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Präsidentschaftskandidaten ziehen sich zugunsten von Sarkozy zurück

Aktualisiert am 14.02.2012 3 Kommentare

Es wird eng für Nicolas Sarkozy: In Umfragen liegt Frankreichs Präsident immer noch hinter François Hollande. Neue Unterstützung erhält er aus dem konservativen Lager.

Soll seine Kandidatur auf Mittwoch vorziehen: Nicolas Sarkozy.

Soll seine Kandidatur auf Mittwoch vorziehen: Nicolas Sarkozy.
Bild: Keystone

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Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy wird voraussichtlich am Mittwochabend im Fernsehen seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl erklären. Sarkozy plane einen Auftritt im Sender TF 1.

Dies meldeten am Dienstag übereinstimmend französische Medien, darunter die regierungsnahe Zeitung «Le Figaro». Nach Angaben aus der Regierungspartei UMP ist der erste Auftritt Sarkozys als Präsidentschaftskandidat dann am Donnerstag in dem nahe von Genf gelegenen Annecy vorgesehen.

Sarkozy soll Kandidatur vorziehen

Eine grosse Wahlkampfveranstaltung der UMP ist am Sonntag im südfranzösischen Marseille vorgesehen. Laut Medienberichten will Sarkozy zuvor noch seine Wahlkampfzentrale am Samstag in Paris einweihen.

Sarkozy war aus dem eigenen Lager bedrängt worden, seine Kandidatur nicht erst wie geplant Ende Februar oder Anfang März offiziell bekannt zu geben. Der Präsident liegt in den Umfragen seit Monaten deutlich hinter seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande.

Konservative ziehen sich zurück

Im konservativen Lager zog indes Ex-Wohnungsbauministerin Christine Boutin ihre Präsidentschaftskandidatur zurück. Die Präsidentin der christdemokratischen Partei machte am Montagabend im Fernsehsender TF 1 deutlich, dass sie und ihre Partei nun Sarkozy im Wahlkampf unterstützen.

Laut französischen Medienberichten wollte auch Ex-Verteidigungsminister Hervé Morin auf seine Kandidatur verzichten. Damit hätte Sarkozy in seinem konservativen Lager nur noch Ex-Premierminister Dominique de Villepin als prominenten Konkurrenten bei der Präsidentschaftswahl. (mrs/sda)

Erstellt: 14.02.2012, 10:42 Uhr

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3 Kommentare

Rose Cordier

14.02.2012, 13:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich räume François Bayrou durchaus Chancen ein. Immerhin hatte er im 2007 fast 20% aller Stimmen. Er wäre auch eine echte Alternative der Mitte und das ist was Frankreich m.E. gut gebrauchen könnte. Antworten


Anastasia-Margarita Vaska

14.02.2012, 12:47 Uhr
Melden

Wenn die UMP noch gewinnen will, dann soll sie schnellstens von Sarko trennen. Der rennt vom einen Fettnäpfchen ( Atom-Deals in Pakistan) ins andere.... Antworten



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