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«Strassenmord» ins Strafgesetzbuch

Aktualisiert am 16.08.2011 28 Kommentare

Italien will die Strafen für Verkehrsvergehen verschärfen. Autofahrer, die unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol tödliche Verkehrsunfälle verursachen, sollen künftig härter bestraft werden.

Fordert Konsequenzen: Italiens Innenminister Roberto Maroni.

Fordert Konsequenzen: Italiens Innenminister Roberto Maroni.
Bild: Keystone

Grosse Medienaufmerksamkeit: Bilder zum tragischen Unfall im Piemont. (Bild: ilsecoloxix.it)

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Der italienische Innenminister Roberto Maroni hat vor, das Vergehen des «Strassenmordes» im Strafbuch einzuführen. Maroni reagiert damit auf den Tod von vier jungen französischen Touristen auf der Autobahn in der norditalienischen Region Piemont. Sie waren in den Morgenstunden auf dem Weg in die Ferien, als ihr Auto mit dem Geländewagen eines betrunkenen Autofahrers kollidierte, der in Gegenrichtung auf der Autobahn fuhr. Der SUV-Fahrer und seine Begleiterin überlebten.

«Man muss fahrlässige Tötung im Verkehr davon unterscheiden, wenn unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen Tote verursacht werden. Nach dem tragischen Verkehrsunfall in Piemont müssen wir die Strafen verschärfen», erklärte der Innenminister. Sein Vorschlag erntete parteiübergreifenden Beifall.

(jak/sda)

Erstellt: 16.08.2011, 11:40 Uhr

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28 Kommentare

Peter Lustinger

16.08.2011, 11:50 Uhr
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Ein Mord zeichnet sich dadurch aus, dass er geplant wurde.
Alles andere ist Totschlag.
Somit ist diese Forderung Blödsinn.
Antworten


Gregor Fischer

16.08.2011, 12:39 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die Schweiz könnte in diesem Fall wirklich mal etwas von Italien übernehmen. Wer betrunken bzw. unter Einfluss von Drogen fährt, nimmt ganz bewusst Tote in Kauf, also kann eigentlich wirklich von Mord sprechen, wenn es zum Todesfall kommt. Antworten



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