Verdächtiger führte mehrere Alias-Namen

Beim mutmasslichen Berliner Attentäter handelt es sich angeblich um einen 23-jährigen Flüchtling aus Pakistan. Den LKW soll er entführt haben.

Mutmasslicher Täter bei der Siegessäule gefasst: Die Polizei konnte eine Person festnehmen. (Screenshot: Welt)

Mutmasslicher Täter bei der Siegessäule gefasst: Die Polizei konnte eine Person festnehmen. (Screenshot: Welt)

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Beim mutmasslichen Täter, der einen LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gesteuert hat, handelt es sich wohl um einen Flüchtling aus Pakistan, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Nach Informationen der «Welt» handelt es sich um den 23-jährigen Navid B. Er soll laut Informationen aus Sicherheitskreisen noch zwei Alias-Namen geführt haben, die dem erstgenannten Namen sehr ähnlich seien. Seit Juni 2016 soll er im Besitz einer Aufenthaltsgenehmigung sein. Es sei nicht sicher, dass es sich bei ihm um den gesuchten Täter handelt. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Der 23-Jährige sei vermutlich im Februar als Flüchtling eingereist. Michael Götschenberg, Terrorexperte bei ARD, twittert, dass der besagte Mann am 31. Dezember 2015 über Passau eingereist sein soll.

Unternehmer: LKW wurde gestohlen

Der LKW-Unternehmer, Ariel Zurawski, hat gegenüber «N24» versichert, dass es nicht sein Fahrer gewesen sei, der die Tat begangen habe. «Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer. Das ist mein Cousin», sagte er. Dieser sei seit 15 Jahren als LKW-Chauffeur tätig.

Bis etwa 16 Uhr habe Zurawski gewusst, wo sich der LKW befand. Mit dem Fahrer habe er zuletzt um die Mittagszeit gesprochen, später dann mit dessen Frau. Nach 16 Uhr sei dann jeglicher Kontakt abgebrochen. Das Fahrzeug sei mit seinen Stahlkonstruktionen mit einem Gewicht von 25 Tonnen geladen gewesen. Zurawski geht davon aus, dass der LKW gestohlen worden ist, da er «praktisch im Zentrum von Berlin» gestanden habe.

(kat)

Erstellt: 20.12.2016, 11:00 Uhr

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