Russland verbannt Kasinos aus Metropolen

Aktualisiert am 30.01.2010

Ein halbes Jahr nach der Schliessung aller Spielkasinos und Wettbüros in Russland ist in der Stadt Asow die erste Spielhalle unter neuen Auflagen eröffnet worden.

In Moskau oder St. Petersburg nicht erlaubt: Roulette.

In Moskau oder St. Petersburg nicht erlaubt: Roulette.
Bild: Keystone

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Moskau (oben) und Asow (unten)

Nach den neuen Bestimmungen ist das Glücksspiel nur noch weit von Moskau entfernt in vier entlegenen Gebieten erlaubt - im südrussischen Asow, in Kaliningrad (Königsberg), in der Region Primorski am Pazifik und in der sibirischen Altai-Region. Damit soll das Spielertum aus den Metropolen verbannt werden.

Etwa 500 Neugierige besuchten am Eröffnungstag das Oracle-Spielkasino in Asow. Aber nur etwa hundert von ihnen wollten offenbar ihr Glück an den rund 200 Automaten und zehn Spieltischen wagen. Die nächste Grossstadt, Rostow am Don, ist etwa 100 Kilometer von Asow entfernt. Experten vermuten, dass infolge der neuen Gesetzeslage das Glücksspiel in den Untergrund gedrängt und damit kriminalisiert wird. Das Gesetz war 2006 unter Präsident Wladimir Putin beschlossen worden, der inzwischen Ministerpräsident ist. (vin/ddp)

Erstellt: 30.01.2010, 22:11 Uhr

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