört endlich auf zu glauben und beginnt zu denken! Monotheismusvertreter wie Hr. Franz Schmidberger, welche eine alleingültige "Wahrheit" vertreten die primär auf Angstmacherei und niemals beweisbaren/falsifizierbaren Annahmen beruht, sind mithin verantwortlich für einige der schlimmsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Als "Medizin" empfehle ich das Buch "Der Gotteswahn" v R. Dawkins. Antworten


Pascal Meister

14.02.2009, 09:52 Uhr
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Solche Äusserungen sollten uns dazu verleiten, endlich die totale Trennung von Kirche und Staat zu verlangen. Kein Sonderstatus für Glaubensgemeinschaften, das sollen gewöhnliche Vereine sein wie ein FC auch. Und keine Kirchensteuern als "moralische" Zwangsabgabe. Sondern wer wirklich Mitglied werden oder bleiben will, soll den Vereinsbeitrag zahlen. Antworten


David Rüegg

14.02.2009, 09:45 Uhr
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"Auch Rom steht unter der Verpflichtung der immerwährenden Lehre der Kirche und kann nicht einfach neue Lehren erfinden." Aber durch die von (Menschenhand) erfundenen Lehren ist dir christliche Religion, genau wie alle anderen Religionen, doch erst entstanden. Antworten


paul oberholzer

14.02.2009, 09:25 Uhr
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Schon sehr arrogant, auf diese Weise ganze Völker zu verurteilen. Diese Leute glauben, und meinen zu wissen. Antworten


Aschi Be

14.02.2009, 09:24 Uhr
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Die ewigen Wahrheiten, auf die sich Pater Schmidberger bezieht, entstanden in einer Zeit, wo die Herrschenden noch allesamt übelste Despoten waren. Wer aufbegehrte wurde niedergemacht. Die junge Kirche hatte damals keine Wahl, sie musste sich anpassen. Die Zeiten haben sich jedoch gewaltig geändert. Es wäre nun allmählich Zeit, dass dies auch die ewig Vorvorvorgestrigen einsehen. Antworten


Agnes Schneider

14.02.2009, 09:15 Uhr
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Wer die Juden dafür schuldig macht, Jesus getötet zu haben, versteht kein Wort von der Christlichen lehre! Antworten


Christoph M. Suter

14.02.2009, 09:00 Uhr
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Der Galiläer Yehoshua Ben Josef (Jesus) hat gelebt. Seine weisen Predigten stützen sich auf ein festes pharisäisches Fundament. Möglicherweise war er sogar Rabbiner. Etwas hat er aber nicht gesagt: "Amen, amen, ich sage euch. Ehe Abraham ward, bin ich!" (Joh. 8.58). Diese ihm unterstellte Aussage ist die Quelle der darauf folgenden Judenpogrome, welche schlussendlich in der Shoa endeten. Antworten


Amon Amharz

14.02.2009, 08:55 Uhr
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Es ist doch ganz einfach: Es gibt keinen Gott, keine über den Menschen stehende Macht, keine Geister, Kräfte, kein Schicksal, keine Geheimnisse. Be what thou whilst shall be the whole of the law! Antworten


Walter Koller

14.02.2009, 08:45 Uhr
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Das Christentum ist (wie andere) eine gute Lehre. Ihre Kirchen allerdings sind Machtinstrumente, um Menschen kontrollieren, massregeln und demütigen zu können. "Neuheidnisch" sei ein grosses Übel, sagt Pater Schmidberger. Damit disqualifiziert er die kath. Kirche selber, denn sie ist voll von (neu)heidnischen Ritualen, ohne die das ganze esoterische und exoterische Konstrukt zusammenbrechen würde. Antworten


Kurt Steck

14.02.2009, 08:22 Uhr
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Nicht das Abfallen vom Glauben sondern von der Kirche ist DAS Thema. Dieser saubere Herr ist sich nur noch nicht bewusst, dass seine dummen, lächerlichen Aussagen zusammen mit der unendlichen Unfähigkeit der kath. Führung in den vergangenen Jahrzehnten genau dies bewirken. Typen wie Schmidberger und Ratzinger arbeiten mit Akribie an der Demontage "ihrer" Kirche. Bravo, seid täglich erfolgreich!!! Antworten


Jérôme Léchot

14.02.2009, 07:13 Uhr
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Franz Schmidberger scheint grösste Schwierigkeiten zu haben, die nötige kritische Distanz zur biblischen Geschichte und zur Bibel selbst einzuhalten. Wie kann man allen Ernstes ein von Menschen geschriebenes Buch als die absolute, wörtwörtliche(!) Wahrheit betrachten? Und diesen Wahrheitsanspruch an alle Mitmenschen richten? Es hinterbleibt ein Eindruck von grosser Naivität und riesiger Arroganz. Antworten


Hans Zimmerli

14.02.2009, 06:17 Uhr
Melden

Jesaja 2, 1 - 6. Das wäre das Friedensziel der Christen und der UNO. Mit der Geburt Jesu in Betlehem im heutigen Palästina wäre ist diese Friedensvision zur Realität geworden. Leider wurde Jesus von den Juden und Römern ans Kreuz genagelt. Das ist die christliche Lehre. Die Verantwortlichen haben daraus nichts gelernt in den 2009 Jahren. Man bezieht sich auf die Gewalttexte und Vernichtung. Antworten


Martin Koeppel

14.02.2009, 06:08 Uhr
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Was fuer eine Arroganz und Fanatismus. Da kann einem richtig Angst werden! Antworten


Armin B Schweizer

14.02.2009, 06:00 Uhr
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Sollen die endlosen Diskussionen ueber die immer noch gerichtliche statt nur noch geschichtliche Aufarbeitung des Holocaust von den aktuellen Kriegsverbrechen, von der Vernachlaessigung der Grundversorgung der Bevoelkerung und Besiedlung besetzter Gebiete, ueber Rachesprengung von Haeusern ohne militaerische Notwendigkeit in diesen bis hin zum Einsatz von im Krieg verbotener Munition ablenken? Antworten


Hans Otto Luternauer

14.02.2009, 05:07 Uhr
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Jesus hat nie eine geschichtliche Relevanz oder Bedeutung gehabt. Hat es ihn überhaupt gegeben? Das ist auch heute noch sehr ümstritten. Die römische Geschichtsschreibung hat ihn mit keinem Wort erwähnt. 50 Jahre nach seinem sogenannten Kreuztod wurden dann Dinge aufgeschrieben, die wohl eher dem Wunschdenken der Religionsstifer entsprach, als den tatsächlichen Geschehnissen. Antworten


Hans Peter

14.02.2009, 04:48 Uhr
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Ich denke auch dass das Abfallen vom Glauben, eine wichtige Ursache der aktuellen Geschehnissen ist. Bin aber sicher das die katholische Kirche, wie alle anderen grossen Institutionen, nicht der Weg sind, den Jesus aufgezeichnet hat. Dazu vergegenwaertige man sich das "Jetzt" welches nicht sehr viel mit den Anleitungen des "angebeteten Jesus" zu tun hat. Da bin ich mir aber auch sicher. Antworten


Adrian Sutter

14.02.2009, 04:10 Uhr
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Sehr, sehr bedenklich, wie sehr diese Leute einen Wahrheitsanspruch aus gewissen, fast schon herausgepickten Fakten ableiten. Alle anderen Religionen haben ebenso ihre Propheten, ihre Grundsätze. Welche nun "Recht" hat, ist schlussendlich eine subjektive Meinungsangelegenheit. Da ist mehr Toleranz und Offenheit nicht nur wünschenswert, sondern schlicht zwingend. Antworten


Markus Karrer

14.02.2009, 02:42 Uhr
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Wohltuende Botschaft. Ein Land freier Menschen ohne klares christliches Wertefundament lähmt sich selbst und ist letztlich dem Untergang geweiht. Ich bedauere diesbezüglich sehr die durch Geldgier und Egoismus getriebene Entwicklung der Schweiz und des Westens und befürchte, dass nach den finanziellen Übertreibungen bald die gesellschaftlichen Spannungen aufbrechen werden. Antworten


willi aerne

14.02.2009, 01:35 Uhr
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Die kath. Kirche legitimiert sich mit Matth. 16,18-19. Jesus war Jude und wollte keine Kirche gründen (sein Reich war nicht von dieser Welt) sondern das Judentum reformieren (gehet nicht auf die Strasse der Heiden und nicht in eine Stadt der Samariter). Die Legitimation stützt sich auf eine Fehlübersetzung von Matth. 16,18-19 und den Mythos, Petrus sei erster Bischof von Rom gewesen. Antworten


Boris Nork

14.02.2009, 01:25 Uhr
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Für die fanatischen Rohfleischverzehrer war die Erfindung des Feuers auch ein Zeichen des Verfalls. Übrigens: Wo in den "Zehn Geboten" wird die gleichgeschlechtliche Partnerschaft verboten? Antworten


Peter Thommen

14.02.2009, 00:00 Uhr
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Jedes Ende bietet auch wieder einen neuen Anfang! :) Antworten


ralph kocher

13.02.2009, 23:59 Uhr
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Viele Wege führen zur Matrix. Doch das Credo heuer lautet klar darwinistisch: Die Fakten stehen momentan so betrachtet, dass alleine mit "Shopping" keine Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Dies tönt danach, dass das Existentielle im Niedergang schneller voranschreitet, als das Mensch nachwachsen wird. Für die Kreationisten bleibt d'Natur zweitrangig. Dank dieser Sichtweise sind wir am Existenzende! Antworten


S Heinrich

13.02.2009, 23:48 Uhr
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Das Problem liegt doch nicht an der Pius-Bruderschaft. Franz Schmidberger ist nur ein guter Christ, der seine sektiererischen Ansichen aus der sog. "Heiligen Schrift" entnimmt. Würde die sog. "Heilige Schrift" heute geschrieben, fiele sie eindeutig unter den Rassismus-Paragraphen. Antworten


Gero Rubli

13.02.2009, 23:29 Uhr
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Die Ansichten dieses Herrn zum Staat und zur Rolle der Frau sind total ewiggestrig, aber in einem hat er recht: Eine Religion, die andere Religionen als gleich richtig betrachtet, ist eigentlich keine "Konfession" (Glaubensbekenntnis), sondern nur ein spirituelles Kursangebot. Antworten



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