Übergriffe auf Georgier in Südossetien

Südossetien übt Gewalt aus gegen Georgier. Das hat das von Russland als unabhängig anerkannte Separatistengebiet bestätigt.

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Der südossetische Präsident Eduard Kokoity wies das Innenministerium und den Geheimdienst an, die Provokationen zu unterbinden, wie die Agentur Interfax heute meldete.

«Ich fordere auch die Bürger auf, illegale Handlungen gegen Georgier zu unterlassen. Die Georgier, die nicht in militärische Handlungen verwickelt waren und in der unabhängigen Republik leben möchten, werden genauso geschützt wie Angehörige jeder anderen Nationalität», sagte Kokoity.

Vorwurf der ethnischen Säuberung

Georgien hatte Südossetien mehrfach ethnische Säuberung vorgeworfen. Menschenrechtsorganisationen wiesen anhand von Satellitenaufnahmen nach, dass Soldaten systematisch georgische Dörfer auf südossetischem Gebiet zerstört hätten.

Georgische Flüchtlinge aus den Dörfern hatten zuvor von Plünderungen, Brandschatzungen und Gewaltverbrechen berichtet. Gleichzeitig warf Kokoity den georgischen Geheimdiensten vor, selbst Verbrechen an den Georgiern zu inszenieren, um anschliessend den südossetischen Behörden die Schuld daran zu geben. (vin/sda)

Erstellt: 29.08.2008, 15:09 Uhr

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