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So konservativ wie nur möglich

Aktualisiert am 10.02.2012 6 Kommentare

Auf einer Aktivisten-Konferenz buhlte Mitt Romney um wichtige Wählerstimmen und präsentierte sich als «wahrer» Vertreter konservativer Werte. Dabei stellt sich ein Problem: Seine Vergangenheit.

Hat bei den Ultra-Konservativen ein Glaubwürdigkeitsproblem: Mitt Romney.

Hat bei den Ultra-Konservativen ein Glaubwürdigkeitsproblem: Mitt Romney.
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US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen

US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen
Wirklich gefährlich kann Mitt Romney wohl niemand mehr werden. Rick Santorum ist aus dem Rennen ausgestiegen und Newt Gingrich und Ron Paul sind weit abgeschlagen.

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Im Rennen um die republikanische US-Präsidentschaftskandidatur haben Mitt Romney und Rick Santorum vor Tausenden Konservativen um Unterstützung geworben. Beide versuchten am Freitag auf einer Aktivisten-Konferenz in Washington, sich als «wahrer» Vertreter sozialkonservativer Werte zu präsentieren.

Dabei kam Santorum nach seinem sensationellen Dreifachsieg bei den republikanischen Vorwahlen mit Rückenwind in die Bundeshauptstadt. Die USA seien auf der Idee begründet, «dass alle Rechte von Gott stammen», sagte der Ex-Senator vor jubelnden Zuhörern.

Weniger Kontrolle durch die Regierung

Bei der Präsidentschaftswahl am 6. November gehe es auch um die Freiheit von Religion und die zunehmende Kontrolle der Menschen durch die Regierung. Diese müsse aufhören.

Santorum versuchte, sich scharf gegen den Favoriten Romney abzugrenzen - allerdings ohne ihn direkt beim Namen zu nennen. Die Republikaner sollten keinen Kompromisskandidaten aussuchen. «Wir werden nicht länger politische Ideen und Prinzipien aufgeben und uns für sie entschuldigen, um im November einen hohlen Sieg zu erringen.»

Konservative trauen Romney nicht

Viele Sozialkonservativen begegnen Romney wegen seiner moderaten Politik im früheren Amt als Gouverneur von Massachusetts mit Argwohn. Romney versuche die Zweifel zu zerstreuen, indem er seine konservativen Positionen auflistete: Nein zu Abtreibungen, zu Steuererhöhungen, Schwulenehen und einer «übermächtigen» Regierung, die sich in alles einmische und Privatinitiativen ersticke.

«Ich weiss, was Konservativismus ist, denn ich habe Konservativismus gelebt», sagte Romney. Er spielte dabei auf seine Jahre als erfolgreicher Geschäftsmann, eine mehr als 40-jährige Ehe und festen Familienzusammenhalt an.

Obama, der «unnötigen Schmerz» gebracht hat

Mit den Konservativen an seiner Seite, so Romney, werde er es im November erfolgreich mit dem demokratischen Präsidenten Barack Obama aufnehmen, der sich zur Wiederwahl stellt. «Dieser Mann, dessen Unfähigkeit und Versagen so viel unnötigen Schmerz für Amerikaner gebracht hat, wird uns nicht bezüglich unserer Werte belehren», sagte der ehemalige Gouverneur.

Santorum hatte am Dienstag die Vorwahlen in den US-Staaten Colorado, Minnesota und Missouri für sich entschieden. Romney selbst hat zwei Vorwahlsiege in der Tasche. Er gilt weiter als Favorit, muss aber jetzt noch härter und länger als erwartet um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat kämpfen.

Romney führt souverän

In der Nacht auf Sonntag werden die Ergebnisse der Vorwahl im US-Staat Maine bekanntgegeben. Nach einem von der Webseite realclearpolitics.com ermittelten Durchschnitt mehrerer Umfragen liegt Santorum derzeit auf Platz drei der republikanischen Bewerber, knapp hinter Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich. Mitt Romney führt das Feld souverän mit 34 Prozent an.

(mrs/sda)

Erstellt: 10.02.2012, 23:14 Uhr

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6 Kommentare

André Dünner

11.02.2012, 01:52 Uhr
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Unnötiger Schmerzverursacher Obama?Wer hat denn den Irak- und Talibankieg angefangen? Ein Demokrat etwa? Für mich stehen Republikaner auf der Achse des Bösen. Schliesslich hat ein solcher das Wort erfunden. Möchte nicht wissen, wieviele Milliarden diese Familie Bush rausgetragen hat. Und andere hat es eine grössere Summe gekostet die Konsequenzen abzufedern. Wieviele Eigenheime stehen zum Verkauf? Antworten


J.A. VonBerg

11.02.2012, 08:49 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Santorum: Die USA seien auf der Idee begründet, «dass alle Rechte von Gott stammen» - Da stellt sich doch automatisch die Frage: Welche Rechte und welcher Gott? Antworten



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