Ausland

Machtwechsel in Kroatien und Slowenien

Aktualisiert am 05.12.2011 3 Kommentare

Bei den Parlamentswahlen in Kroatien und Slowenien haben jeweils Mitte-Links-Parteien gewonnen. Während in Kroatien wie erwartet die Allianz Kukuriku als Sieger hervorging, kam es in Slowenien zur Überraschung.

Lässt sich feiern: Der Ljubljanaer Bürgermeister Zoran Jankovic nach seinem Sieg.

Lässt sich feiern: Der Ljubljanaer Bürgermeister Zoran Jankovic nach seinem Sieg.
Bild: Keystone

Hat wie erwartet gewonnen: Der Chef der kroatischen Partei Kukuriku, Zoran Milanovic. (Bild: Keystone )

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In Kroatien und Slowenien kommt es zu einem Machtwechsel: Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in den beiden Ländern haben jeweils Mitte-Links-Parteien einen Sieg davongetragen.

Während in Kroatien wie erwartet die von den Sozialdemokraten geführte Mitte-links-Allianz Kukuriku als klarer Sieger aus den Wahlen vom Sonntag hervorging, setzte sich in Slowenien die neugegründete Partei des Ljubljanaer Bürgermeisters Zoran Jankovic durch.

Wirtschaftskrise in den Griff bekommen

Nach Auszählung fast aller Stimmzettel kam das aus vier Parteien bestehende kroatische Mitte-Links-Bündnis offiziellen Ergebnissen zufolge auf 80 von 151 Parlamentssitzen. Die seit 2003 regierende und von Korruptionsskandalen erschütterte konservative Kroatische Demokratische Union (HDZ) von Ministerpräsidentin Jadranka Kosor kam demnach nur noch auf 47 Mandate.

Ihr Nachfolger an der Regierungsspitze wird aller Voraussicht nach der Chef der Sozialdemokratischen Partei (SDP), Zoran Milanovic. Milanovic erklärte in der Nacht zum Montag, dass sein Kabinett sobald wie möglich die Arbeit aufnehmen werde, um die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. (wid/sda)

Erstellt: 05.12.2011, 17:05 Uhr

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3 Kommentare

Parvaneh Ferhadi

05.12.2011, 08:07 Uhr
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Und in 6 Monaten lesen wir dann "Sloweniens CEO entlässt Bevölkerung" weil es nicht rund lief. Natürlich erhöht er sich gleichzeitig seine Bezüge, weil er ja so ein toller CEO. Den Staat wie ein Unternehmen führen wird nicht funktionieren. Antworten


Peter Haller

05.12.2011, 08:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich möchte NIE in einem Land leben, dass wie ein Unternehmen geführt wir.
Wenn man sich die Arbeitsbedingungen in den meisten Unternehmen von "Millionären" anschaut, wird einem Shcnell klar, wohin die Reise geht !
DAS IST G E F Ä H R L I C H !!
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