20 Palästinenserinnen für ein Lebenszeichen von Schalit

Das Sicherheitskabinett billigte den für Freitag geplanten Tausch. Benjamin Netanjahu erwartet Videoaufnahmen.

Ungewisses Schicksal: Gilad Schalit.

Ungewisses Schicksal: Gilad Schalit. (Bild: Keystone)

Im Gegenzug für einen Lebensbeweis des vor mehr als drei Jahren entführten Soldaten Gilad Schalit will Israel 20 inhaftierte Palästinenserinnen freilassen. Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte, erwartet die Regierung Videoaufnahmen, aus denen hervorgeht, dass der von militanten Palästinensern verschleppte Schalit lebt und es ihm gutgeht.

Israel habe dem von Ägypten vermittelten Abkommen als vertrauensbildende Massnahme zugestimmt. Kairo versucht seit Schalits Entführung einen Gefangenenaustausch zustande zu bringen. (sam/ap)

Erstellt: 30.09.2009, 13:44 Uhr

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