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USA und Russland ringen in Genf um die atomare Abrüstung

Aktualisiert am 25.07.2009

Die beiden Staaten wollen sich gegenseitig zum Abbau ihrer Nuklearwaffen verpflichten. Sie läuten bereits die fünfte Verhandlungsrunde ein.

Starken Abbau vereinbart: Barack Obama und Dmitri Medwedew (rechts) bei Obamas Besuch in Moskau Anfang Juli.

Starken Abbau vereinbart: Barack Obama und Dmitri Medwedew (rechts) bei Obamas Besuch in Moskau Anfang Juli. (Bild: Reuters)

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Die Gespräche sollen in rund einem Monat beginnen, wie das russische Aussenministerium am Samstag mitteilte. Die vierte Verhandlungsrunde in Genf war an diesem Freitag nach drei Tagen zu Ende gegangen. Die beiden Länder streben ein Nachfolgeabkommen des sogenannten Start-Vertrages über die Reduzierung strategischer Waffen an. Der Vertrag läuft am 5. Dezember 2009 aus.

US-Präsident Barack Obama und Kremlchef Dmitri Medwedew hatten sich bei ihrem Treffen im Juli in Moskau für einen Nachfolgevertrag ausgesprochen. Danach streben Russland und die USA einen starken Abbau ihrer nuklearen Arsenale an.

So soll die Zahl der nuklearen Sprengköpfe von bisher maximal 2200 auf je 1500 bis 1675 sinken. Die Zahl der Trägersysteme soll von bisher 1600 auf 500 bis 1100 reduziert werden. (oku/sda)

Erstellt: 25.07.2009, 16:50 Uhr

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