Vom Märchendorf in die Hölle
Von Norbert Mappes-Niediek, Sintesti. Aktualisiert am 30.07.2010 53 Kommentare
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Wenn hinter den Birken die riesige rote Sonne untergeht, steigt aus den Wiesen langsam der Nebel auf. Dann fällt Sintesti, ein Dorf nur zehn Kilometer vor dem lärmenden Bukarest, ganz aus Welt und Zeit. Frauen mit schwarzen Zöpfen, grossen Ohrringen und knallbunten Röcken kommen auf den Höfen zusammen und zünden Feuer an. Riesige Häuser beherrschen das Dorf, viele mit kunstvoll verzierten Dächern aus Zinkblech. Märchenschloss steht hier an Märchenschloss. Der grösste Palast gehört dem Bulibasha, dem Zigeuner-Häuptling. Der alte Herr in Schwarz schaut traurig und etwas misstrauisch, wenn man an seine Türe klopft. Dann führt er den Gast doch durch die hohe Halle in ein Büro. Hier sitzt ein Mann, der sich als Vasile Ionescu vorstellt. Vor sich hat er einen grossen Schreibtisch und hinter sich mächtige Vitrinen mit nachgemachten Meissener Nippesfiguren. Wenn Herr Ionescu spricht, kehren Ort und Zeit zurück. «Mit dem Roma-Problem geht die EU sehr widersprüchlich um», sagt er und fährt sich durch den zottigen Bart.
Kann man es der EU verdenken? Schon Ionescus Erscheinung ist verwirrend. «Philologe» sei er, sagt er in fliessendem Französisch, er lebe abwechselnd in London und Sintesti. Wir sind hier in einem Dorf der Kaldarashi, erzählt er, der Nomaden-Roma, die Alteisen verwerten. Die meisten hängen dem Christianismus an, der irgendwie etwas mit den Kopten zu tun hat, einer altorientalisch-christlichen Kirche. Genaues erfährt man nicht. Wenn die Rumänen in Bukarest behaupten, dass die Leute von Sintesti in ihren Palästen nicht einmal Toiletten hätten, dann stimmt das, klärt Ionescu auf. Das hänge mit den religiösen Reinlichkeitsregeln zusammen. Wenn man das hier alles zauberhaft und exotisch finde, könne er das verstehen. Aber die Faszination des «Exotismus», mahnt er, bedeute leider auch «allzu oft Ausgrenzung».
Mehr Roma als Finnen
Mit Bulgarien und Rumänien sind 2007 auch drei bis vier Millionen Roma der EU beigetreten, wie der Minderheiten-Kommissar der OSZE einmal geschätzt hat. Zusammen mit den schon rund anderthalb Millionen in Ungarn, der Slowakei und Tschechien sind sie damit so zahlreich wie die Finnen oder die Dänen. Aber vergleichen lassen sie sich mit nichts und niemandem.
Vom Märchendorf in die Hölle ist es mit dem Auto eine gute Viertelstunde. Auch in Zabrauti spielt sich das Leben vor dem Haus ab. In der kleinen Siedlung aus fünf heruntergekommenen Plattenbauten im Ceausescu-Stil leben ähnlich viele Menschen wie in Sintesti: etwa tausend. Cristina, 18, wohnt hier mit dem 20-jährigen Bogdan. Die Tochter, neun Monate alt, haben sie jetzt zur Tante gegeben. «Hier geht es nicht», sagt Cristina: «Zu laut, dreckiges Wasser, Tuberkulose.» In ihre Einzimmerwohnung mit den Wasserflecken an der Decke passen auf knapp zehn Quadratmeter ein Herd mit Gasflasche, die Bettcouch und eine Kommode. Besonders ärgert es Cristina, dass die aus dem zweiten Stock immer ihren Müll aus dem Fenster schmeissen.
Ergreifende Geschichten
Obwohl seit tausend Jahren auf dem Kontinent, passen die Roma auch heute noch in keine europäische Schublade. Wer Cristina und Bogdan und alle die Unglücklichen von Zabrauti als «ethnische Minderheit» qualifiziert, bewegt sich hart an der Grenze zum Zynismus. Zur «Kultur» oder «Lebensweise» lässt sich das Elend hier beim besten Willen nicht umdeuten. Florica zum Beispiel, die in der Etage über der jungen Familie wohnt, hat 28 Jahre als Verkäuferin gearbeitet. Dann starb der Mann. Die Witwe musste das Haus verkaufen, wurde krank und verlor ihre Arbeit. So beginnen viele Erzählungen in vielen Elendsvierteln Europas. Aber Florica wäre vielleicht nicht in Zabrauti gelandet, wenn sie eine hellere Hautfarbe hätte. Mit ihrem dunklen Teint, meint sie, war sie dem Absturz immer auch dann nahe, als es ihr gut ging.
Nur gut eine halbe Million rumänische Staatsbürger bekennen sich bei Volkszählungen freiwillig als Roma – wobei Freund und Feind einhellig versichern, dass es in Wirklichkeit viel mehr sind. Wenn Roma eine Identität ist, dann eine verhasste, eine, die einem am Bein klebt. Cezara, die junge Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation, erzählt die ergreifende Geschichte eines Mädchens, das verzweifelt versucht hat, sich mit der Wurzelbürste die Farbe aus dem Gesicht zu schrubben. Aber auch einfach als «Unterschicht» oder «Menschen in der Armutsfalle» wären die Roma ebenfalls schlecht verstanden. Dagegen spricht der Stolz des Philologen Vasile Ionescu auf die tausendjährige mündliche Überlieferung ebenso wie die dicken BMWs der X-Klasse in den Höfen der Alteisenhändler von Sintesti. Was die Roma aller Kategorien zusammenhält, ist offenbar vorwiegend der Hass der anderen.
Angst vor Verwechslung
In Rumänien sind sie als ethnische Minderheit anerkannt, in Frankreich, wo alle Menschen ungeachtet der Herkunft als Franzosen gelten, natürlich nicht. Aber die Anerkennung in Rumänien sei «Heuchelei», sagt der Europäer Vasile Ionescu. In Frankreich gebe es immerhin reservierte Stellplätze für ihre Wohnwagen. Und für die Rumänen seien die staatlich anerkannten Roma bloss eine willkommene Zielscheibe. Sonst versuchen Behörden überall, auch in Rumänien, die Kopfzahlen der jeweiligen Minderheiten möglichst nach unten zu drücken. Wenn es um Roma geht, gilt dieses Gesetz nicht. 350'000 Schulkinder in Rumänien sollen Roma sein, meint die Schulbehörde. Je mehr es sind, desto mehr kann man in Sonderschulen abschieben.
Wenn Nachrichten über illegale Siedlungen rumänischer Roma im Westen nach Rumänien dringen, wie jetzt aus Paris, herrscht vor allem eine Sorge: Rumänen, die jetzt dorthin reisen, könnten mit Roma verwechselt werden – zumal westliche Politiker die Roma lieber einfach «Rumänen» nennen, um nicht den Menschenrechtlern in die Quere zu kommen. Erst vor einem halben Jahr hat Rumäniens Aussenminister Teodor Baconschi seinem französischen Kollegen die «physiologischen, naturgegebenen Probleme mit der Kriminalität in einigen rumänischen Gemeinschaften» erklärt, um Verwechslungen zu vermeiden. Jetzt, nach Präsident Sarkozys Vertreibungsplänen, stellte Baconschi immerhin fest, Rumänien könne die «Stigmatisierung einer ganzen ethnischen Gruppe» nicht dulden.
Alltägliche Gemeinheiten
Brüssel setzt auf die Selbstbestimmung der Roma, auf Autonomie und nationales Selbstbewusstsein. Der Erfolg ist kümmerlich. Zwar sind in Rumänien jede Menge Roma-Parteien registriert, darunter auch eine für die Kaldarashi und eine für die «Bergleute und Musikanten». Was aber fehlt, sind die Wähler. Nicolae Paun, 45, ist einer von zwei Roma unter 330 Abgeordneten, und auch er sitzt nur dort, weil der «ethnischen Minderheit» per Verfassung ein Parlamentssitz zusteht.
Paun engagiert sich im Menschenrechtsausschuss, wo es viel zu tun gibt: Immer wieder werden alltägliche Gemeinheiten berichtet – wenn etwa die Polizei bei 15 Grad minus illegale Slum-Hütten abreisst, wenn eine Behörde den Roma Wohnungen auf dem Gelände des Klärwerks anbietet oder ein Spital die Roma-Patientinnen von den anderen isoliert. Aber fällt der Name von Paun, winken die Leute von Zabrauti nur ab. «Das sind alles Gauner», sagt Florica unter dem Applaus der Umstehenden. Wenn sie wählen, ist den Leuten von Zabrauti die ethnische Zugehörigkeit herzlich egal.
Traum vom neuen Europa
Derweil träumt Philologe Ionescu inmitten der unwirklichen Kulisse von Sintesti von einem neuen Europa. Einem Europa, in dem Roma frei umherziehen könnten, ohne sich um Grenzen zu scheren; alle die Sprache sprächen, die gerade frei ist; den absonderlichsten Glaubensrichtungen anhingen, ohne dass sich jemand daran stören würde. Ihre Hautfarbe wäre ihnen und allen anderen egal.
Sarkozys jüngste Kriegserklärung zeigt allerdings, dass diese Gedanken noch lange ein Traum bleiben dürften. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 29.07.2010, 22:07 Uhr
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53 KOMMENTARE
Europäer sind ordnungsliebend, sässig, fleissig- man hat den Roma seit Jahren festen Wohnsitz angeboten- sie wollen FREI sein- Freiheit muss man aber bezahlen- die Roma wollen den Batzen und das Weggli- Ich würde auch gern mit dem Wohnwagen der Sonne nach fahren und überal gratis Wasser, Strom und Unterstüttzung bekommen- aber ich bin nicht Roma- ich muss meinen Unterhalt selber verdienen.
@Daniel Müller - Sehe ich auch so. Interessanterweise gibts diese Umbenennungen nur im deutschsprachigen Raum. In Frankreich wird ein Zigeuner noch immer 'gitane' und in England 'gipsy' genannt. Durch neue Bezeichnungen werden keine Probleme gelöst.
Meine Grossmutter hat mir immer erzaehlt dass es einmal in der Schweiz ein Gesetz gab laut dem an einem bestimmten Tag alle Fahrenden "Roma" (Zigeuner?) dort eingebuergert wurden wo sie sich gerade befanden und dass dann die grossen Gemeinden alle diese Leute in kleine Doerfer abschoben. Deshalb haetten auch wir in userem Dorfe "Fahrende". Kann mir jemand sagen ob das stimmt paul mikes
Solange sich die Romas anständig verhalten stören sie mich nicht. Ganz sicher stören sie mich nicht weil sie nicht sesshaft sind. Ich beneide sie etwas um ihre kleine Freiheit. Doch wenn sie sich nicht an die geltenden Regeln halten was Leib und Leben anderer Menschen angeht, dann Strafe und tschüss!
Werte LeserInnen. Die Rroma sind nicht ein Volk, sonder ein Sammelbegriff für die Autochthone Völker, welche aus Indien ausgewandert sind. Die Kulturen der Rroma sind sehr divers und lassen sich nicht generalisieren ! Der hierzulande leider alzu oft anzutreffende Eindruck von der Überlegenheit des eigenen Denkens, führt zur eigenen Determination (Selbstdefinition durch Ab-/Ausgrenzung) ! schade
Erst wurde das Wort "Zigeuner" als Schimpfwort verbannt - man solle Fahrende sagen... dann ist ist's auch den "Fahrenden" so ergangen - "Sinti und Roma" sei korrekt, da Fahrende nach kriminellen Vagabunden klinge. Und nun werden auch diese Begriffe langsam tabu. Was haben all diese politisch korrekten Neubenennungen gebracht, wenn sich die Betreffenden den Ruf immer wieder selbst runiniert haben?
Nicht nur Roma, auch Sinti werden gemieden und geaechtet. Die Jenischen haben es etwas besser, die sind meist helleren Gebluets. Alle diese Volksgruppen werden geaechtet, weil wenige unter ihnen die Gesellschaft benutzen, um an Eigentum heran zu kommen. Man will sei nicht verstehen, also kann man sie nicht verstehen. Ihre kultur ist "anders". Aber es sind Menschen! Gruss aus Suedafrika
@Müller und Treber. Müll darf auch ein Müller nicht zum Fenster herausschmeissen. Das wird santioniert und ist gut so, gilt auch für Roma. @ Treber Gesetze gelten ebenfalls für alle, das ist eine Binsenwahrheit. Frankreich und Sarkozy haben derart immense Probleme ( Verschuldung, Arbeitskosigkeit etc). Die Romadiskussion ist ein übles Ablenkugsmanöver Sarkozys. Gilt auch für Ungarn und Rumänien.
Tja, vielleicht sollte man weniger Träumen und sich mehr an der Realität orientieren. Wer nur zurückblickt und über erlittenes Unrecht (das zweifelsohne begangen wurde) jammert aber sich nicht aufrafft die Zukunft in Angriff zu nehmen wird nie vorwärts kommen. Und dazu gehört nun mal auch den Müll *nicht* einfach aus dem Fenster zu kippen.
Wie schnell doch die pauschale "Rassisten!"-Keule zur Hand ist, wenn man keine Lust hat sich den Tatsachen zu stellen. Bei dieser Diskussion geht es nicht im geringsten darum, den Roma ihre Kultur oder ihren Lebenswandel verbieten zu wollen. Aber sie haben sich - wie alle anderen auch - an die Gesetze zu halten. Dies ist nach wie vor schlicht nicht der Fall!
Ich bin froh, wenn Sarkozy die Lager im Elsass räumen lässt. Dann können wir hier in der Nordwestschweiz vielleicht wieder ruhiger schlafen. Und übrigens: Wenn ich als "Weisse" ohne gültige Papiere in der EU herumreise und das Gesetz wiederholt breche, kriege ich auch Schwierigkeiten. Ausserdem bin ich für eine "Erklärung der Menschenpflichten"! Keine Rechte ohne Pflichten.
Die letzten 6 Monate wohnte ich in Estland, wo ich als Schweizerin und nicht-Estin überhaupt nicht willkommen war. Es ist einfach, eine Gruppe Menschen in den gleichen Topf zu werfen. Benimmt sich einer davon nicht, wie wir wünschen (und einen solchen Grund findet man schnell), hassen wir die ganze Gruppe. Ich wünsche all diesen rassistisch kommentierenden Schweizern hier eine ähnliche Erfahrung.
Was Sarkozy will ist mehr als bedenklich. Es erinnert so offensichtlich an die Judenverfolgung im Nazideutschland, dass einem fast schlecht werden kann. Interessiert es überhaupt jemanden, dass nur ein kleiner Anteil der Roma in Frankreich (max. ca. 20%) noch als "fahrend" gilt? Die meisten anderen sind ansässig und durchaus integrationswillig, werden aber übelst diskriminiert.
Es macht Angst hier zu lesen, welche Vorurteile die Menschen noch immer im Kopf haben. Es sollte mehr Beiträge geben wie jenen gestern Abend im Echo der Zeit auf DRS1. Wünschte mir die Leser-Kommentatoren würden sich diese Sendung im Podcast anhören.Vielleicht wüssten sie danach etwas besser bescheid und würden dann nochmals über ihre Vorurteile und vorschnellen Verurteilungen nachdenken.
Die grosse Mehrheit der Kommentare gründet auf Aussagen von Aussagen. Eigenes Wissen ist höchst spärlich dabei. Es würde an der Tagespresse und am Fernsehen liegen, hier Klarheit zu schaffen. Doch das ist nicht erwünscht, weil die Mächtigen, welche die Immigration befördern, ihre eigenen Ziele verfolgen, wie @Rolf Schumacher (10:16 h) richtig erkannt hat.
Mit Erschrecken und Abscheu stelle ich leider immer wieder fest, wie rechtsradikal und rassistisch der grösste Teil der Kommentare hier sind. Sehr wahrscheinlich sind die zivilsierten Menschen schlichtweg zu angewidert, um auf die hier vorgetragenen Polemiken und Hasstiraden überhaupt einzugehen? Traurig, aber wohl normal bei all der Angst, die einem tagtäglich von überall her gemacht wird..
@Jürg Schmid!! Die Liste der ideologischen Betonköpfe könnte mit Ihrem Namen verlängert werden. Was hat die SVP mit dem Romaproblem in Frankreich zu tun? Doch doch ich habe Sie schon verstanden. Jedes Volk hat den Namen den es verdient. Da hat doch vor nicht langer Zeit der Bürgermeister von Vsetin CS gesagt, dass er gerne Jumbos Chartern würde um die Romas auszufliegen. Er kennt sich wohl aus.
Mit Verlaub: wenn schon kleine Kinder dazu angestiftet werden, Sprit aus Lastwagen abzupumpen (habe das mit eigenen Augen gesehen), darf nicht mit grosser Begeisterung in der umgebenden Gesellschaft gerechnet werden. Ähnliches gilt für die sattsam bekannten Wohnungseinbrüche durch Roma-Kinder. In diesem Fall ist es nicht die Mehrheit, die sich bewegen muss.
Wenn Ausgegrenzte (Roma u.a.) versuchen mit kleinen Gaunereien durchs Leben zu schlagen muss man sich nicht wundern. Denen hockt man auf den Fersen. Was aber ist mit den grossen Gaunern? Fred Büchis Liste könnte um einiges verlängert werden. Auch mit den Namen von SVP-Politikern.
Wer als Fahrender leben will, der soll das. Aber bitte hinterlässt die Plätze so wie ihr sie vorgefunden habt. Klaut nicht alles was nicht Niet und Nagelfest ist, macht Eure Geschäfte nicht dort wo es Euch behagt. Denn der Gemeindearbeiter hat keine Freude Eure Spuren weg zu machen. Benehmt Euch etwas angenehmer und es gibt weniger Vorurteile.
Das Schema ist immer das gleiche: Kommt man innenpolitisch in Not, beginnt man gegen die Ausländer und die Andersartigen zu schiessen. Damit kann man das eigene Unvermögen übertuschen und die Wähleranteile steigern. Egal ob in Frankreich oder bei uns.
Romas selbst sagen «wir sind keine Romas, wir sind Zigeuner». Also kein Schimpfwort. Gestern in Mulhouse an der rue du sauvage war ich Zeuge eines frechen (missratenen) Entreissdiebstahls durch eine junge Zigeunerin, die einer Passantin eine Tasche entriss. Etwa fünf Freundinnen fielen über die Zigeunerin her. Diese Leute begehen vorsätzlich Raub und Diebstahl und bestehen auf ihre «Rechte».
Fred Büchi: und darum dürfen Sie jetzt machen was sie wollen? Das Integrationsproblem wird wirklich noch ganz gross kommen. Bisher wurde es nämlich von den Leuten welche mit Migranten ihr gutes Geld verdienen einfach unter den tisch gekehrt! Aber das Kartenhaus bricht nun zusammen.
Die Roma sind nicht für die grossen Schandtaten in dieser Welt verantworltich. Sie haben keine Genozide provoziert, keine Massenumsiedelungen verordnet, keine Volksunterdrückung etabliert. Aber jene Tyrannen, welche genau das tun, suchen immer wieder Sündenböcke, um ihr eigene Schändlichkeit zu kaschieren. Roma und andere ethnische Gruppen werden verwendet, um Volksmassen zu manipulieren.
Tatsache ist doch dass die Romas nicht umsonst so unbeliebt sind. Es gibt genug Beispiele krimineller Handlungen dieser Leute. Sarkozy hat erkannt dass man was tun muss. Gratuliere!
@Fred Büchi: Gute Idee. Im Klartext: Löse niemals ein Problem, solange ein noch grösseres auch noch da ist. Denk nicht einmal darüber nach, ignoriere es einfach.
Ist doch nicht lange her hat man die Kinder wegenommen,so war es in der Schweiz..Und bei den Nazi vergast.Es ist schon Himmeltraurig.Die ROMA haben auch das Recht so zu leben wie sie es möchten.Es sind nich Alle schlechte Menschen.Es hat gute und böse wir sind auch nicht heilige...
Anders leben zu wollen als die Mehrheit? Wenn das "anders sein" die Lebensweise von anderen beeinträchtigt, wird man nicht nur geliebt. Das hat nichts mit Hautfarbe oder Rassismus zu tun: versuchen sie doch mal selber, in einer Mietwohnung konsequent Müll aus dem Fenster zu kippen, die Umgebung mit Lärm und Gestank zu plagen und warten sie es ab, ob ihre helle Hautfarbe ihnen weiterhilft.
Danke Frau Treber (08:52) Habe die Roma-Familien (Clans, Banden) ebenfalls nur so erlebt. Das sind leider Gottes wirklich nicht nur Vorurteile, sondern Teile deren Lebenskultur/-philosophie, welch sie auch nicht zu ändern gedenken. Entsprechend gestaltet sich ein Zusammenleben mit diesen Personen äusserst schwierig.
@Joachim Schippers: Nein kann ich da nur antworten, denn: schon immer hat die zeit- und haltlose Dummheit über die herzliche Vernunft / Nächstenliebe gesiegt.... @Fred Büchi: völlig richtig. Aber wie immer fallen die Meisten auf Propaganda (Ablenkung eigener Probleme) herein und sehen den Splitter im eigenen Auge nicht....
Wir haben tatsächlich ein Roma-Problem. Den letzten Zigeuner habe ich vor 10 Jahren in Andalusien gesehen. Warum die ganze Aufregung in der Schweiz, für eine Personengruppe die kaum präsent ist ?
Einfach nicht nur die Rechte einfordern, sondern auch die Pflichten erfüllen! Dann gibts überhaupt keine Probleme, auch nicht in F! Aber gerade bei letzterem harzt es - mal hier und mal da wohnen heisst: nirgends Steuern zahlen! Da könnte sich mancher "Normalbürger" und Alleinerziehende(r) auch nen schönen BMW leisten.
Biel-Nidau letzten Monat: Fahrende waren 3 Wochen stationiert, Einbruchrate ging 300% hoch und sie hinterliessen ein riesen Chaos inklusive riesen Kotsammlung (war in den Medien). Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Warum hat der Author nicht versucht eine andere Optik auch geltenlassen? Warum sollte sich IMMER die Mehrheit der Minderheit anpassen 8aus der Sichtweise der Zigeuner)????
@ Joachim Schippers: Wobei der Ansatz dazu definitiv nicht bei uns zu suchen ist. Ein Ruf entsteht nicht einfach so, er wird von seinem Eigner geschaffen. So ist es leider auch, wie ich mehrmals feststellen musste, bei den Romas. Daraus resultiert dann auch die absolut gerechtfertigte Benachteiligung. Wer nicht hören will, muss fühlen!
Über 1000 Jahren leben die Rroma schon in Europa und gelten noch immer als Nicht-von-hier und Ausländer?Die Rroma gehören zu Europa und sind Bürger der jeweiligen Länder.Rroma aus EU-Länder haben genauso das Recht auf Reisefreiheit wie alle anderen EU-Bürger.Rrom bedeutet Mensch auf romanes und genau so sollten sie behandelt werden.
Ich sage nur eins: Es ist leicht über etwas und jemanden eine gute Meinung zu vertreten, wenn man selbst noch gar nichts mit ihnen zu tun hatte. Habe mehrmals Romas in Aktion erlebt (In- und Ausland) und muss sagen es waren durchwegs schlechte Erfahrungen. Wer mir nun vorwerfen will ein Rassist zu sein, der soll bitte den Balken vor seinen Augen entfernen und eigene pers. Erfahrungen machen.
Die Roma sollen sich mal an die eigene Nase fassen und überlegen warum man sie nicht mag. Man kann nicht nur Leute übers Ohr hauen, betteln, klauen und erwarten das man mit Blumen empfangen wird. Natürlich gibt es auch rechtschaffende Romas so wie es überall anständige und unanständige Leute gibt, nur überwiegt halt der negative Eindruck den sie hinterlassen.
Oberschlimm. Zum Klinkenputzen sind sie genug.In dieser Situation kann man nur Kriminell werden.Keine Chance den Jahrhundertalten Lebensstill weiter zuführen. Keine Verständnis.Alles läuft nach den frustrierten Sesshaften Nach den Moslems nun die Sinti. Wer kommt als nächstes dran . Die Araber, die Afrikaner,die Asiaten oder die Südamerikaner . Aufgepasst bald steht Ihr selber auf der Strasse.
Ach der Tagi, versteht es immer wieder auf die Tränendrüse zu drücken. Aber was ist mit der Welle von Einbrüchen, welche die Nordwestschweiz letzten Winter heimsuchte? Kamen die Täter nicht zu einem sehr grossen Teil aus dem Elsass und wohnten dort in Wohnwagensiedlungen? Ganz so unverschuldet ist das schlechte Image mit Sicherheit nicht!
Bitte kein Wort mehr über Roma, solange nicht weltweit alle Kriegs- und andern Verbrecher (z.B. Bush, Cheney, Rumsfeld, Ospel und Konsorten) vor Gericht erschienen sind. Die Roma haben während des Tausendjährigen Reiches genug gebüsst.
Bekanntlich waren Zigeuner und Juden die Hauptziele der Massenmorde durch das nationalsozialistische Deutschland von 1938 bis 1945. In Europa haben sich die Juden leider nie davon erholt. Durch demografischen Fleiß haben die Zigeunerinnen und Zigeuner ihre Vorkriegsbestände in Europa inzwischen sogar überholt. Herzliche Gratulation!
Aus eigener Berufserfahrung weiss ich wie schwer es ist, sich von den Roma ein anderes Bild zu machen als das der mobilen Diebesbanden. Leider bestätigen sich die herrschenden Vorurteile zu oft, was die Roma betrifft die hier unterwegs sind.
Ich möchte anmerken, dass niemand etwas dafür kann, in welche Familie, Sippe oder Kultur sie/er geboren wird und entsprechend eine Erziehung geniesst. Was mir aber bei den Roma fehlt, ist der Umgang mit dem Problem der offensichtlichen Kriminalität in ihren Reihen. Es scheint irgendwie kein Wille da zu sein, sich zumindest zu erklären und am Image zu arbeiten. So geht es halt einfach nicht...
Hat man immer noch nicht gelernt, dass die pauschale Verunglimpfung und systematische Benachteiligung von Minderheiten die Saat von Progromen und Völkermord ist? Dies muss unbedingt im Ansatz verhindert werden.
Frankreich machts vor. Endlich hat eine Regierung (wohlgemerkt ein EU-Mitglied) den Mut, durchzugreifen. Unsere linken Wohlfühl-Politiker kämen ja nie auf die Idee, kriminelle Ausländer auszuweisen. Aber solange ein Nationalrat welcher auf kosten der Steuerzashler hier studieren konnte, Verkehrsregeln missachtet (auf den Felgen heimfahren) oder sog. Wahlhilfe ungestraft ausführt, wirds nichts.
Es müsste eigentlich jedem klar sein, dass all die Luxus-BMW's, Mercedes mitsamt den unglaublich teuren Anhängern wohl kaum mit Scherenschleifen finanziert werden können. Ich durfte in Mollis schon selber miterleben, dass sie in Horden einfuhren, ein Riesenchaos hinterliessen und in die Wohnung meiner Freundin eingebrochen wurde. Ich kann Sarkozy nur gratulieren und hoffe, die Schweiz zieht nach!
Wenn man nach 1000 Jahren auf dem Kontinent auch heute noch in keine europäische Schublade passt, könnte man evtl. einen mangelnden Integrationswillen unterstellen.
Ab 2011? haben auch wir die volle PFZ mit BLG und Rumänien. Dann werden auch Roma kommen. Und wenn sie so lieb sind wie von den Sozial- und Multikultiromantikern beschrieben, werden wir wohl kaum Probleme haben. In Frankreich sind ja die Einheimischen schuld, dass das zusammenleben mit den Sinti und Roma nicht klappt.
Das tönt ja alles sehr romantisch. Aber hat mal jemand die Leute gefragt, warum sie die Romas "nicht so mögen"? Bei uns hört man jedenfalls nciht mehr viel von Scherenschleifern, dafür von Kupferdieben. Es müssen sich eben beide Seiten Mühe geben und es kann nicht immer nur an der Mehrheit sein, die Minderheit zu integrieren. Umgekehrt wäre auch mal was.
Ich hasse sie nicht! Was für 1 Titel/Untertitel, echt !Die meisten Probleme von Minderheiten, sind die Probleme der Mehrheit.Hr. Sarkozy ist ungarischer Abstammung. Irgendwie muss er sich ja profilieren = Vorwahlkampf.









