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«Times» und «Guardian» sägen Gordon Brown ab
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Knapp eine Woche vor den britischen Parlamentswahlen am 6. Mai haben die führenden britischen Zeitungen «Times» und Guardian» Premierminister Gordon Brown die Unterstützung entzogen.
«Die Wirtschaft ist in Gefahr. Das Risiko ist Brown», schrieb die «Times» am Freitag und empfahl zum ersten Mal seit 18 Jahren, für den konservativen Herausforderer David Cameron zu stimmen. Cameron habe die Urteilskraft und die Charakterstärke gezeigt, um das Land auf den Weg in eine gesündere, bessere Zukunft zu führen. «Es ist wieder einmal Zeit, konservativ zu wählen», schrieb die Zeitung.
«The Economist» und «The Sun» ebenfalls gegen Brown
Während das Votum bei der zunehmend den Konservativen geneigten «Times» weniger erstaunt, überrascht es beim «Guardian». Das Blatt steht traditionell hinter der Labour-Partei. Trotzdem versagt es nun dem Regierungschef die Unterstützung und ruft zur Wahl der Liberaldemokraten auf, deren Anführer Nick Clegg bei den TV-Debatten im Vorfeld der Wahl punkten konnte. «Wenn der Guardian wählen könnte, würde er mit Begeisterung für die Liberaldemokraten stimmen», schrieb das Blatt.
Am Donnerstag hatte sich das einflussreiche Magazin «The Economist» auf die Seite von Camerons oppositionellen Tories gestellt. Das Massen-Blatt «The Sun» hatte dem Premierminister bereits im vergangenen Jahr die Unterstützung versagt. (oku/sda)
Erstellt: 01.05.2010, 09:24 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


